Monika Küspert Hannes Gangl
  Monika Küspert                                                          Hannes Gangl

Schlosshotel Kronberg feierte Victoria Kaiserin Friedrich mit der Geburtstagsedition des Weingut Prinz von Hessen

Es war eine Geburtsfeier der besonderen Art, aber die einzige, die zur Zeit möglich ist: Am 21. November hätte Victoria Kaiserin Friedrich, Erbauerin des Schlosshotels Kronberg im Taunus, ihren 180. Geburtstag gefeiert. Bei einem virtuellen Geburtstagskränzchen via Zoom wurde in das Schlosshotel Kronberg zu einer virtuellen Weinprobe eingeladen.

In einer guten Stunde erfuhren die Gäste mehr aus dem bewegten Leben der Princess Royal, die es als älteste Tochter Queen Victorias und Prinz Albert durch Heirat mit Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen nach Preußen kam und nach dem Tod Ihres Mannes, als Witwe des Kaisers in Kronberg lebte.

Bei einem etwas anderen Rundgang konnte man das geschichtsträchtige Schlosshotel besichtigen, das Victoria Kaiserin Friedrich einst im englischen Tudorstil als ihr ganz persönliches Privathaus erbauen ließ.

General Manager Dominik Ritz begrüßte die Gäste am Bildschirm auf dem roten Teppich und man konnte sich von Donatus Landgraf von Hessen und Dr. Markus Miller, Leiter des Museums Schloss Fasanerie, „live“ durch das Schloss führen lassen.

Am 21. November 2020 feierte das Schlosshotel Kronberg den 180. Geburtstag von Victoria Kaiserin Friedrich und würdigte damit nicht nur eine bedeutende Vorfahrin des Hauses Hessen, sondern auch die Erbauerin des Schlosses.

Im Anschluss an die Tour hatte Bärbel Weinert, Direktorin des Weingut Prinz von Hessen, zu einer kleinen virtuellen Weinprobe mit vorher zugeschickten Weinen eingeladen.

Anlässlich ihres Ehrentages hat das hauseigene Weingut Prinz von Hessen eine Geburtstagsedition aufgelegt, die einen 2018 Rosé Gutssekt brut, einen 2019 Riesling Kabinett ROYAL trocken und einen 2018 Riesling Steckenpferd Spätlese enthält und im Online-Shop über den Link www.pvh.de/geburtstag bestellt werden kann.

 

Als älteste Tochter Queen Victorias und Prinz Alberts kommt die englische Prinzessin 1858 durch die Heirat mit Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen nach Preußen.

Kaiserin der Deutschen ist Victoria nur kurz, da ihr Mann Kaiser Friedrich nach nur 99 Tagen verstirbt. Nach diesem Schicksalsschlag findet Kaiserin Friedrich eine neue Heimat im Taunus nahe Frankfurt.

Das ursprüngliche Ziel des Kaiserpaares, ein parlamentarisches Regierungssystem nach englischem Vorbild zu etablieren, ist nun nicht mehr zu erreichen.

Und so lässt sich Kaiserin Friedrich im kleinen Taunusstädtchen Kronberg nieder und lässt das Schloss Friedrichshof im englischen Tudorstil als ihre ganz persönliche Sommerresidenz erbauen. Der Park im englischen Stil, mit einem in Terrassen ansteigenden Rosengarten, kann heute noch ebenso bewundert werden wie viele ihrer Kunstschätze.

Auch wenn das Schloss seit 1954 ein modernes Fünf-Sterne-Luxushotel ist, ist die Aura auch heute noch allgegenwärtig. So können Hotelgäste beispielsweise ihren English Afternoon Tea in der Bibliothek der Kaiserin einnehmen oder in einem der historischen Salons speisen. 

 

Donatus Landgraf von Hessen:

„Wir haben Kaiserin Victoria Friedrich viel zu verdanken. So hat sie uns nicht nur dieses wunderbare Schloss hinterlassen, auch ihre besondere Gastfreundschaft wirkt bis heute nach. Schon zu ihren Lebzeiten machte sie ihr Schloss zu einer Begegnungsstätte – viele illustre Gäste folgten der Einladung der Kaiserin regelmäßig und logierten im Schloss. Auch wenn das Schlosshotel Kronberg heute ein modernes luxuriöses Hotel ist, strahlt das Schloss nach wie vor diese ganz besondere Atmosphäre aus."

 

Über das Schlosshotel Kronberg:

Das Schlosshotel Kronberg ist ein luxuriöser Rückzugsort am Rande von Kronberg – einem malerischen Ort im Taunus, unmittelbar vor den Toren Frankfurts.

Von Victoria Kaiserin Friedrich erbaut und 1893 fertiggestellt, bietet eines der eindrucksvollsten deutschen Schlösser seinen Gästen lebendige Geschichte zum Anfassen. Besonderes Mobiliar und eine beeindruckende Antiquitäten- und Gemäldesammlung, zum großen Teil noch aus dem Besitz der Kaiserin und Mutter des letzten deutschen Kaisers, vermitteln das authentische Ambiente eines Schlosses aus der Kaiserzeit. Das Schloss Kronberg, im Eigentum der Hessischen Hausstiftung, wird seit 1954 als Hotel mit 61 Gästezimmern und Suiten betrieben.

Es befindet sich inmitten einer prachtvollen Parkanlage mit dazugehörigem Golfplatz. Das Haus ist Mitglied der Kooperation „Small Luxury Hotels of the World“.

Mehr Informationen unter www.schlosshotel-kronberg.com.

 

Über die Marke „Prinz von Hessen“:

Die Dachmarke „Prinz von Hessen“ umfasst alle touristischen und gastronomischen Untermarken der Hessischen Hausstiftung und der Kulturstiftung des Hauses Hessen.

Flaggschiffe der im März 2019 präsentierten Marke sind zwei besonders schöne und luxuriöse Hotels: das Schlosshotel Kronberg im Taunus und das Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main.

Außerdem zählen zum Portfolio das Weingut Prinz von Hessen im Rheingau sowie Gut Panker mit dem Hotel und Restaurant Ole Liese, einem traditionsreichen Trakehner-Gestüt und Landwirtschaft in Schleswig-Holstein.

Im Mai 2020 veranstaltete die Unternehmensgruppe „Prinz von Hessen“ dort ein digitales Presseevent und ist mit „Gut Panker virtuell erleben – eine Pressereise im Lockdown“ in der Kategorie Event- und Livekommunikation auf der Shortlist der PR Report Awards 2020.

Die Hessische Hausstiftung richtet zudem seit vielen Jahren erfolgreich Open-Air-Events aus, etwa die Veranstaltungen „Das Fürstliche Gartenfest“ auf Schloss Wolfsgarten und Schloss Fasanerie und „FEINWERK – Markt für echte Dinge“.

Die Hausstiftung und die Kulturstiftung, zu der das Schlossmuseum Fasanerie und das Archiv des Hauses Hessen gehören, pflegen das jahrhundertealte Erbe des Hauses Hessen.

Es gilt dessen Kunst- und Kulturwerte zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vorstandsvorsitzender beider Stiftungen ist Donatus Landgraf von Hessen.

Mehr Informationen unter www.prinzvhessen.com

                                        Fotos: Schlosshotel Kronberg

Moderatorin Andrea Kaiser

Christian Ude, Dr. Ralf Ebersperger

Moderatorin Andrea Kaiser mit den Leitern der Teestube "komm"

Christof Lochner und Franz Herzog

Andrea Kaiser und Christian Ude machen sich für Münchner Obdachlose stark

Was haben Moderatorin Andrea Kaiser und Münchens ehemaliger OB Christian Ude gemeinsam? Beide haben ein Herz für Obdachlose!

Und so kamen beide im November, kurz vor Winterbeginn und dem Beginn der Weihnachtszeit, in die Teestube „komm“ in der Begegnungsstätte für Obdachlose in der Münchner Zenettistrasse. 

Aufgrund der aktuellen Situation natürlich mit zeitlichem und physischem Abstand.

 

Beide hatten Gutes im Gepäck: Sie übergaben warme und neue Kleidungsstücke sowie weitere in der kalten Jahreszeit wichtige Utensilien wie Rucksäcke, warmes Schuhwerk, Handtücher und Mund-Nasen-Schutz an die Obdachlosen und unterstützten damit eine Aktion der Koch-Ebersperger-Stiftung.

Diese kümmert sich in München um Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen - und das schnell, unbürokratisch und direkt.

Möglich gemacht hatten die Aktion großzügige Unterstützer mit ihren finanziellen Spenden wie zum Beispiel die Star-Fußballer Joshua Kimmich und Leon Goretzka (die beiden Top-Sportler unterstützen mit ihrer Spendenaktion #wekickcorona soziale Einrichtungen), außerdem der Schuh-Riese Deichmann sowie das Basketball Team des FC Bayern. Eine wichtige Sache, denn gerade jetzt in der Krise brauchen Obdachlose Unterstützung.

 

Alt-OB Christian Ude durfte als Mitglied des Kuratoriums der Stiftung nicht fehlen: „Ich finde es unglaublich sympathisch und unterstützenswert, wie diese kleine Stiftung phasenweise und ganz praktisch hilft“, lobte er. „In der Coronazeit ist für die Obdachlosen alles noch viel schwerer.

Schon im Sommer gab es für sie wenig Möglichkeiten, aber jetzt im Winter wird es dramatisch.

Die Hilfseinrichtungen können wegen den Abstandsregeln nur noch einen Bruchteil der Normalplätze zur Verfügung stellen: Von 70 Plätzen nur noch 12. Das Angebot wurde drastisch reduziert.

Nach den Masken im Mai übergeben wir deshalb nun warme Winterkleidung. Nicht Second Hand, sondern frisch produziert oder neu aus dem Geschäft: Von Schlafsack und Isomatte über Jacken, Mäntel und Pullovern bis hin zu Winterschuhen, die auch in der kalten Jahreszeit richtig wärmen.“

 

Die Koch-Epersberger-Stiftung wurde im Jahr 2012 von Eva-Sophie Koch und Dr. Ralf Ebersperger gegründet, mit dem Ziel, Not zu lindern und bedürftigen Menschen zu helfen.

Die Stiftung unterstützt die Obdachlosen bereits seit Beginn der Corona-Krise.

So wurden zu Beginn der Maskenpflicht Tausende von Masken, die in Bayern hergestellt wurde, an die Münchner Obdachlosen verteilt.

Durch die enge Zusammenarbeit mit einigen Münchner Heimen und Einrichtungen wurde festgestellt, dass Obdachlose wegen Corona noch weniger Möglichkeiten auf ein angenehmes Leben haben. Und so hat es sich die Stiftung zum Ziel gesetzt, genau diese Menschen mit warmen und neuen Kleidungstücken und wichtigen Utensilien zu unterstützen.

 

Andrea Kaiser ist Botschafterin der Stiftung und das Engagement für sie eine Herzensangelegenheit:

„Am Anfang des Lockdown wäre ich eigentlich beruflich in Los Angeles und für Sat.1 in Kroatien gewesen. Aber alle Jobs wurden abgesagt. Ich saß also zu Hause, hatte keine Arbeit und habe festgestellt, dass die Menschen sich verändert haben.

Jeder hat nur noch an sein Klopapier und seine Nudeln gedacht und weniger an die anderen. Meine Freundin Alina Lobinger, die sich für die Koch-Ebersperger-Stiftung Stiftung engagiert, hat mich darauf gebracht, etwas für andere zu tun. Für diejenigen, die in der Coronazeit am meisten leiden.

Es ist derzeit so, dass die Kinder wieder zur Schule und in die Kita gehen dürfen. Aber die Obdachlosen… Jeder sagt derzeit: ‚Bleibt zu Hause“. Aber wohin gehst du, wenn du kein zu Hause hast?

Ich finde, vor allem die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Nächstenliebe. Und diejenigen, die es können, sollten helfen. Ich habe für mich persönlich die Erfahrung gemacht, dass es mich viel glücklicher macht, anderen zu helfen. Ich gebe lieber als dass ich mich beschenken lasse. ‚Wenn man sein Glück teilt, dann verdoppelt es sich‘ - dieser Spruch ist derzeit aktueller denn ja.

In einer Zeit, in der wir uns auf uns besinnen und weniger soziale Kontakte haben, sollten wir uns darauf schauen, wie wir die Welt ein bisschen besser machen können. Und jeder von uns kann ein kleines Stück dazu beitragen, es muss ja nichts Großes sein. Jeder kann etwas tun, und gerade in Deutschland sind wir doch noch ganz gut aufgestellt. Corona nervt uns alle, klar, aber wir sollten uns nicht darauf konzentrieren, was uns nervt, sondern auf das, was wir verbessern können.“

Andrea Vodermayr

                                                               Fotos: Alina Lobinger

Annette Zierer (ziererCommunications)

Dr. Friedhelm Häring (Dir. Museum Gießen)

Manfred Möller (Edition Minerva),

Stefano Campagnolo (Biblioteca Nationale Marciana), Kilian Saueressig

In der Ausstellung „CHIAVE DELLA LUCE“  zeigt der Künstler Kilian Saueressig seine illumunierten Werke im Renaissance Saal der Biblioteca Nazionale Marciana am Markusplatz in Venedig vom 17. Okt. - 12. Nov. 2020

„CHIAVE DELLA LUCE“ - der Schlüssel des Lichts – heißt die Ausstellung des deutschen Künstlers Kilian Saueressig, die vom 17. Okt. bis 12. Nov. 2020 in der legendären „Biblioteca Nazionale Marciana“, direkt am Markusplatz in Venedig, gezeigt wurde.

 

Stefano Campagnolo, Direktor der legendären Biblioteca Nazionale Marciana, Kunstexperten wie

Dr. Friedhelm Häring, der die Laudatio hielt, und Manfred Möller, Edition Minerva, Galeristen wie Dirk & Yvonne Geuer, Geuer & Geuer Art, Düsseldorf, und Olaf Jaeschke, Galerie Jaeschke, Braunschweig und etliche Freunde, waren extra zur Ausstellungseröffnung angereist .

Doch nur 30 Gäste konnten Covid 19 geschuldet an der Vernissage teilnehmen und der Empfang durfte nicht im Museum stattfinden, sondern nur direkt davor im Cafe auf dem fast leeren Markusplatz, was der Eröffnung noch eine weitere einzigartige Note gab.

 

Kuratiert von Manfred Möller, in der Reihe Edition Minerva, umfasste die Ausstellung rund 30 selbstilluminierte Werke, die als LichtWandSkulpturen mit LED-Beleuchtung konzipiert waren. In den Werken wurden komplexe philosophische, religiöse, politische und/oder wissenschaftliche Themen abstrahiert dargestellt.

 

Kilian Saueressig, der vor seiner Künstlerkarriere erfolgreich als Maschinenbauingenieur und Erfinder tätig war, kommentierte seine Ausstellung: „Licht ist der Schlüssel zur Erkenntnis, der Schlüssel des Lebens.

Ohne Licht gibt es kein Leben und ohne Licht kann man nicht sehen. Die Transformation des Lichts in Form von Reflektion, Absorption und Transmission, lässt uns Bilder und Skulpturen betrachten.

Das Licht wird in unseren Köpfen zu Bildern. Die Bilder werden zu Emotionen. Ideen werden zu Bildern.

Es ist eine Transformation. Die Faszination der Umwandlung von Licht in Masse und von Masse in Licht. Das ist das universelle Prinzip, auf dem alles beruht. Sind Geist und Seele eine besondere Form des Lichts?“

Dieser Frage ging die Ausstellung „Chiave della luce“ nach und regte die Fantasie des Betrachters an.

 

Die selbstilluminierten Werke von Kilian Saueressig sind dabei vielschichtig aufgebaut. Sie sind mikroskopisch als auch makroskopisch geformt, wobei die Farben mit den Formen kommunizieren.

 

Die Werke besitzen in der Regel mindestens zwei Bildebenen, die mehr oder weniger stark voneinander für den Betrachter entkoppelt sind. Sobald die interne Lichtquelle der Kunstwerke eingeschaltet und in Farbe und Helligkeit variiert wird, entstehen immer neue Bildanmutungen. Die unterschiedlichen Bildmotive, in ihren jeweiligen Bildebenen, überlagern sich zusammen mit der Farbe der Hintergrundbeleuchtung zu einer Vielzahl an neuen Bildern.

Eine Faszination, die die Kunstwerke besonders bei Nacht ausüben und zugleich den Raum, in dem sie sich befinden, in einen samtigen Farbton einfärben und den Raum als auch den Betrachter in das Kunstwerk integrieren. Besonderen Wert legt der Künstler auf die Umweltverträglichkeit der eingesetzten, biobasierten Materialien.

 

Der Globus von Galileo, die Weltkarte von Marco Polo, wertvollste Kunstwerke von Tintoretto, Tizian, Veronese ... und mehr zählen zu den Kunstschätze in der „Biblioteca Nazionale Marciana“ direkt am Markusplatz in Venedig.

Doch welch ein Kontrast noch bis 12. November 2020 werden in Kooperation mit dem Kulturministerium von Venedig die innovativen, illuminierten Werke des Künstlers und Erfinders Kilian Saueressig im ehrwürdigen Renaissance Saal ausgestellt. Mit seiner Ausstellung „CHIAVE DELLA LUCE“ - der Schlüssel des Lichts – thematisiert Saueressig aktuelle Themen von der Klimaveränderung, dem Datenmissbrauch, der Angst, der Kirche und dem Glauben. Glaube und Fortschritt waren schon für die alten Meister im Saal vor 500 Jahren das Thema und geben der Ausstellung eine verbindende Komponente.

Innovation ist bei Kilian Saueressig Programm.

Acht Jahre hat der Erfindergeist Saueressig geforscht und getestet, um für seine Kunstwerke ganz neue, nachhaltige und biobasierte Materialen und Farben zu entwickeln und diese dann für seine Kunst wieder zu entfremden, um so noch nie dagewesenes zu schaffen. Dass er erfinden kann, bewies er zuvor als erfolgreicher Unternehmer und Maschinenbauingenieur. Das Familienunternehmen Saueressig Group, das er vor gut 10 Jahren verkaufte, führte Saueressig mit seinen Patenten, zum Welterfolg und zählte Firmen von Louis Vuitton bis Telsa zu seinen Kunden.

Heute hat sich Saueressig, der mit seiner Frau Dörte und den Kindern Karlotta, Maxima und Karl in Vreden lebt, ganz der Kunst und der Nachhaltigkeit verschrieben.

 

Die selbstilluminierten Werke von Kilian Saueressig sind dabei vielschichtig aufgebaut.

Sie sind mikroskopisch als auch makroskopisch geformt, wobei die Farben mit den Formen kommunizieren. Die Werke besitzen in der Regel mindestens zwei Bildebenen, die mehr oder weniger stark voneinander für den Betrachter entkoppelt sind. Sobald die interne Lichtquelle der Kunstwerke eingeschaltet und in Farbe und Helligkeit variiert wird, entstehen immer neue Bildanmutungen. Die unterschiedlichen Bildmotive, in ihren jeweiligen Bildebenen, überlagern sich zusammen mit der Farbe der Hintergrundbeleuchtung zu einer Vielzahl an neuen Bildern. Eine Faszination, die die Kunstwerke besonders bei Nacht ausüben und zugleich den Raum, in dem sie sich befinden, in einen samtigen Farbton einfärben und den Raum als auch den Betrachter in das Kunstwerk integrieren.

 

Kilian Saueressig, Jahrgang 1969, ist ein studierter Maschinenbauingenieur und passionierter Erfinder, der zahlreiche Patente im Bereich der Oberflächenveredelung, Formtechnologie und Prägung erteilt bekommen hat. Als Gesellschafter und Geschäftsführer leitete er erfolgreich viele Jahre ein mittelständisches Familienunternehmen in der Druckbranche. Aber seine Leidenschaft für die Kunst flammte bereits in der Jugend auf. So kann er heute auf einen reichen Ideenfundus zurückgreifen.

Erst 2019 zeigte Saueressig erstmals seine Kunst der Öffentlichkeit. Kreativität und Technologiekompetenz sind sein Handwerkszeug, seine Ideen realisiert Kilian Saueressig, indem er sie mit seinem "Werkzeugkasten", seinem Know-how und einem ungewöhnlich profunden Materialverständnis umsetzt. In seiner Kunst manifestieren sich sowohl das kreative als auch das analytisch-technologische Element gleichberechtigt.

Diese zwei unterschiedlichen Welten verschmelzen zu einer Einheit: Saueressig schafft einen eigenen, strukturierten Kunstkosmos, der an den Aufbau eines Atoms erinnert. In den vier Ebenen, die aus Globen, Zyklen, Segmenten und Variationen bestehen, beschäftigt er sich mit philosophischen, soziologischen, ethischen, politischen, religiösen und naturwissenschaftlichen Themenkreisen.

Saueressig schafft so ein eigenes, analytisches und zeitkritisches Kunstuniversum, in das er den Betrachter einlädt einzutauchen.

 

Der Künstler spielt mit selbstentwickelten innovativen Verfahren zur Farb- und Formgebung, die über die derzeitigen bekannten Ansätze weit hinausgehen. Metalliceffekte, Matt-Glanz-Effekte, Mikro-Makrostrukturen, manuelle und digitale Formgebungstechnologien etc. Kilian Saueressig hat ein ausgeprägtes Farbgespür, der Farbwechsel ist ein entscheidendes Charakteristikum seiner Kunst. Die Philosophie und Innovation sind zwei ganz wesentliche Triebkräfte für Kilian Saueressig. Die Kunst sieht er dabei als sein emotionales Ausgabemedium für seine Erkenntnisse und Botschaften. Seine Philosophie wird in seinen Werken schnell deutlich. Komplexe Zusammenhänge vereinfacht in einem Kunstwerk darzustellen, haben die meisten seiner Werke gemeinsam. Dabei hinterfragt der Künstler die Beweggründe der Menschheit: Wieso und warum geschieht etwas und was sind die Auswirkungen? Er ist analytisch und zeitkritisch, bietet dabei aber auch Lösungsansätze für eine menschliche Welt in der Zukunft. Kilian Saueressig treibt der Drang nach Erkenntnis und Innovation in die selbstgestaltete Zukunft. Jegliche Kunstrichtung ist immer ein Kind ihrer Zeit. Sie steht immer in gegenseitiger Wechselwirkung mit ihrer Umwelt und im Besonderen mit technologischen Entwicklungen in unserem Zeitalter der Moderne.

 

Vor der Ausstellung in Venedig waren die Werke von Kilian Saueressig zusammen mit Werken des US-Künstler James Francis Gill, einem der Begründer der Pop Art, im Kunstforum in Wien ausgestellt und 2021 steht vom 06.Februar – 07. März 2021 gleich die 3. Museumsausstellung, eine Saueressig Soloausstellung, in der Kunsthalle Messmer in Riegel am Kaiserstuhl auf dem Ausstellungsprogramm.

www.kiliansaueressig.com

 

Die Biblioteca Nazionale Marciana ist eine der größten Nationalbibliotheken Italiens mit einer der wichtigsten Sammlungen für griechische, lateinische und orientalische Handschriften. Die 1468 gegründete Bibliothek, die noch heute mit seinen monumentalen Räumen besticht, beherbergt über 1 Million Bände. Größtenteils von Jacopo Sansovino erbaut und von Vincenzo Scamozzi fertiggestellt zählen die Ehrentreppe, das Vestibül sowie der Hauptsaal mit seiner reich verzierten historisch-künstlerischen Rotunde zu den Highlights der Bibliothek direkt am Markusplatz. Heute finden im Museumsbereich Ausstellungen und Veranstaltungen, wie z.B. zur Biennale, statt.

 

Kilian Saueressig Ausstellung bis 12. Nov. 2020

Sali Monumentali della Biblioteca Nazionale Marciana

Eingang zur Ausstellung über Ingresso Museo Correr Piazza San Marco n.52 - Ala Napoleonica;

I - 30124 Venedig

T: (+39) 041 24 07 211
E: ufficiostampa@marciana.venezia.sbn.it

www.marciana.venezia.sbn.it 

Öffnungszeiten: 10.30-18.00 Uhr

 

Werke: copyright by Kilian Saueressig

Vernissage: copyright by Gianluca Leonardi

Terrasse im Rabenwirt in Pullach

Wirtin Sibylla Abenteuer, Dagmar Wöhrl, Birgit Fischer-Höper

Dagmar Wöhrl, Stefanie Hertel, Jeanette Graf, Astrid Söll

"Ladies Red Wiesn" im Rabenwirt in Pullach                                                                                          Zahlreiche prominente Gäste unterstützten die ‚Ladies Red Wiesn‘ in München-Pullach und es konnte ein Spendenscheck in Höhe von 16.300 Euro an die „Emanuel Wöhrl Stiftung“ übergeben werden

Bereits zum 4. Mal - 2020 allerdings lediglich in abgespeckter Form, trafen sich die Damen zur „Ladies Red Wiesn“, einem Charity Lunch im Rabenwirt in Pullach.

Die perfekte Location für das Event, das eigentlich auf dem Oktoberfest stattfinden sollte.

 

Aber kein Problem für die überwiegend prominenten Damen. Sie kamen im Dirndl auch gerne – oder sogar lieber - zum Rabenwirt am Isarhochufer.

Die Gastgeberinnen Birgit Fischer-Höper und Sibylla Abenteuer freuten sich trotz der entfallenen Wiesn 2020 und hatten für die weiblichen Gäste in ihren roten Dirndln eine liebevolle Tafel mit einem traditionellen Wiesn Menü, bestehend aus Brotzeitbrettln und Wiesn Ente zusammengestellt.

 

Auch diesmal wurde die Veranstaltung durch den EAGLES Charity Golf Club e.V. unterstützt, dessen Präsident Frank Fleschenberg die Damen gemeinsam mit Schauspieler Timothy Peach durch das Programm begleitete – für beste Unterhaltung sorgten Stefanie Hertel und ihre Band More Than Words.

 

Dieses Jahr wurde die Emanuel-Wöhrl-Stiftung mit Schirmherrin Dagmar Wöhrl bedacht – Frau Wöhrl stellte die Stiftung persönlich vor.

Das Ziel der Stiftung ist es, Kindern und Jugendlichen in akuten Notlagen zu helfen und dazu beizutragen, dass sich ihre Situation nachhaltig verbessert.

Sie sollen die Chancen erhalten, sich zu bilden, ihre Persönlichkeit zu entfalten und entsprechend gerüstet ihr Leben zu gestalten, ganz gleich welche kulturelle oder soziale Herkunft sie haben.

 

Die ca. 60 Damen sammelten bei dem Lunch die stolze Summe von 16.300 Euro –es gab eine ‚stille‘ und eine ‚laute‘ Versteigerung, sowie eine Tombola.

Preise wie u.a. ein Ring von Juwelier Rauschmayer www.rauschmayer.com, ein Bild von dem Künstler Yasin Safratz, Dirndl von Designerinnen Astrid Söll & Noura Elmassaoudi sowie einen Gutschein für ein Business und Lifecoaching von Cornelia von Schaabner, Hotelgutscheine und vieles mehr..

 

Begrüßen konnten die Gastgeberinnen neben Dagmar Wöhrl die beliebten Volksmusik-Sängerinnen Marianne Hartl und Stefanie Hertel mit Band – sowie Designerin Sonja Kiefer, Sopranistin Anna-Maria Kaufmann, Dirndl-Couture-Chefin Astrid Söll (stattete sämtliche prominente Damen, sowie die Gastgeberinnen mit Dirndln aus), Laura + Alana Siegel, Jeanette Graf, Dr. Sabine Loritz, Angelika Zwerenz, Taschendesigner Jean Koute u.v.m.

 

Der Dresscode „red“ fand wie jedes Jahr großen Zuspruch und so sind die Gastgeberinnen voller Hoffnung, daß die 4. Dirndl-Veranstaltung 2021 als Charity-Event im nächsten Jahr wieder traditionell auf dem Münchner Oktoberfest stattfinden kann.

Dieses Jahr genossen aber alle die wunderschöne Location im Rabenwirt, mit seiner großzügigen Terrasse und dem tollem Blick über die Isarauen.

www.rabenwirt.de

                                                       Copyright: Wolfgang Breiteneicher/Schneider, lifestyle-luxury.de

PressText: MUNICH CONNEXIONS

Wiesn-Playmate Natascha Hofmann

Dr. Axel Munz, Angermaier Trachten

Vorstellung des Wiesn-Playmates 2020 im Münchner Hofbräuhaus

Mit dem Hofbräu Prachtgespann und der Musikbegleitung von Max Obermüller wurde das diesjährige Wiesn-Playmate Natascha Hofmann vor dem Hofbräuhaus riesig gefeiert.

Vor Passanten und Prominenten posierte die 28 jährige Fremdsprachenkorrespondentin auf einem der gutmütigen Pferde.

Zur offiziellen Vorstellung der PLAYBOY„Wiesn-Playmate 2020“ ging es dann in den ersten Stock des Hofbräuhauses am Platzl. Auf der Terrasse des Bräustüberl gab es den obligatorischen Holzfassanstich mit Oktoberfestbier und ein gesetztes Dinner mit Moderation von Tobias Ranzinger.

 

Mit Sicherheitsabstand und den geltenden Hygieneregeln wurde an dem lauen Abend trotzdem noch lange gefeiert, denn „das Münchner Oktoberfest steht für Lebensfreude,Genuss und Geselligkeit. Umso bedauerlicher dass die Wiesn 2020 aus bekannten Gründen nicht stattfinden darf“, so die Gastgeber des Abends: Florian Boitin, Playboy Deutschland, Dr. Michael Möller Hofbräu München und Dr. Axel Munz Angermaier Trachten

                                                                          Fotos: Angermaier Trachten / lifestyle-luxury.de

Birgit Fischer-Höper, Patrizia Riekel, Jeanette Graf, Claudia Effenberg, Cynzia Russoniello

 

 

Dr. Marie Klarkowski mit Jeffrey Kyek von "Jean Koute Munich"

Beim Ladies Lunch im Teatro Solln im Iberl wurden 21.275 Euro für die Tribute to Bambi Stiftung gespendet

In den schwierigen Zeiten mit Corona und dem damit verbundenen langen Lockdown traut man sich langsam wieder zu feiern.

 

Zu Gunsten der Tribute to Bambi-Stiftung mit Vorstand Patricia Riekel hatten PR-Managerin Birgit Fischer-Höper mit Claudia Effenberg und Cynzia Russoniello zum Ladies Lunch auf der wunderschönen Außenterrasse des Restaurants Teatro Solln im Iberl eingeladen.

O-Ton Veranstalter: „Wir wollten ein Zeichen setzen, nach dem langen Lockdown ungezwungen zusammen sein, uns austauschen und dabei auch Gutes zu tun:

Der heutige Ladies Lunch findet zu Gunsten der Tribute to Bambi-Stiftung statt, die deutschlandweit Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche in Not fördert und zudem auf Missstände und Themen aufmerksam macht, die in der Gesellschaft zu wenig wahrgenommen werden. Natürlich und trotzdem haben wir die nötigen und geltenden Auflagen respektiert.“

Durch unseren Ladies Lunch hier im neu eröffneten Restaurant Teatro Solln im Iberl sollten endlich wieder Freundinnen im Rahmen der im Moment geltenden Möglichkeiten zusammen kommen können,“ so die Veranstalter Birgit Fischer-Höper, Claudia Effenberg und Cynzia Russoniello.

 

Die Location, das Restaurant Teatro Solln im Iberl, musste seine Eröffnung, geplant mitten im Lockdown, verschieben – die Inhaber, die Familie Russoniello, die auch das Schlosshotel in Grünwald und die Villa Antika in Pullach führen, ist seit der Eröffnung nach dem Lockdown täglich ausgebucht.

 

Für Unterhaltung, neben dem 4-Gänge-Menü, sorgten Dave und seine Schwester Eva Kaufmann und Margarita Hayer.

Moderiert wurde der Ladies Lunch von Moderatorin und Influencerin Jeannette Graf.

 

Auch Marianne Hartl unterstützte den Charity Lunch: Wie kam es, dass sie sich in dieser immer noch schwierigen Zeit dazu entschieden hat, am Ladies Lunch teilzunehmen?

 

Marianne Hartl: „Weil ich weiß, wie schwierig es ist, gerade in Zeiten wie diesen, die Menschen zu motivieren Gutes zu tun und auch an Andere zu denken – auch das Planen und Durchführen eines solchen Events ist zu einer großen Herausforderung geworden, muss und möchte man sich doch an die sich ständig ändernden Gegebenheiten anpassen.

Mit meiner Teilnahme unterstütze ich Birgit Fischer-Höper als Event-Managerin und ihren Einsatz für die gute Sache sehr gerne, deshalb habe ich mich entschieden, teilzunehmen.

 

Veranstalterin Birgit Fischer-Höper: „Dies ist meine erste Charity-Veranstaltung in diesem Jahr. Normalerweise veranstalte ich Events dieser Art mehrmals im Jahr. Durch den Lockdown war das leider bis heute nicht möglich. Ich bin froh, heute wieder Gutes tun zu können, Spenden zu sammeln für die Tribute to Bambi-Stiftung. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, denn viele Menschen leiden mehr denn je an Not und durch die fehlenden Events konnte nichts gesammelt werden um dem entgegen zu wirken.

Es freut mich sehr, dass soviele Damen heute zusammen gekommen sind, um zu unterstützen.

Zur Veranstaltung kamen bekannte Damen wie Sängerin Ex-Boxerin Regina Halmich, Model und DJ Gitta Saxx, Designerin Sonja Kiefer, Dirndl Designerin Astrid Söll, Laura Siegel, Moderatorin Alexandra Geissel, Stiftungsvorstand von Tribute to Bambi Andrea Laub und Manuela Kampp-Wirtz, Burda.

Auch ein paar einzelne Herren waren mit von der Partie, darunter Frank Fleschenberg, Präsident der Eagles Charity kam um zu unterstützen.

 

Über ihren Hauptgewinn der Tombola - eine Handtasche von Jean Koute - freute sich Kieferorthopädin Dr. Marie-Catherine Klarkowski.

 

Die Tombola und eine stille Versteigerung unterstützten:

Innon Vision Systemkosmetik, www.simondemichel-kosmetik.de,

Lipperts Friseure München www.lipperts-friseure.com ,

Aigner www.aignermunich.de, Ingolstadt Village www.ingolstadtvillage.com, Krines https://krines-style.de/, Almeida-Aesthetik www.almeida-aesthetic.com, Jean Koute Munich www.jeankoute.com, Jo Monte Holistic Institut www.jomonte-holistic-institut.de, Elenails www.elenails-beautybar.com, Tribute to Bambi Stiftung www.tributetobambi-stiftung.de,Teatro Solln im Iberl https://teatro-solln.de/ uvm.

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Fotos Copyright by Michael Tinnefeld / Monika Küspert

Friseure München www.lipperts-friseure.com ,

Aigner www.aignermunich.de, Ingolstadt Village www.ingolstadtvillage.com, Krines https://krines-style.de/, Almeida-Aesthetik www.almeida-aesthetic.com, Jean Koute Munich www.jeankoute.com, Jo Monte Holistic Institut www.jomonte-holistic-institut.de, Elenails www.elenails-beautybar.com, Tribute to Bambi Stiftung www.tributetobambi-stiftung.de,Teatro Solln im Iberl https://teatro-solln.de/, Munich Connexxxions www.munich-connexxxions.de, uvm.

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                                                               Fotos Copyright by Michael Tinnefeld / Monika Küspert

Dominique Issermann, Jerry Hall
Outfit: Thierry Mugler, Kollektion Les Insectes, Haute Couture Frühjahr/Sommer 1997
Foto: © Dominique Issermann Patrice Stable
Outfit: Thierry Mugler, Kollektion
Les Insectes, Haute Couture Frühjahr/Sommer 1997
Foto: © Patrice Stable

Alan Strutt, Yasmin Le Bon,

Palladium, London, 1997
Evening Standard Magazine, Oktober 1997
Outfit: Thierry Mugler, Kollektion La Chimère, Robe »La Chimère«, Haute Couture Herbst/Winter 1997–1998
Foto: © Alan Strutt

Foto: © Alan Strutt Patrice Stable, Emma Sjöberg während des Videodrehs zu George Michaels Song »Too Funky«, Paris, 1992, Regie: George Michael und Thierry Mugler
Outfit: Thierry Mugler, Kollektion
Les Cow-boys, Prêt-à-Porter Frühjahr/Sommer 1992
Foto: © Patrice Stable

THIERRY MUGLER: COUTURISSIME                                                                                                             Seit 25. Mai präsentiert die Kunsthalle München erstmals in Deutschland eine Ausstellung über den französischen Modeschöpfer Thierry Mugler (ursprünglich 3. April – 30. August 2020)

Ganz ungewohnt ohne geladene Gäste und Empfang wurde die sensationelle Ausstellung in München eröffnet. Bereits am ersten Tag kamen interessierte Besucher, natürlich mit Mundschutz.                                 Es ist ein erfrischendes Highlight in der Münchner Fußgängerzone, denn zum erstenmal wird das Werk

des Designers, Regisseurs, Fotografen und Parfümeurs Thierry Mugler in einer fulminant inszenierten Ausstellung präsentiert.

Mehr als 150 Kreationen aus Haute Couture und Prêt-à-porter, unpubliziertes Archivmaterial sowie Werke von weltberühmten Fotografen beleuchten drei Jahrzehnte im Schaffen des Franzosen, der es seit den 70er-Jahren immer wieder schaffte, die Popkultur zu prägen und die Welt der Couture zu revolutionieren.   

 

Er wählte außergewöhnliche Materialien wie Metall, Kunstpelz, Vinyl oder Latex für die Umsetzung seiner futuristischen, glamourösen Schnitte und schuf epochemachende Kreationen, die eine ebenso sinnliche wie starke Weiblichkeit ausstrahlen.

 

Die Ausstellung wurde initiiert und produziert vom Montreal Museum of Fine Arts in Kooperation mit der Clarins Gruppe und der Maison Mugler. Kuratiert wurde die Schau von Thierry-Maxime Loriot unter der Leitung von Nathalie Bondil, Generaldirektorin und Hauptkuratorin des Montreal Museum of Fine Arts.

Die spektakulär inszenierte Retrospektive stellt das facettenreiche Werk des visionären Couturiers, Regisseurs, Fotografen und Parfümeurs vor.

Sie versammelt mehr als 150 zwischen 1977 und 2014 entstandene Haute-Couture- und Prêt-à-porter -Outfits, Bühnenkostüme und Accessoires, Videos, Fotografien, Entwurfszeichnungen und Archivmaterialien.

Etwa 100 Werke berühmter Modefotografen von Helmut Newton (1920–2004) bis David LaChapelle (*1963), die Muglers Kreationen in Szene gesetzt haben, runden die Ausstellung ab.

 

In den frühen 1970er-Jahren revolutionierte der als klassischer Balletttänzer ausgebildete Mugler die Mode, indem er den fließenden Bohemien-Looks der Hippie-Zeit futuristische und komplex konstruierte Schnitte sowie skulpturale oder elegante körperbetonte Silhouetten entgegensetzte.

Mit seinen Entwürfen verlieh Mugler den Menschen, die er einmal als »zerbrechliche, schöne Geschöpfe« bezeichnete, heroische Stärke.

In Zeiten des Cocooning, des Rückzugs aus der als unüberschaubar und bedrohlich empfundenen Welt ins häusliche Privatleben, schuf Mugler mit Anleihen aus der Welt der Tiere und Mythen ebenso wie aus dem Universum moderner Technik und Architektur glamouröse Panzer, die Frauen in Superheldinnen verwandelten.

 

Er experimentierte dabei mit innovativen Materialien wie Metall , Plexiglas, Kunstpelz, Vinyl oder Latex. »Mein einziges Maß ist die Maßlosigkeit«,sagte Mugler über seine extravaganten Kreationen. Seine Entwürfe wurden von Stars wie Diana Ross (*19 44), Liza Minelli (*1946), David Bowie (1947–2016), Céline Dion (*1968) oder Lady Gaga (*1986) getragen, ebenso schuf er Kostüme unter anderem für die Touren und Videos von Stars wie Beyoncé (*1981).

 

Überall auf der Welt gewann Mugler Mitarbeiter für die Umsetzung seiner fantastischen Ideen – darunter Autolackierer und Lederhandwerker, Drucktechniker und Fotografen, Wissenschaftler und Künstler.

Charakteristisch für seine Mode ist eine raffinierte Mischung von Hoch- und Populärkultur, in der veredelte Haute Couture und Drag-Show-Drama zusammentreffen.

Sie bewegt sich zwischen Elitismus und Massenwirksamkeit, zwischen Tradition und Transgression.

Als brillanter Geschichtenerzähler mit einer Vorliebe für theatralische Performances hat Mugler einige der spektakulärsten Modenschauen seiner Zeit inszeniert.

Er entwarf Kostüme für die von der Comédie-Française und dem Festival d’Avignon verantwortete Inszenierung von Shakespeares Macbeth sowie für die Zumanity-Show des Cirque du Soleil und brachte seine eigenen Revuen wie die Mugler Follies in Paris und The Wyld im Berliner Friedrichstadt-Palast auf die Bühne.

 

Als Fotograf und Regisseur schuf er den Videoclip »Too Funky« des britischen Sängers George Michael (1963–2016), sowie Kurzfi lme mit Isabelle Huppert (*1953) und Juliette Binoche (*1964).

Sein Werk zeichnet sich durch zahlreiche weitere Kooperationen mit den Größen der Kunstwelt aus – unter anderem mit dem Filmemacher Álex de Iglesia (*1965), Innenarchitektin Andrée Putman (1935–2013) und bekannten Fotografen wie Helmut Newton (1920–2004), Guy Bourdin (1928–1991), Dominique Issermann (*1947), Herb Ritts (1952–2002 ), Ellen von Unwerth (*1954), David LaChapelle (*1963) und Pierre & Gilles (*1950 und *1953).

 

Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung

Theatinerstraße 8 | 80333 München

T +49 (0)89 / 22 44 12 | kontakt@kunsthalle-muc.de

www.kunsthalle-muc.de

 

                                                                                      Fotos: Kunsthalle München, lifestyle-luxury.de

Birgit Fischer-Höper

Marianne und Michael

                                      Dave Kaufmann

Dave Kaufmann &  Friends veranstalteten ein privates Konzert für Senioren

Am 3. Mai 2020 fand ein privates Konzert im Altersheim Haus St. Josef Münchenstift, Luise-Kiesselbach-Platz  in München statt.

Dave Kaufmann veranstaltete zusammen mit der PR-Managerin Birgit Fischer-Höper (Inh. Munich Connexxxions) und unter der Schirmherrschaft von Frank Fleschenberg/EAGLES Charity Golf Club ein Konzert für Senioren, die durch die Pandemie und die Ausgangsbeschränkungen seit Wochen keinen Besuch der Familie etc. empfangen können.

„Um jedoch den Senioren ein Stück Lebensfreude zurückzugeben, haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht“, so die Veranstalter.

Dave Kaufmann sang mit musikalischen Freunden  Lieder, die das Leben der Senioren begleitet haben.

 

Das Volksmusik-Duo Marianne & Michael und der Musical-Star Anna-Maria Kaufmann traten gemeinsam mit Dave Kaufmann unter den vorgegebenen Abstands- und Sicherheitsbestimmungen auf. 

100 Senioren lauschten den Stars, die unter freien Himmel auftraten, über Ihre offenen Fenster.

 

„Auch dem Pflegepersonal möchten wir hiermit ein einen Dank aussprechen.“

Das einstündige Konzert berührte die Senioren sehr, es wurde an den Fenstern getanzt und geschunkelt, mitgesungen und man spürte die Freude der Heimbewohner.

 

Für jeden war etwas dabei, Dave perfomte mit Swing, Anna-Maria unter anderem mit einer Einlage aus dem Musical „Phantom der Oper“ und Marianne und Michael mit einem Medley aus ihrem Repertoire wie „Die Zeit der Gummibärchen“ und „Wann fängt d`Musi an“.

Als Überraschung wurden den Senioren von Claudia Effenberg  Mundschutzmasken überreicht.

Sie produziert  gemeinsam mit der Veranstalterin Birgit Fischer-Höper professionelle Masken in München.

Claudia Effenberg war den Tränen sehr nahe und „war sehr dankbar, einen Teil dazu beitragen zu dürfen“, so Claudia Effenberg.

„Das Konzert war eine Bereicherung für uns, um den Bewohnern, die seit Wochen keinen Besuch von außen empfangen dürfen und gar nicht verstehen, was eigentlich los ist. Uns ist es wichtig, Menschen in der Not ein Lächeln zu schenken und das ist heute passiert “  - rundum ein gelungenes Konzert für Menschen in der Not.

Text: Munich Connexxxions

                                                                  Fotos: Michael Tinnefeld

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© Monika Küspert , Hannes Gangl