Monika Küspert Hannes Gangl
  Monika Küspert                                                          Hannes Gangl

Christine Neubauer mit José Campos

Andrea L´Arrange mit Tochter

Francis Fulton-Smith

Banksy lockte: Großes VIP-Aufgebot bei der Ausstellung „The Mystery of Banksy- A Genius Mind” im Isarforum in München

Aber nicht nur VIPs strömten in die Erfolgs-Ausstellung, sondern bereits 50.000 Besucher,

daher wird die Banksy-Ausstellung bis 3. Oktober verlängert


Aufgrund der aktuellen Lage fand die VIP Eröffnung der erfolgreichen Ausstellung „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“, die das umfangreiche Schaffenswerk der Kunst-Ikone Banksy dokumentiert, im Isarforum in München erst jetzt statt.

Mit dabei waren Schauspieler wie Suzanne von Borsody, Janina Hartwig, Andrea L’Arronge, Lena Meckel, Christine Neubauer und Francis Fulton-Smith, Sängerin Anna Maria Kaufmann, Regisseurin Heidi Kranz, Model Papis Loveday, die Künstler Jay Foster und Alexandra Kordas und viele weitere Gäste, die sich die Ausstellung nicht entgehen lassen wollten.

Mittlerweile ist „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ zu einem absoluten „Blockbuster“ geworden und daher auch die „good news“ – die Ausstellung ist bis zum 3. Oktober 2021 verlängert.

 

Bei den prominenten Gästen war die Begeisterung für die Ausstellung groß.

Schauspielerin Christine Neubauer, die gerade mit ihrem Verlobtem José Campos bei ihrer Mutter in München wohnt, schwärmte: „Schön, aber auch heftig von den Aussagen hinter den Bildern – Banksy legt schon seit Jahren den Finger in die Wunden, daher sind die Werke sehr sozialkritisch. Die Ausstellung ist super, vor allem, dass auch die Wände besprayt sind. Eine Wohltat nach dieser langen Durststrecke wieder Kunst genießen zu dürfen!“

Sängerin Anna Maria Kaufmann, die mit Musicalstar Kathy Krause kam, fand die Werke sehr berührend und intensiv „Banksy bringt mit wenigen Mitteln Dinge so auf den Punkt, dass die Betrachter zum Nachdenken angeregt werden. Das ist unglaublich – eine Ausstellung, die man unbedingt ansehen muss“.

 

Heidi Kranz war optisch begeistert: „Ich bin Regisseurin und das Visuelle liegt mir sehr – echt super, was die Ausstellungsorganisatoren da gezaubert haben, ich bin hin und weg!

Die Installation „Immersive Experience U-Bahn London“ ist ein Hammer! Alle Komplimente dieser Welt, von Herzen! Dankeschön für diesen Kulturgenuss!“

 

Schauspielerin Janina Hartwig fand die Ausstellung extrem spannend: „Am liebsten würde ich jetzt durch die Welt reisen und die Kunstwerke im Original sehen. Am meisten hat mich das Bild beeindruckt mit den Flüchtlingen in dem Boot, die alle das gleiche Gesicht haben – das hat eine Macht, da lief mir richtig eine Gänsehaut über den Rücken.“

 

Schauspieler und Künstler Francis Fulton Smith, dessen Kunstwerke gerade in einer Ausstellung in Florenz in der „Villa San Michele“ gezeigt werden, bekannte sich als Banksy Fan: „Die Ausstellung ist mega und ich finde es großartig, dass das Leben wieder die Kunst umarmen darf“.

Topmodel Papis Loveday lobte „ich finde die Ausstellung sehr bunt, sehr fröhlich – wunderschön, aber nur auf den ersten Blick, auf dem zweiten Blick erkennt man die starken Messages!“

 

Bei seiner kurzweiligen Begrüßung verkündete Produzent und Veranstalter Oliver Forster, COFO Entertainment, stolz, dass die Ausstellung bis zum 3. Oktober verlängert wird und sagte: „Wir sind wirklich sehr glücklich, über die super Resonanz, trotz oder vielleicht gerade wegen, dieser schwierigen Zeit, in der wir gerade leben. Die Leute lechzen nach Abwechslung und wollen endlich wieder Kunst und Kultur erleben.

Mehr als 50.000 begeisterte Besucher waren bereits bei uns und aktuell rund 60.000 verkaufte Tickets sprechen für sich“. Die britische Co-Kuratorin Virginia Jean verriet einiges über den geheimnisvollen Künstler.

Im Anschluss stand Spaß und Kreativität auf dem Programm: Spraydosen wurden geschüttelt und T-Shirts mit ganz individuellen Motiven und Messages von den VIPs besprüht – jedes Shirt ein Unikat und ganz besonderes Souvenir für die Gäste.

 

Heike Martin, von der Organisation Refugio, bedankte sich für die Unterstützung im Rahmen der Ausstellung. Refugio, eine der wenigen Anlaufstellen für traumatisierte Flüchtlinge in Bayern, unterstützt Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten. Refugio München zeigt an einem Stand im Isarforum Banksy-inspirierte Kunstwerke ihrer Schützlinge, die gegen Spenden von den Besuchern mitgenommen werden können. Für die Organisatoren der Ausstellung ein wichtiges Projekt, das von Beginn an unterstützt wurde – ganz im Sinne Banksys, der die Flucht-Thematik in der Vergangenheit in mehreren seiner Motive aufgegriffen hatte und seinerseits regelmäßig Gelder für den guten Zweck spendet.

 

Gezeigt werden in einer noch nie dagewesenen Präsentation mehr als 100 Werke des gefeierten Street-Art-Superstars: Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke auf verschiedenen Materialien wie Leinwand, Stoff, Aluminium, Forex und Plexiglas, die eigens für diese Sonderschau reproduziert und zusammengetragen wurden. Abgerundet wird das Ganze durch eine spannende Videodokumentation, die die wichtigsten Stationen einer bespiellosen Karriere beleuchtet.

 

The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ gibt dem Besucher in einem aufwändigen und einzigartigen Setting einen umfassenden Überblick und Einblick in das Gesamtwerk des Genies und Ausnahme-         künstlers. Ganz nach Banksys Motto „Copyright is for losers ©TM“ ist diese Hommage und die dort gezeigten Werke aufgrund seines anonymen Status vom Künstler nicht autorisiert.

 

Neben München ist die Erfolgs-Ausstellung mit jeweils anderen Settings auch in Berlin (bis 29. August 2021) und Heidelberg (bis 12. September) zu sehen. Darüber hinaus wird „The Mystery of Banksy“ ab 1. Oktober 2021 auch in Mainz Station machen.

 

Tickets gibt es unter www.mystery-banksy.com oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Im Ticketpreis inbegriffen ist eine umfangreiche und informative Multimedia-Führung, die die Besucher auf ihren Smartphone abrufen können. Die Ausstellung ist bilingual und barrierefrei:

 

The Mystery of Banksy –A Genius Mind”

Ausstellungszeitraum: 10.3.21 –3.10.21

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag von 11 bis 19 Uhr

Wo: Isarforum auf der Ludwigsbrücke, Forum am Deutschen Museum

www.mystery-banksy.com

                                                                   Fotos: COFO Entertainment / lifestyle-luxury.de

                                          Martin Lacey

Clown-Car-Wasch 2.0 - CIRCUS KRONE wäscht Corona weg                                                             Münchens lustigste Waschstraße startet in die Saison 2021 - Start ab Samstag, 29. Mai immer samstags, sonntags & an Feiertagen von 11.00 - 18.00 Uhr                                                                  

So eine lustige Autowäsche gibt es nur im Circus Krone. Links neben dem Haupteingang hat der Circus eine echte Autowaschanlage eingerichtet und verbindet die Autowäsche mit einer Kurzvorstellung - und die ist ungewöhnlich und unglaublich lustig.

Da fliegt schonmal eine Sahnetorte gegen die Windschutzscheibe, aber keine Sorge, am Ende ist das Auto professionell gereinigt. Die Idee entstand schon im letzten Winter.

 

"Angesichts der steigenden Infektions-Zahlen im vergangenen Winter mussten die autowaschenden Clowns leider eine Pause einlegen. Umso größer nun die Freude, am Samstag, den 22. Mai mit einem Pre-Start (23./24. Mai geschlossen) und regulär ab Samstag, den 29. Mai, wieder loslegen zu können“, so Martin Lacey (Circus Krone).

 

Bereits Frau Christel Sembach-Krone spielte schon früher mit der Idee, eine Autowaschstraßen-Show in München zu betreiben. Diese Idee griff Martin Lacey auf und kreierte sein eigenes Konzept.

Rund 20 Clowns und Artisten unterhalten die Besucher der CLOWN-WASH-SHOW in einer 90 Meter langen Waschstraße des Circus Krone Stammquartiers.

 

Mit dem Saisonstart 2021 präsentiert der Circus Krone in CLOWN-CAR-WASH 2.0 eine weiterentwickelte Version.

Die Clowns bekommen technische Unterstützung. Eine professionelle Waschanlage, die aus der eigenen Krone Werkstatt stammt, wird somit sicherstellen, dass die Fahrzeuge nun blitzesauber werden.

 

Es ist uns wichtig immer neue Wege zu gehen und die Möglichkeiten unserer Zeit einfließen zu lassen.

So verwenden wir z.B. immer wieder das gleiche Wasser, das über spezielle Pumpen und Filteranlagen wiederaufbereitet wird. Auch geben unsere Clowns klar zu verstehen, wann der Motor abgestellt werden muss!

Mit CLOWN-CAR-WASH 2.0 bieten wir die erste und einzige Autowaschanlage der Welt, in dieser Art.

An erster Stelle steht bei uns die Unterhaltung und trotzdem werden die Autos jetzt auch sehr sauber“ sagt Martin Lacey.

 

Es wird pro Auto und Fahrt bezahlt - eine Fahrt kostet 15 €-. Auch für typische Circus Leckereien ist mit verpacktem Popcorn und Getränken, die in den Wagen gereicht werden, gesorgt.

Die Zufahrt erfolgt über die Zirkus-Krone-Straße 1-6, 80335 München.

 

CLOWNCAR-WASH 2.0 findet regulär ab 29. Mai 2021 immer samstags, sonntags & an Feiertagen durchgängig von 11:00 – 18:00 Uhr statt.

 

Änderungen durch evtl. Corona-Vorschriften werden stets auf der Krone Homepage und auf den eigenen Social Media Kanälen aktualisiert. Ein verantwortungsbewusster Umgang unter Einhaltung aller Corona Hygienevorschriften ist für den Circus Krone von höchster Priorität.

Jeder Besucher durchfährt die CLOWN-WASHSHOW mit seinem eigenen Auto und muss dies zu keinem Zeitpunkt verlassen. Die allgemein geltenden Corona Schutzmaßnahmen (Abstand und FFP2 Maske) gelten selbstverständlich beim Verlassen des Fahrzeugs auf dem gesamten Circus Krone Gelände.

www.circus-krone.de

                                           Fotos: lifestyle-luxury.de

Monthipha Saparp (Khanittha)

Vom Imbiss zum Erlebnis-Restaurant                                                                                                               Im "Khanittha" im Werksviertel München werden die Gäste seit 7. Mai mit frischen Thai-Gerichten versorgt.

Wenn man schon nicht nach Thailand reisen kann, kann man thailändische Spezialitäten im Münchner Werksviertel an verschiedenen Kochstationen wie in den Straßen von Bangkok erleben.

Am neuen Standort im Werk3 und mit einem erweiterten Konzept eröffnete Monthipha Saparp ein - im Moment to go - Restaurant in dem man sich wirklich wie in Thailand fühlt

Inmitten eines farbenfrohen Ambientes werden die Gäste seit 7. Mai live an verschiedenen Kochstationen mit frischen Thai-Gerichten versorgt.

„Wenn ich schon aufgrund von Corona nicht mehr in meine Heimat kann, dann hole ich mir meine Heimat eben nach München“, sagt Monthipha Saparp, die alle im Werksviertel nur als Monthi kennen.

 

Seit es das neue Werksviertel gibt, gibt es auch Monthi und ihr Lokal Khanittha.

Ihr Thai-Imbiss war eines der ersten Lokale, das im damals kernsanierten WERK3 eröffnete.

Das war 2016.

 

Der Rest ist eine Erfolgsgeschichte, die von sehr viel Fleiß und noch mehr Herzblut geschrieben wurde.

Dank des authentischen Essens und Monthis ansteckender positiver Energie bildet sich in der Mittagszeit vor ihrem Imbiss im WERK3 fast immer eine lange Schlange.

Bildete! Denn Monthi ist umgezogen,ein paar Meter weiter in größere Räume.

 

Dort finden sich nun mehr Kochinseln, an denen wie zuvor sämtliche Gerichte frisch zubereitet werden–Suppen, Salate, Currys, Wok-oder Nudelgerichte.

Aus einer großen Schlange werden so ein paar kleine mit verkürzten Wartezeiten.

 

Zusätzlich zu den altbekannten Klassikern gibt es eine große Auswahl an neuen Gerichten.

Daher lohnt sich der Besuch sowohl für die Stammkundschaft, als auch für neugierige Feinschmecker, die überrascht sein werden, welche besonderen Geschmackserlebnisse Khannithas vielfältige Thai-Küche noch zu bieten hat.

 

Ein neues Restaurant zu eröffnen, obwohl immer noch strenge Coronaregelungen herrschen?

Mit einem detailliert ausgearbeitetem Hygienekonzept, einer „Einbahnstraße“ für die Bestellung sowie die Mitnahme der Gerichte und eine Begrenzung der Personen, die im Gastraum sein dürfen, ist der kulinarische Kurztrip durch das neue Lokal, das an einen Foodmarkt in Thailand erinnert, ein sicheres Vergnügen.

 

Größere Räumlichkeiten, das bedeutet auch mehr Platz für Dekoration.

Monthi hätte die passenden Objekte dafür gerne persönlich aus ihrer Heimatin Thailand besorgt.

Doch Corona machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Zum Glück konnte ihre Familie ein wenig aushelfen.

Der Hingucker schlechthin ist das TukTuk, eine Auto-Rikscha aus Thailand. Von der Decke hängen geflochtene Korblampen und hölzerne Vogelkäfige. Der Rest des Lokals ist ein wilder Farbrausch, der sofort für bessere Laune sorgt. Es gibt bunte Wimpel, verzierte Kissen in einer Lounge und die Tische und Stühle sind in verschiedenen kräftigen Farben lackiert.

 

Bei aller Authentizität hinsichtlich Zubereitung und Ambiente ist das neue Khanittha ein Lokal von gestern. Das zeigt sich zum Beispiel an der Bezahlmethode, die man aus der modernen Systemgastronomie kennt. Am Eingang erhält jeder Gast eine Karte, auf die Speisen und Getränke gebucht werden.

Bezahlt wird bequem am Ausgang.

 

Siedler, wie die Mieter im Werksviertel-Mitte genannt werden, können dafür sogar ihre sogenannte Siedlerkarte nutzen. Die Karte dient im Viertel nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch als Schlüssel für Türen oder sie ermöglicht den Zugang zu Sonderangeboten, Bonusprogrammen oder aber der sogenannten Siedlerflotte mit E-Bikes, E-Scootern und E-Autos.

 

Es gibt ein Gericht in ihrer Küche, auf das Monthi ganz besonders schwört. Das PatThai, das thailändische Nationalgericht sollte man bei Khanittha unbedingt probieren.

Wie man die gebratenen Nudeln richtig zubereitet, hat Monthi übrigens von ihrer Mutter gelernt.

Die hat die Münchner immerhin schon vor mehr als 30 Jahren in einem der ersten Thailokale der Stadt mit den außergewöhnlichen Aromen ihrer Heimatküche vertraut gemacht. Und dennoch ist Monthi sicher, dass ihr Pat Thai mit den Jahren sogar noch ein kleines bisschen besser geworden ist als das der Mutter.

 

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, hat dazu ab sofort im neuen Khanittha im WERK3 im Werksviertel-Mitte die Gelegenheit.

Die gastronomische Vielfalt im Werksviertel-Mitte: Von A wie Aloha Poke bis W wie Werkswurst.

Ein Dutzend Lokale befinden sich im Quartier. Sie bieten ihren Gästen Bowls, authentische Thaiküche, bayerisches Heimatfood, spanische Tapas, Spezialitäten aus Guatemala, Italien oder Syrien, aber auch Currywurst und Fish & Chips. Das gastronomische Angebot wird ständig erweitert.

In den kommenden Wochen stehen bereits die nächsten Neueröffnungen im Werksviertel-Mitte an.

 

Über das Werksviertel-Mitte

Das Werksviertel-Mitte –kreativ, urban, innovativ.

Mit dem Werksviertel-Mitte entsteht in Münche ein Stadtquartier, das sich ständig wandelt.

Leben, Arbeiten, Unterhaltung, Kunst und Kultur verschmelzen dabei im Münchner Osten zu einem einzigartigen urbanen Miteinander.

Das Werksviertel-Mitte bietet Raum für großartige Architektur sowie digitale, kreative und künstlerische Innovationen. Jeden Tag entfaltet sich hier eine lebendige Stadtkultur, die aktiv mitgestaltet und immer wieder neu erlebt werden kann.

www.khanittha-werksviertel.de

www.werksviertel-mitte.de                                       

                                                           Fotos: URKERN 2021 / Ivana Bilz/ lifestyle-luxury.de

Isartor-1835 Neu errichtet von König Ludwig I. Nationaldenkmal

Die Ausstelleung "Isartor - immer anders"

Das Isartor - immer anders                                                                                                                             Eine Ausstellung des Valentin-Karlstadt-Musäums im Hof des Isartors vom 24.3.2021 – 14.11.2021

Viele Gesichter zeigte das Isartor im Laufe seiner bewegten Geschichte: Stadttor, Bollwerk als Teil der Stadtmauer, Zollstation, Ruine, Nationaldenkmal, Taubenfriedhof, Verkehrshindernis, Parkplatz, Volkshochschule, Museum. Seine Nutzung und Aussehen waren stets im Wandel.

 

In all den Jahrhunderten gab es für das Isartor viele Pläne, mehrmals sollte es sogar abgerissen werden. König Ludwig I. rettete es 1832 höchstpersönlich vor einem Abriss und ließ es durch Friedrich von Gärtner zum bayerischen Nationaldenkmal umgestalten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das stark zerstörte Bauwerk notdürftig wiederaufgebaut, 1959 zog das Valentin-Musäum ein. Der Kunstmaler Hannes König richtete es mit Hilfe von Künstlerfreunden ein. Bis heute passt das Isartor als Ort des Valentin-Karlstadt-Musäums mit seinen verwinkelten Gängen zum schrägen Denken der Protagonisten Karl Valentin und Liesl Karlstadt.

Zu den Olympischen Spielen 1972 erlebt die Stadt einen beispiellosen Umbau.

Das gesamte Umfeld des Isartors wurde umgestaltet, die S-Bahn unter das Tor gegraben. Erneut stand ein möglicher Abriss des Stadttores zur Diskussion.

Doch die Stadt München entschloss sich zur umfangreichen Generalsanierung und beauftrage Spezialisten aus Warschau mit der Restauration des Isartores. Auch das Museum wurde im Zuge dieser Maßnahme erweitert, der Nordturm hierfür erschlossen und über einen neuen Wehrgang zugänglich gemacht.

 

Neue Anforderungen brauchen ein zeitgemäßes Isartor

 

Das Valentin-Karlstadt-Musäum steht als Wahrzeichen und Sinnbild für Münchner Humor, Identität, Lebensart und Lebensphilosophie. Lange Zeit privat geführt, ist es seit 2018 in den Händen der Stadt München. Zunehmend und dringlicher stellen sich an das Isartor Anforderungen eines modernen Museumsbaus–vom Brandschutz bis zur Inklusion. Diversität und Teilhabe für alle ist heute ein Selbstverständnis einer aufgeschlossenen Stadtgesellschaft.

Gleichzeitig sollen die Windungen eines Valentin‘schen Gehirns im Musäum sichtbar und spürbar bleiben. Die Ausstellung im Innenhof stellt den Wandel des Isartors in Funktion und Aussehen dar, zeigt mögliche Wege der Ertüchtigung in ein zeitgemäßes Museum und räumt mit so manch verklärender Sichtweise auf das Gebäude auf.

Kuratoren: Sabine Rinberger und Andreas Koll

www.valentin-musaeum.de                                                                    Fotos: Valentin Musäum / lifestyle-luxury

Monika Gruber

Monika Gruber präsentierte ihr brandneues Kabarett-Programm:                                                           „Hoffnung – Die Lage ist besäufniserregend“

Jetzt konnte jeder bei Monika Gruber in der ersten Reihe sitzen - und das bequem zuhause per Stream.

Denn Monika Gruber trat am 20. und 21. März 2021 wieder auf, diesmal auf ihrer eigenen Bühne im Internet.

Eine Stunde „Hoffnung“, um die Nation nach der langen Phase der Verzweiflung aufzuheitern und zur Unterstützung ihres Teams, das dadurch seit einem Jahr endlich wieder mal arbeiten konnte. 

Was für ein Jahr!!!! 

 

Der vermummte Mensch is' nimmer verfassungsfeindlich sondern ein Vorbild, das Denunzieren des Nachbarn is' nimmer schäbig sondern gesundheitsfördernd, und die Popstars heißen nimmer Fischer und Maffay sondern Drosten und Wiehler!

Wir verschanzen uns daheim, treffen uns heimlich mit dem eigenen Partner unter der Bettdeck'n und unterrichten unsere Kinder, die zum ersten Mal merken, dass Mama und Papa noch viel weniger wissen als die dümmsten Lehrer in der Schule.

Die Künstler gehn pleite, zusammen mit Gastronomen und Einzelhändlern, Amazon erzielt Rekordgewinne und die neue Kryptowährung heißt nimmer Bitcoin sondern Applaus vom Balkon und Klopapier.

Und: ich hab seit zwölf Monaten nix mehr gsagt.....oiso, schon was gesagt, aber mehr so für sich, und jetzt muass des endlich raus!

 

50 Minuten brandneues und exklusives Kabarett: Texte, die den Nagel auf den Dings trafen: stocknarrisch, kritisch, empathisch, und - hoffnungsvoll, denn - wir wern uns wiederseng....auf richtigen Bühnen, von Angesicht zu Angesicht.

                                                                              Fotos: Katharina Baumann

 

 

 

Ausgezeichnete Architektur mit riesigen Buchstaben und Comicsprache                                                     Das WERK12 erhält den DAM Preis 2021

Der vom Deutschen Architekturmuseum aufgelegte DAM Preis geht 2021 an das WERK12 im Werksviertel-Mitte im Münchner Osten.

Entworfen wurde das außergewöhnliche Gebäude vom niederländischen Architekturbüro MVRDV.

 

Der Mut zu Kreativität und einer aussergewöhnlichen Idee werden zu Recht belohnt und ausgezeichnet.

Wer das Werksviertel-Mitte im Münchner Osten zum ersten Mal besucht, merkt schnell, dass das neue Stadtquartier ein architektonisches Ausrufezeichen neben das andere stellt.

Da ist das Container Collective, eine bunt-verwinkelte Pop-up-City aus alten Schiffscontainern, der mächtige orangefarbene Kubus des WERK3 gleich daneben.

Dicht dahinter streckt sich das neue WERK4 in den Stadthimmel.

 

Geht man an den umliegenden Live-Bühnen Ton Halle, Technikum, NachtKantine und WERK7 vorbei, spürt man, dass die Gebäude eine Geschichte der Transformation erzählen.

Die ursprünglichen Werksgebäude des Lebensmittelproduzenten Pfanni haben sich zu modernen und lebendigen Teilen des Münchner Unterhaltungs- und Kulturbetriebes entwickelt.

 

Eine weitere Reminiszenz an die industrielle Vergangenheit des Stadtquartiers spiegelt sich in der Klinkerfassade des neuen gambino Hotels wieder.

 

Und dann ist da ja noch das einzigartige WERK12.

Was dieses Gebäude so besonders macht, ist die Tatsache, dass es ihm sogar noch gelingt, aus dem ebenso vielseitigen wie aufregenden architektonischen Ensemble des Viertels herauszustechen.

In die umlaufende Fassade sind weit sichtbar die fünf Meter große Buchstaben eingelassen.

Nachts leuchten die riesigen Buchstaben in verschiedenen Farben. „WOW“, „HIHI“ oder „HMPF“ steht auf dem WERK12 zu lesen. Die Botschaften sind der Comicsprache entlehnt und gehen auf den Siegerbeitrag einer Ausschreibung zurück, die der Bauherr OTEC gemeinsam mit der Akademie der Bildenden Künste veranstaltet hat.

 

Auch das Innenleben des WERK12 ist besonders.

Das Gebäude vereint Büros, Gastronomie, Nachtleben und ein Fitnessstudio mit einem 25-Meter-Schwimmbecken in sich. Die multifunktionale Nutzung erfolgt bewusst. Das urbane Werksviertel-Mitte will mit seiner Vielfalt an Angeboten ganz bewusst die unterschiedlichsten Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zusammenführen.

 

Entworfen wurde das WERK12 vom renommierten Architekturbüro MVRDV, dem es tatsächlich gelang, ein Gebäude zu schaffen, das in direktem Dialog zu seinem Umfeld steht.

Im WERK12 sollte sich einerseits die industrielle Vergangenheit des Werksviertel-Mitte spiegeln, andererseits sollte es den Aufbruch in die Zukunft verkörpern.

 

Dass all das hervorragend gelungen ist, befand nun auch die Jury des DAM Preises 2021.

Seit 2007 werden mit dem DAM Preis jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet.

2021 wird der Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) bereits zum fünften Mal in enger Zusammenarbeit mit JUNG als Kooperationspartner vergeben.

 

Nachdem unser WERK 7 2020 bereits zu den Nominierten des DAM Preises gehörte, freuen wir uns in diesem Jahr umso mehr, dass das WERK12 diese schöne Auszeichnung nun auch gewinnen konnte“ erklärt Josef Glasl, Sprecher der Unternehmensgruppe Werksviertel-Mitte.

„Für uns war bei der Entwicklung des Werksviertel-Mitte immer klar, dass die Vielfalt des Viertels ganz entscheidend von der Architektursprache mitgeprägt wird. Die Gebäude im Quartier sollen Lebensfreude ausstrahlen, die Menschen einladen und begeistern.“ Und eben alles andere als gewöhnlich sein..

 

Über das Werksviertel-Mitte

Das Werksviertel-Mitte–kreativ, urban, innovativ. Mit dem Werksviertel-Mitte ist in in München ein Stadtquartier entstanden, das sich ständig wandelt.

Leben, Arbeiten, Unterhaltung, Kunst und Kultur verschmelzen dabei im Münchner Osten zu einem einzigartigen urbanen Miteinander. Das Werksviertel-Mitte bietet Raum für großartige Architektur sowie digitale, kreative und künstlerische Innovationen. Jeden Tag entfaltet sich hier eine lebendige Stadtkultur, die aktiv mitgestaltet und immer wieder neu erlebt werden kann.

Mehr Informationen zum Werksviertel-Mitte unter www.werksviertel-mitte.de

                                               Fotos: Ivana Bilz

Schlosshotel Kronberg feierte Victoria Kaiserin Friedrich mit der Geburtstagsedition des Weingut Prinz von Hessen

Es war eine Geburtsfeier der besonderen Art, aber die einzige, die zur Zeit möglich ist: Am 21. November hätte Victoria Kaiserin Friedrich, Erbauerin des Schlosshotels Kronberg im Taunus, ihren 180. Geburtstag gefeiert. Bei einem virtuellen Geburtstagskränzchen via Zoom wurde in das Schlosshotel Kronberg zu einer virtuellen Weinprobe eingeladen.

In einer guten Stunde erfuhren die Gäste mehr aus dem bewegten Leben der Princess Royal, die es als älteste Tochter Queen Victorias und Prinz Albert durch Heirat mit Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen nach Preußen kam und nach dem Tod Ihres Mannes, als Witwe des Kaisers in Kronberg lebte.

Bei einem etwas anderen Rundgang konnte man das geschichtsträchtige Schlosshotel besichtigen, das Victoria Kaiserin Friedrich einst im englischen Tudorstil als ihr ganz persönliches Privathaus erbauen ließ.

General Manager Dominik Ritz begrüßte die Gäste am Bildschirm auf dem roten Teppich und man konnte sich von Donatus Landgraf von Hessen und Dr. Markus Miller, Leiter des Museums Schloss Fasanerie, „live“ durch das Schloss führen lassen.

Am 21. November 2020 feierte das Schlosshotel Kronberg den 180. Geburtstag von Victoria Kaiserin Friedrich und würdigte damit nicht nur eine bedeutende Vorfahrin des Hauses Hessen, sondern auch die Erbauerin des Schlosses.

Im Anschluss an die Tour hatte Bärbel Weinert, Direktorin des Weingut Prinz von Hessen, zu einer kleinen virtuellen Weinprobe mit vorher zugeschickten Weinen eingeladen.

Anlässlich ihres Ehrentages hat das hauseigene Weingut Prinz von Hessen eine Geburtstagsedition aufgelegt, die einen 2018 Rosé Gutssekt brut, einen 2019 Riesling Kabinett ROYAL trocken und einen 2018 Riesling Steckenpferd Spätlese enthält und im Online-Shop über den Link www.pvh.de/geburtstag bestellt werden kann.

 

Als älteste Tochter Queen Victorias und Prinz Alberts kommt die englische Prinzessin 1858 durch die Heirat mit Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen nach Preußen.

Kaiserin der Deutschen ist Victoria nur kurz, da ihr Mann Kaiser Friedrich nach nur 99 Tagen verstirbt. Nach diesem Schicksalsschlag findet Kaiserin Friedrich eine neue Heimat im Taunus nahe Frankfurt.

Das ursprüngliche Ziel des Kaiserpaares, ein parlamentarisches Regierungssystem nach englischem Vorbild zu etablieren, ist nun nicht mehr zu erreichen.

Und so lässt sich Kaiserin Friedrich im kleinen Taunusstädtchen Kronberg nieder und lässt das Schloss Friedrichshof im englischen Tudorstil als ihre ganz persönliche Sommerresidenz erbauen. Der Park im englischen Stil, mit einem in Terrassen ansteigenden Rosengarten, kann heute noch ebenso bewundert werden wie viele ihrer Kunstschätze.

Auch wenn das Schloss seit 1954 ein modernes Fünf-Sterne-Luxushotel ist, ist die Aura auch heute noch allgegenwärtig. So können Hotelgäste beispielsweise ihren English Afternoon Tea in der Bibliothek der Kaiserin einnehmen oder in einem der historischen Salons speisen. 

 

Donatus Landgraf von Hessen:

„Wir haben Kaiserin Victoria Friedrich viel zu verdanken. So hat sie uns nicht nur dieses wunderbare Schloss hinterlassen, auch ihre besondere Gastfreundschaft wirkt bis heute nach. Schon zu ihren Lebzeiten machte sie ihr Schloss zu einer Begegnungsstätte – viele illustre Gäste folgten der Einladung der Kaiserin regelmäßig und logierten im Schloss. Auch wenn das Schlosshotel Kronberg heute ein modernes luxuriöses Hotel ist, strahlt das Schloss nach wie vor diese ganz besondere Atmosphäre aus."

 

Über das Schlosshotel Kronberg:

Das Schlosshotel Kronberg ist ein luxuriöser Rückzugsort am Rande von Kronberg – einem malerischen Ort im Taunus, unmittelbar vor den Toren Frankfurts.

Von Victoria Kaiserin Friedrich erbaut und 1893 fertiggestellt, bietet eines der eindrucksvollsten deutschen Schlösser seinen Gästen lebendige Geschichte zum Anfassen. Besonderes Mobiliar und eine beeindruckende Antiquitäten- und Gemäldesammlung, zum großen Teil noch aus dem Besitz der Kaiserin und Mutter des letzten deutschen Kaisers, vermitteln das authentische Ambiente eines Schlosses aus der Kaiserzeit. Das Schloss Kronberg, im Eigentum der Hessischen Hausstiftung, wird seit 1954 als Hotel mit 61 Gästezimmern und Suiten betrieben.

Es befindet sich inmitten einer prachtvollen Parkanlage mit dazugehörigem Golfplatz. Das Haus ist Mitglied der Kooperation „Small Luxury Hotels of the World“.

Mehr Informationen unter www.schlosshotel-kronberg.com.

 

Über die Marke „Prinz von Hessen“:

Die Dachmarke „Prinz von Hessen“ umfasst alle touristischen und gastronomischen Untermarken der Hessischen Hausstiftung und der Kulturstiftung des Hauses Hessen.

Flaggschiffe der im März 2019 präsentierten Marke sind zwei besonders schöne und luxuriöse Hotels: das Schlosshotel Kronberg im Taunus und das Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main.

Außerdem zählen zum Portfolio das Weingut Prinz von Hessen im Rheingau sowie Gut Panker mit dem Hotel und Restaurant Ole Liese, einem traditionsreichen Trakehner-Gestüt und Landwirtschaft in Schleswig-Holstein.

Im Mai 2020 veranstaltete die Unternehmensgruppe „Prinz von Hessen“ dort ein digitales Presseevent und ist mit „Gut Panker virtuell erleben – eine Pressereise im Lockdown“ in der Kategorie Event- und Livekommunikation auf der Shortlist der PR Report Awards 2020.

Die Hessische Hausstiftung richtet zudem seit vielen Jahren erfolgreich Open-Air-Events aus, etwa die Veranstaltungen „Das Fürstliche Gartenfest“ auf Schloss Wolfsgarten und Schloss Fasanerie und „FEINWERK – Markt für echte Dinge“.

Die Hausstiftung und die Kulturstiftung, zu der das Schlossmuseum Fasanerie und das Archiv des Hauses Hessen gehören, pflegen das jahrhundertealte Erbe des Hauses Hessen.

Es gilt dessen Kunst- und Kulturwerte zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vorstandsvorsitzender beider Stiftungen ist Donatus Landgraf von Hessen.

Mehr Informationen unter www.prinzvhessen.com

                                        Fotos: Schlosshotel Kronberg

Moderatorin Andrea Kaiser

Christian Ude, Dr. Ralf Ebersperger

Moderatorin Andrea Kaiser mit den Leitern der Teestube "komm"

Christof Lochner und Franz Herzog

Andrea Kaiser und Christian Ude machen sich für Münchner Obdachlose stark

Was haben Moderatorin Andrea Kaiser und Münchens ehemaliger OB Christian Ude gemeinsam? Beide haben ein Herz für Obdachlose!

Und so kamen beide im November, kurz vor Winterbeginn und dem Beginn der Weihnachtszeit, in die Teestube „komm“ in der Begegnungsstätte für Obdachlose in der Münchner Zenettistrasse. 

Aufgrund der aktuellen Situation natürlich mit zeitlichem und physischem Abstand.

 

Beide hatten Gutes im Gepäck: Sie übergaben warme und neue Kleidungsstücke sowie weitere in der kalten Jahreszeit wichtige Utensilien wie Rucksäcke, warmes Schuhwerk, Handtücher und Mund-Nasen-Schutz an die Obdachlosen und unterstützten damit eine Aktion der Koch-Ebersperger-Stiftung.

Diese kümmert sich in München um Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen - und das schnell, unbürokratisch und direkt.

Möglich gemacht hatten die Aktion großzügige Unterstützer mit ihren finanziellen Spenden wie zum Beispiel die Star-Fußballer Joshua Kimmich und Leon Goretzka (die beiden Top-Sportler unterstützen mit ihrer Spendenaktion #wekickcorona soziale Einrichtungen), außerdem der Schuh-Riese Deichmann sowie das Basketball Team des FC Bayern. Eine wichtige Sache, denn gerade jetzt in der Krise brauchen Obdachlose Unterstützung.

 

Alt-OB Christian Ude durfte als Mitglied des Kuratoriums der Stiftung nicht fehlen: „Ich finde es unglaublich sympathisch und unterstützenswert, wie diese kleine Stiftung phasenweise und ganz praktisch hilft“, lobte er. „In der Coronazeit ist für die Obdachlosen alles noch viel schwerer.

Schon im Sommer gab es für sie wenig Möglichkeiten, aber jetzt im Winter wird es dramatisch.

Die Hilfseinrichtungen können wegen den Abstandsregeln nur noch einen Bruchteil der Normalplätze zur Verfügung stellen: Von 70 Plätzen nur noch 12. Das Angebot wurde drastisch reduziert.

Nach den Masken im Mai übergeben wir deshalb nun warme Winterkleidung. Nicht Second Hand, sondern frisch produziert oder neu aus dem Geschäft: Von Schlafsack und Isomatte über Jacken, Mäntel und Pullovern bis hin zu Winterschuhen, die auch in der kalten Jahreszeit richtig wärmen.“

 

Die Koch-Epersberger-Stiftung wurde im Jahr 2012 von Eva-Sophie Koch und Dr. Ralf Ebersperger gegründet, mit dem Ziel, Not zu lindern und bedürftigen Menschen zu helfen.

Die Stiftung unterstützt die Obdachlosen bereits seit Beginn der Corona-Krise.

So wurden zu Beginn der Maskenpflicht Tausende von Masken, die in Bayern hergestellt wurde, an die Münchner Obdachlosen verteilt.

Durch die enge Zusammenarbeit mit einigen Münchner Heimen und Einrichtungen wurde festgestellt, dass Obdachlose wegen Corona noch weniger Möglichkeiten auf ein angenehmes Leben haben. Und so hat es sich die Stiftung zum Ziel gesetzt, genau diese Menschen mit warmen und neuen Kleidungstücken und wichtigen Utensilien zu unterstützen.

 

Andrea Kaiser ist Botschafterin der Stiftung und das Engagement für sie eine Herzensangelegenheit:

„Am Anfang des Lockdown wäre ich eigentlich beruflich in Los Angeles und für Sat.1 in Kroatien gewesen. Aber alle Jobs wurden abgesagt. Ich saß also zu Hause, hatte keine Arbeit und habe festgestellt, dass die Menschen sich verändert haben.

Jeder hat nur noch an sein Klopapier und seine Nudeln gedacht und weniger an die anderen. Meine Freundin Alina Lobinger, die sich für die Koch-Ebersperger-Stiftung Stiftung engagiert, hat mich darauf gebracht, etwas für andere zu tun. Für diejenigen, die in der Coronazeit am meisten leiden.

Es ist derzeit so, dass die Kinder wieder zur Schule und in die Kita gehen dürfen. Aber die Obdachlosen… Jeder sagt derzeit: ‚Bleibt zu Hause“. Aber wohin gehst du, wenn du kein zu Hause hast?

Ich finde, vor allem die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Nächstenliebe. Und diejenigen, die es können, sollten helfen. Ich habe für mich persönlich die Erfahrung gemacht, dass es mich viel glücklicher macht, anderen zu helfen. Ich gebe lieber als dass ich mich beschenken lasse. ‚Wenn man sein Glück teilt, dann verdoppelt es sich‘ - dieser Spruch ist derzeit aktueller denn ja.

In einer Zeit, in der wir uns auf uns besinnen und weniger soziale Kontakte haben, sollten wir uns darauf schauen, wie wir die Welt ein bisschen besser machen können. Und jeder von uns kann ein kleines Stück dazu beitragen, es muss ja nichts Großes sein. Jeder kann etwas tun, und gerade in Deutschland sind wir doch noch ganz gut aufgestellt. Corona nervt uns alle, klar, aber wir sollten uns nicht darauf konzentrieren, was uns nervt, sondern auf das, was wir verbessern können.“

Andrea Vodermayr

                                                               Fotos: Alina Lobinger

Annette Zierer (ziererCommunications)

Dr. Friedhelm Häring (Dir. Museum Gießen)

Manfred Möller (Edition Minerva),

Stefano Campagnolo (Biblioteca Nationale Marciana), Kilian Saueressig

In der Ausstellung „CHIAVE DELLA LUCE“  zeigt der Künstler Kilian Saueressig seine illumunierten Werke im Renaissance Saal der Biblioteca Nazionale Marciana am Markusplatz in Venedig vom 17. Okt. - 12. Nov. 2020

„CHIAVE DELLA LUCE“ - der Schlüssel des Lichts – heißt die Ausstellung des deutschen Künstlers Kilian Saueressig, die vom 17. Okt. bis 12. Nov. 2020 in der legendären „Biblioteca Nazionale Marciana“, direkt am Markusplatz in Venedig, gezeigt wurde.

 

Stefano Campagnolo, Direktor der legendären Biblioteca Nazionale Marciana, Kunstexperten wie

Dr. Friedhelm Häring, der die Laudatio hielt, und Manfred Möller, Edition Minerva, Galeristen wie Dirk & Yvonne Geuer, Geuer & Geuer Art, Düsseldorf, und Olaf Jaeschke, Galerie Jaeschke, Braunschweig und etliche Freunde, waren extra zur Ausstellungseröffnung angereist .

Doch nur 30 Gäste konnten Covid 19 geschuldet an der Vernissage teilnehmen und der Empfang durfte nicht im Museum stattfinden, sondern nur direkt davor im Cafe auf dem fast leeren Markusplatz, was der Eröffnung noch eine weitere einzigartige Note gab.

 

Kuratiert von Manfred Möller, in der Reihe Edition Minerva, umfasste die Ausstellung rund 30 selbstilluminierte Werke, die als LichtWandSkulpturen mit LED-Beleuchtung konzipiert waren. In den Werken wurden komplexe philosophische, religiöse, politische und/oder wissenschaftliche Themen abstrahiert dargestellt.

 

Kilian Saueressig, der vor seiner Künstlerkarriere erfolgreich als Maschinenbauingenieur und Erfinder tätig war, kommentierte seine Ausstellung: „Licht ist der Schlüssel zur Erkenntnis, der Schlüssel des Lebens.

Ohne Licht gibt es kein Leben und ohne Licht kann man nicht sehen. Die Transformation des Lichts in Form von Reflektion, Absorption und Transmission, lässt uns Bilder und Skulpturen betrachten.

Das Licht wird in unseren Köpfen zu Bildern. Die Bilder werden zu Emotionen. Ideen werden zu Bildern.

Es ist eine Transformation. Die Faszination der Umwandlung von Licht in Masse und von Masse in Licht. Das ist das universelle Prinzip, auf dem alles beruht. Sind Geist und Seele eine besondere Form des Lichts?“

Dieser Frage ging die Ausstellung „Chiave della luce“ nach und regte die Fantasie des Betrachters an.

 

Die selbstilluminierten Werke von Kilian Saueressig sind dabei vielschichtig aufgebaut. Sie sind mikroskopisch als auch makroskopisch geformt, wobei die Farben mit den Formen kommunizieren.

 

Die Werke besitzen in der Regel mindestens zwei Bildebenen, die mehr oder weniger stark voneinander für den Betrachter entkoppelt sind. Sobald die interne Lichtquelle der Kunstwerke eingeschaltet und in Farbe und Helligkeit variiert wird, entstehen immer neue Bildanmutungen. Die unterschiedlichen Bildmotive, in ihren jeweiligen Bildebenen, überlagern sich zusammen mit der Farbe der Hintergrundbeleuchtung zu einer Vielzahl an neuen Bildern.

Eine Faszination, die die Kunstwerke besonders bei Nacht ausüben und zugleich den Raum, in dem sie sich befinden, in einen samtigen Farbton einfärben und den Raum als auch den Betrachter in das Kunstwerk integrieren. Besonderen Wert legt der Künstler auf die Umweltverträglichkeit der eingesetzten, biobasierten Materialien.

 

Der Globus von Galileo, die Weltkarte von Marco Polo, wertvollste Kunstwerke von Tintoretto, Tizian, Veronese ... und mehr zählen zu den Kunstschätze in der „Biblioteca Nazionale Marciana“ direkt am Markusplatz in Venedig.

Doch welch ein Kontrast noch bis 12. November 2020 werden in Kooperation mit dem Kulturministerium von Venedig die innovativen, illuminierten Werke des Künstlers und Erfinders Kilian Saueressig im ehrwürdigen Renaissance Saal ausgestellt. Mit seiner Ausstellung „CHIAVE DELLA LUCE“ - der Schlüssel des Lichts – thematisiert Saueressig aktuelle Themen von der Klimaveränderung, dem Datenmissbrauch, der Angst, der Kirche und dem Glauben. Glaube und Fortschritt waren schon für die alten Meister im Saal vor 500 Jahren das Thema und geben der Ausstellung eine verbindende Komponente.

Innovation ist bei Kilian Saueressig Programm.

Acht Jahre hat der Erfindergeist Saueressig geforscht und getestet, um für seine Kunstwerke ganz neue, nachhaltige und biobasierte Materialen und Farben zu entwickeln und diese dann für seine Kunst wieder zu entfremden, um so noch nie dagewesenes zu schaffen. Dass er erfinden kann, bewies er zuvor als erfolgreicher Unternehmer und Maschinenbauingenieur. Das Familienunternehmen Saueressig Group, das er vor gut 10 Jahren verkaufte, führte Saueressig mit seinen Patenten, zum Welterfolg und zählte Firmen von Louis Vuitton bis Telsa zu seinen Kunden.

Heute hat sich Saueressig, der mit seiner Frau Dörte und den Kindern Karlotta, Maxima und Karl in Vreden lebt, ganz der Kunst und der Nachhaltigkeit verschrieben.

 

Die selbstilluminierten Werke von Kilian Saueressig sind dabei vielschichtig aufgebaut.

Sie sind mikroskopisch als auch makroskopisch geformt, wobei die Farben mit den Formen kommunizieren. Die Werke besitzen in der Regel mindestens zwei Bildebenen, die mehr oder weniger stark voneinander für den Betrachter entkoppelt sind. Sobald die interne Lichtquelle der Kunstwerke eingeschaltet und in Farbe und Helligkeit variiert wird, entstehen immer neue Bildanmutungen. Die unterschiedlichen Bildmotive, in ihren jeweiligen Bildebenen, überlagern sich zusammen mit der Farbe der Hintergrundbeleuchtung zu einer Vielzahl an neuen Bildern. Eine Faszination, die die Kunstwerke besonders bei Nacht ausüben und zugleich den Raum, in dem sie sich befinden, in einen samtigen Farbton einfärben und den Raum als auch den Betrachter in das Kunstwerk integrieren.

 

Kilian Saueressig, Jahrgang 1969, ist ein studierter Maschinenbauingenieur und passionierter Erfinder, der zahlreiche Patente im Bereich der Oberflächenveredelung, Formtechnologie und Prägung erteilt bekommen hat. Als Gesellschafter und Geschäftsführer leitete er erfolgreich viele Jahre ein mittelständisches Familienunternehmen in der Druckbranche. Aber seine Leidenschaft für die Kunst flammte bereits in der Jugend auf. So kann er heute auf einen reichen Ideenfundus zurückgreifen.

Erst 2019 zeigte Saueressig erstmals seine Kunst der Öffentlichkeit. Kreativität und Technologiekompetenz sind sein Handwerkszeug, seine Ideen realisiert Kilian Saueressig, indem er sie mit seinem "Werkzeugkasten", seinem Know-how und einem ungewöhnlich profunden Materialverständnis umsetzt. In seiner Kunst manifestieren sich sowohl das kreative als auch das analytisch-technologische Element gleichberechtigt.

Diese zwei unterschiedlichen Welten verschmelzen zu einer Einheit: Saueressig schafft einen eigenen, strukturierten Kunstkosmos, der an den Aufbau eines Atoms erinnert. In den vier Ebenen, die aus Globen, Zyklen, Segmenten und Variationen bestehen, beschäftigt er sich mit philosophischen, soziologischen, ethischen, politischen, religiösen und naturwissenschaftlichen Themenkreisen.

Saueressig schafft so ein eigenes, analytisches und zeitkritisches Kunstuniversum, in das er den Betrachter einlädt einzutauchen.

 

Der Künstler spielt mit selbstentwickelten innovativen Verfahren zur Farb- und Formgebung, die über die derzeitigen bekannten Ansätze weit hinausgehen. Metalliceffekte, Matt-Glanz-Effekte, Mikro-Makrostrukturen, manuelle und digitale Formgebungstechnologien etc. Kilian Saueressig hat ein ausgeprägtes Farbgespür, der Farbwechsel ist ein entscheidendes Charakteristikum seiner Kunst. Die Philosophie und Innovation sind zwei ganz wesentliche Triebkräfte für Kilian Saueressig. Die Kunst sieht er dabei als sein emotionales Ausgabemedium für seine Erkenntnisse und Botschaften. Seine Philosophie wird in seinen Werken schnell deutlich. Komplexe Zusammenhänge vereinfacht in einem Kunstwerk darzustellen, haben die meisten seiner Werke gemeinsam. Dabei hinterfragt der Künstler die Beweggründe der Menschheit: Wieso und warum geschieht etwas und was sind die Auswirkungen? Er ist analytisch und zeitkritisch, bietet dabei aber auch Lösungsansätze für eine menschliche Welt in der Zukunft. Kilian Saueressig treibt der Drang nach Erkenntnis und Innovation in die selbstgestaltete Zukunft. Jegliche Kunstrichtung ist immer ein Kind ihrer Zeit. Sie steht immer in gegenseitiger Wechselwirkung mit ihrer Umwelt und im Besonderen mit technologischen Entwicklungen in unserem Zeitalter der Moderne.

 

Vor der Ausstellung in Venedig waren die Werke von Kilian Saueressig zusammen mit Werken des US-Künstler James Francis Gill, einem der Begründer der Pop Art, im Kunstforum in Wien ausgestellt und 2021 steht vom 06.Februar – 07. März 2021 gleich die 3. Museumsausstellung, eine Saueressig Soloausstellung, in der Kunsthalle Messmer in Riegel am Kaiserstuhl auf dem Ausstellungsprogramm.

www.kiliansaueressig.com

 

Die Biblioteca Nazionale Marciana ist eine der größten Nationalbibliotheken Italiens mit einer der wichtigsten Sammlungen für griechische, lateinische und orientalische Handschriften. Die 1468 gegründete Bibliothek, die noch heute mit seinen monumentalen Räumen besticht, beherbergt über 1 Million Bände. Größtenteils von Jacopo Sansovino erbaut und von Vincenzo Scamozzi fertiggestellt zählen die Ehrentreppe, das Vestibül sowie der Hauptsaal mit seiner reich verzierten historisch-künstlerischen Rotunde zu den Highlights der Bibliothek direkt am Markusplatz. Heute finden im Museumsbereich Ausstellungen und Veranstaltungen, wie z.B. zur Biennale, statt.

 

Kilian Saueressig Ausstellung bis 12. Nov. 2020

Sali Monumentali della Biblioteca Nazionale Marciana

Eingang zur Ausstellung über Ingresso Museo Correr Piazza San Marco n.52 - Ala Napoleonica;

I - 30124 Venedig

T: (+39) 041 24 07 211
E: ufficiostampa@marciana.venezia.sbn.it

www.marciana.venezia.sbn.it 

Öffnungszeiten: 10.30-18.00 Uhr

 

Werke: copyright by Kilian Saueressig

Vernissage: copyright by Gianluca Leonardi

Dominique Issermann, Jerry Hall
Outfit: Thierry Mugler, Kollektion Les Insectes, Haute Couture Frühjahr/Sommer 1997
Foto: © Dominique Issermann Patrice Stable
Outfit: Thierry Mugler, Kollektion
Les Insectes, Haute Couture Frühjahr/Sommer 1997
Foto: © Patrice Stable

Alan Strutt, Yasmin Le Bon,

Palladium, London, 1997
Evening Standard Magazine, Oktober 1997
Outfit: Thierry Mugler, Kollektion La Chimère, Robe »La Chimère«, Haute Couture Herbst/Winter 1997–1998
Foto: © Alan Strutt

Foto: © Alan Strutt Patrice Stable, Emma Sjöberg während des Videodrehs zu George Michaels Song »Too Funky«, Paris, 1992, Regie: George Michael und Thierry Mugler
Outfit: Thierry Mugler, Kollektion
Les Cow-boys, Prêt-à-Porter Frühjahr/Sommer 1992
Foto: © Patrice Stable

THIERRY MUGLER: COUTURISSIME                                                                                                             Seit 25. Mai präsentiert die Kunsthalle München erstmals in Deutschland eine Ausstellung über den französischen Modeschöpfer Thierry Mugler (ursprünglich 3. April – 30. August 2020)

Ganz ungewohnt ohne geladene Gäste und Empfang wurde die sensationelle Ausstellung in München eröffnet. Bereits am ersten Tag kamen interessierte Besucher, natürlich mit Mundschutz.                                 Es ist ein erfrischendes Highlight in der Münchner Fußgängerzone, denn zum erstenmal wird das Werk

des Designers, Regisseurs, Fotografen und Parfümeurs Thierry Mugler in einer fulminant inszenierten Ausstellung präsentiert.

Mehr als 150 Kreationen aus Haute Couture und Prêt-à-porter, unpubliziertes Archivmaterial sowie Werke von weltberühmten Fotografen beleuchten drei Jahrzehnte im Schaffen des Franzosen, der es seit den 70er-Jahren immer wieder schaffte, die Popkultur zu prägen und die Welt der Couture zu revolutionieren.   

 

Er wählte außergewöhnliche Materialien wie Metall, Kunstpelz, Vinyl oder Latex für die Umsetzung seiner futuristischen, glamourösen Schnitte und schuf epochemachende Kreationen, die eine ebenso sinnliche wie starke Weiblichkeit ausstrahlen.

 

Die Ausstellung wurde initiiert und produziert vom Montreal Museum of Fine Arts in Kooperation mit der Clarins Gruppe und der Maison Mugler. Kuratiert wurde die Schau von Thierry-Maxime Loriot unter der Leitung von Nathalie Bondil, Generaldirektorin und Hauptkuratorin des Montreal Museum of Fine Arts.

Die spektakulär inszenierte Retrospektive stellt das facettenreiche Werk des visionären Couturiers, Regisseurs, Fotografen und Parfümeurs vor.

Sie versammelt mehr als 150 zwischen 1977 und 2014 entstandene Haute-Couture- und Prêt-à-porter -Outfits, Bühnenkostüme und Accessoires, Videos, Fotografien, Entwurfszeichnungen und Archivmaterialien.

Etwa 100 Werke berühmter Modefotografen von Helmut Newton (1920–2004) bis David LaChapelle (*1963), die Muglers Kreationen in Szene gesetzt haben, runden die Ausstellung ab.

 

In den frühen 1970er-Jahren revolutionierte der als klassischer Balletttänzer ausgebildete Mugler die Mode, indem er den fließenden Bohemien-Looks der Hippie-Zeit futuristische und komplex konstruierte Schnitte sowie skulpturale oder elegante körperbetonte Silhouetten entgegensetzte.

Mit seinen Entwürfen verlieh Mugler den Menschen, die er einmal als »zerbrechliche, schöne Geschöpfe« bezeichnete, heroische Stärke.

In Zeiten des Cocooning, des Rückzugs aus der als unüberschaubar und bedrohlich empfundenen Welt ins häusliche Privatleben, schuf Mugler mit Anleihen aus der Welt der Tiere und Mythen ebenso wie aus dem Universum moderner Technik und Architektur glamouröse Panzer, die Frauen in Superheldinnen verwandelten.

 

Er experimentierte dabei mit innovativen Materialien wie Metall , Plexiglas, Kunstpelz, Vinyl oder Latex. »Mein einziges Maß ist die Maßlosigkeit«,sagte Mugler über seine extravaganten Kreationen. Seine Entwürfe wurden von Stars wie Diana Ross (*19 44), Liza Minelli (*1946), David Bowie (1947–2016), Céline Dion (*1968) oder Lady Gaga (*1986) getragen, ebenso schuf er Kostüme unter anderem für die Touren und Videos von Stars wie Beyoncé (*1981).

 

Überall auf der Welt gewann Mugler Mitarbeiter für die Umsetzung seiner fantastischen Ideen – darunter Autolackierer und Lederhandwerker, Drucktechniker und Fotografen, Wissenschaftler und Künstler.

Charakteristisch für seine Mode ist eine raffinierte Mischung von Hoch- und Populärkultur, in der veredelte Haute Couture und Drag-Show-Drama zusammentreffen.

Sie bewegt sich zwischen Elitismus und Massenwirksamkeit, zwischen Tradition und Transgression.

Als brillanter Geschichtenerzähler mit einer Vorliebe für theatralische Performances hat Mugler einige der spektakulärsten Modenschauen seiner Zeit inszeniert.

Er entwarf Kostüme für die von der Comédie-Française und dem Festival d’Avignon verantwortete Inszenierung von Shakespeares Macbeth sowie für die Zumanity-Show des Cirque du Soleil und brachte seine eigenen Revuen wie die Mugler Follies in Paris und The Wyld im Berliner Friedrichstadt-Palast auf die Bühne.

 

Als Fotograf und Regisseur schuf er den Videoclip »Too Funky« des britischen Sängers George Michael (1963–2016), sowie Kurzfi lme mit Isabelle Huppert (*1953) und Juliette Binoche (*1964).

Sein Werk zeichnet sich durch zahlreiche weitere Kooperationen mit den Größen der Kunstwelt aus – unter anderem mit dem Filmemacher Álex de Iglesia (*1965), Innenarchitektin Andrée Putman (1935–2013) und bekannten Fotografen wie Helmut Newton (1920–2004), Guy Bourdin (1928–1991), Dominique Issermann (*1947), Herb Ritts (1952–2002 ), Ellen von Unwerth (*1954), David LaChapelle (*1963) und Pierre & Gilles (*1950 und *1953).

 

Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung

Theatinerstraße 8 | 80333 München

T +49 (0)89 / 22 44 12 | kontakt@kunsthalle-muc.de

www.kunsthalle-muc.de

 

                                                                                      Fotos: Kunsthalle München, lifestyle-luxury.de

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