Monika Küspert Hannes Gangl
  Monika Küspert                                                          Hannes Gangl

v.li: Karl-Benno Nagy, Afsaneh Nagy,

Casha und Guido Kellermann

Afsaneh Nagy,

Frank Beiler (CEO Le Méridian)

Afsaneh Nagy, Suzanne Landsfried

 

Eröffnung der Ausstellung „Colors“: Künstlerin Afsaneh Nagy bringt Farbe ins Le Méridien München 

Farbenfroh geht es ab sofort im Hotel „Le Méridien München“ zu! Dank der neuesten Foto-Ausstellung, die in dem Luxus-Hotel direkt gegenüber vom Hauptbahnhof Station macht. „Colors“, so der passende Titel der Ausstellung der renommierten Künstlerin Hamburger Contemporary Art Künstlerin Afsaneh Nagy, die bei den Gästen und Besuchern für frischen Wind und gute Laune sorgt. Am Montag wurde die Ausstellung in Anwesenheit der Künstlerin offiziell eröffnet. Hotel-Direktor Frank Beiler konnte beim Opening auch einige prominente Kunst-Fans begrüßen, darunter u.a. Künstlerin und Schmuckdesignerin Casha Kellermann mit Mann Guido Kellermann.

Sechs der Werke können ab sofort und noch bis zum Mitte Juli bewundert werden. In diesen setzt Nagy Menschen fotografisch in Szene. Die Gesichter dieser Personen werden über die Kunst des Airbrush-Bodypaints intensiv und farbenfroh verändert – und die Gesichter zeigen so ihr „wahres Ich“. Sie tragen eine Maske, die keine Maske ist. „Manchmal hilft uns eine Maske, um mehr zu scheinen oder weniger aufzufallen. Beides ist in Ordnung, solange die Seele darunter die Richtung bestimmt“, erklärt Nagy

Wer ist Afsaneh Nagy? Die deutsch-persische zeitgenössische Künstlerin, die derzeit in Hamburg lebt, startete ihre Kariere als international erfolgreiches Model. Bald wandte sie sich bald dem Modedesign zu, aber ihre wahre Liebe galt immer der Fotografie. Nach Jahren vor der Kamera nahm sie dann die Position dahinter ein. Inspiriert von der Idee, das Unsichtbare in den Vordergrund zu rücken. Die Künstlerin steht für eine moderne Sichtweise auf die klassische Fotografie. Form, Farbe und dreidimensionaler Bewegung verbindet sie mit unserem schnellen urbanen Lebensstil, von dem sie sich inspirieren lässt. Durch die Gegenüberstellung von Fototechniken und verschiedenen anderen Kunstmedien erschafft sie Werke, die vor Lebenskraft und emotionaler Tiefe strotzen und den Betrachter dazu verleiten, eine neue Welt der Lebendigkeit, Leidenschaft und Anmut zu entdecken. Sie engagiert sich sozial, zum Beispiel für SOS-Kinderdorf mit dem Ziel, Kindern durch ihre Arbeit eine Stimme geben und Zeit mit ihnen zu verbringen. Ihre Werke befinden sich derzeit in privaten Sammlungen in ganz Europa.

Und neuerdings auch in München. Die Gäste zeigten sich begeistert. Casha Kellermann: Ich kenne die Künstlerin und mag ihre Kunst seht. Ganz besonders ihre aktuellen Arbeiten zeigen durch ihre Tiefe und Struktur eine beeindruckende Dimensionalität, in der unendlich viel stattzufinden scheint. Denn sie nimmt den Betrachter mit auf eine weite, fesselnde und berührende Reise.“

Hotel-Direktor Frank Beiler: „Farbe, Emotionen und Fotografie in ihrer kraftvollsten Form – das ist Afsaneh Nagy. Sie erschafft Emotionen zu Tage, die kraftvoller, lebendiger und ausdrucksstärker nicht sein könnten. Wir freuen uns sehr, dass sie heute bei uns ihre Ausstellung persönlich eröffnet.“ Präsentiert wird die Ausstellung im Rahmen des Kunstprogramms „Unlock Art“ des Le Méridien, mit dem man Kunst für die Besucher „entschlüsseln“ möchte. Außerdem beim Opening (die Ausstellung kann übrigens kostenfrei besichtigt werden) unter den rund 80 Gästen: Schauspielerin Suzanne Landsfried, PR-Lady Michaela Rosien, die den Event mitorganisiert hatte, uvm.

Andrea Vodermayr

                                                      Fotos: Dirk Schiff/Portraitiert.de / lifestyle.luxury.de

Dr. Jana Michel: So schützen Sie beim Essen Ihre Zähne

Welche Auswirkung hat Ernährung auf unsere Zähne:

Mehr als wir glauben! „Süßes macht die Zähne kaputt“ – und wer will nicht „kraftvoll zubeißen“? Täglich nach dem Essen Zähneputzen – aber wann?

Wieviel Wahrheit steckt hinter unseren Prägungen - oder sind sie bereits überholt?

 

Unsere Zähne sollen strahlen und gesund sein – und sie wirken sich auf unsere gesamte Gesundheit aus. Ausschlaggebend für gesunde Zähne sind – abgesehen von unseren genetischen Voraussetzungen - in der Hauptsache zwei Faktoren: unsere Mundhygiene – und unsere Ernährung. Das ist die gute Nachricht: Wir haben es also weitgehend selber in der Hand!

           

Wie kommt das Loch in den Zahn?

Zucker macht die Zähne kaputt.“ Diesen Satz kennt wohl jeder noch aus seiner Kindheit. Aber stimmt diese Aussage wirklich? Und gibt es neben Lebensmitteln, die schlecht für die Zähne sind, auch welche, die gut sind?

 

Süßigkeiten machen die Zähne nicht selber kaputt – sie dienen als Nahrung für die Bakterien“, erklärt die Münchner Zahnärztin Dr. Jana Michel. „Kariesbakterien wandeln Zucker und Kohlehydrate aus Lebensmitteln in Säure um, die wiederum den Zahnschmelz angreift.“ Langfristig entsteht so das umgangssprachliche „Loch im Zahn“.

Dabei ist Zahnschmelz die härteste Substanz im Körper! Es bedarf also einer hohen Konzentration an Säure, um den Zahn zu schädigen. Und klar: Je häufiger man dem Körper Zucker zuführt, desto größer ist das Risiko dafür.

 

Hier sollte man eins beachten“, meint Dr. Michel: „Nicht die Menge, sondern die Häufigkeit ist entscheidend. Für Ihre Zähne ist eine einmalige große zucker- und säurehaltige Mahlzeit weniger schädlich als über den Tag immer wieder etwas zu essen. Denn jedes Essen stellt einen neuen Säureimpuls dar.“  Also Desserts und Süßes lieber gleich nach den Hauptmahlzeiten verspeisen anstatt zu warten.

Außerdem ist besonders Klebriges schädlich. „Denn wenn sich Speisen direkt an den Zähnen oder Zwischenräumen absetzen, bleiben sie richtiggehend daran kleben. Das gilt zum Beispiel für Bonbons, Cornflakes oder auch Nüsse. Da bildet sich ein richtiges Energiereservoir für die Bakterien!“

 

Wenn Sie also zu den Menschen zählen, für die Süßigkeiten zum Leben gehören, dann halten Sie sich an diesen Tipp von Dr. Michel: „Besser alles auf einmal statt ständig naschen.“

 

Zucker ist also schädlich – wie ist es mit Säure?

Dr. Michel: „Säure greift die Zähne – den Zahnschmelz - direkt an und löst Mineralien aus dem Zahn heraus, wie zum Beispiel Calcium und Phosphat. Sie entmineralisiert die Zähne. Je saurer ein Getränk - umso mehr wird also der Zahn angegriffen“, erklärt Dr. Michel.

 

Tückisch ist: „Nicht jedes säurehaltige Lebensmittel erscheint uns auch sauer! Obst, Fruchtsäfte, Limonaden und Energy-Drinks beispielsweise enthalten Säuren, schmecken aber nicht danach“, erklärt Dr. Michel.  Außerdem wird in Getränke oft Zucker beigemischt, sodass man das „gefährliche Saure“ nicht mehr so schmeckt.

 

Für säurehaltige Lebensmittel und Getränke wie Äpfel, Cola, Limonade oder Wein gilt genau wie für Süßes: Die Anzahl ist wichtiger als die Menge: Gönnen Sie sich lieber hin und wieder ein großes Glas, statt fortwährend etwas zu trinken!

 

Reicht Zähneputzen aus, um Karies zu verhindern – und wie mach ich es richtig?

Zähneputzen – ja klar. Aber wann? Sofort nach dem Essen? Lieber warten? Oder sogar vorher? Auch das wird in neuen Studien empfohlen.

Karies kann eine Ursache für Zahnschmerzen sein. Aber auch Parodontitis oder ein unangenehmer Mundgeruch (Halitosis) kann äußerst belastend für den Betroffenen sein. Wie kann man also optimal vorbeugen?

Dr. Michel liegt vor allem die Prophylaxe am Herzen: „Die Zähne nach jeder Mahlzeit zu reinigen, ist grundsätzlich eine gute Idee. Aber warten Sie lieber etwas ab, bevor Sie zur Zahnbürste greifen. Studien belegen, dass man etwa 30 bis 60 Minuten nach Essen mit dem Zähneputzen warten sollte. Man würde sonst den durch Säure geschädigten Zahnschmelz mit der Putzbewegung weiter abreiben. Nach etwa einer halben Stunde hat sich der Zahnschmelz regeneriert, und Sie können gefahrlos putzen.“

 

Und noch ein Tipp der Münchner Zahnärztin: „Nachdem nicht jeder immer eine Zahnbürste zur Hand hat, kann man nach dem Essen oder Trinken auch mit klarem Wasser nachspülen. Das ist zwar kein adäquater Ersatz, aber besser als nichts!“

 

Hand aufs Herz – wie oft und wie lange putzen Sie?

Dr. Michel: „Circa 80 Prozent der Deutschen putzen zweimal täglich – ideal sind aber dreimal. Und besser vier Minuten, damit wirklich alle Flächen des Zahnes gereinigt werden. Am wichtigsten ist es abends vor dem Schlafen, denn nachts ist die Mundhöhle anfälliger für die Besiedelung mit Bakterien.“

 

Die besten Tipps von Dr. Jana Michel zum richtigen Zähneputzen:

•          Einige Hersteller haben Apps/kleine Displays, auf denen man die Quadranten vorgezeigt bekommt,  wo man als nächstes putzen muss. Auch ertönt ein Signal, dass man zum nächsten Abschnitt wechseln kann!

•          Wichtig ist beim Zähneputzen vor allem: nicht zu fest drücken! Auch hier gibt es elektrische Zahnbürsten, die bei zu hohem Druck rot leuchten! Übrigens haben elektrische Zahnbürsten in Studien immer besser abgeschnitten als Handzahnbürsten!

             •          Zahnseide benutzt man vor dem Putzen!

•          Fluorid-haltige Zahnpasta schützt vor Säure und hilft, Zähne zu remineraliseren. Und zweimal im Jahr empfehle ich eine professionelle Zahnreinigung.

 

Welche Rolle spielt der Speichel für unsere Zähne?

Unser Speichel ist ein guter Schutz. Er spielt eine wichtige Rolle, denn er ist  für die Erholung unseres Zahnschmelzes verantwortlich.  Das macht er, indem er die Säure eliminiert und so den pH-Wert wieder ins Gleichgewicht bringt. Er umspült die Zähne. So lösen sich Mineralien in den Lebensmitteln, also zum Beispiel in Käse oder Milch, im Speichel und können so in die Zahnstruktur eingefügt werden.

Dr. Michel: „Mein Tipp: Einen – natürlich zuckerfreien – Kaugummi nach dem Essen! Denn das regt die Speichelbildung richtig an.“

 

Allerdings: Speichel wird negativ beeinflusst durch Nikotin, Alkohol oder Kaffee… daher ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten: Tee oder Wasser.

 

Dr. Michel: Meine  3 wichtigsten  No Gos, wenn man gesunde Zähne haben möchte

·   Vermeiden Sie Zwischenmahlzeiten. Ständige Zufuhr von Säure und Zucker macht es unmöglich, den pH Wert im Speichel zu neutralisieren. Bakterien können so ungehindert Säurehaltige Produkte herstellen und es kommt zur irreversiblen Schmelzschädigung (dann zur Kariesbildung)

 

·   Vermeiden Dauertrinken oder Dauernuckeln – vor allem bei Ihrem Kind. Es kann sich frühkindlicher Karies (ECC) bilden. Lieber Wasser oder ungesüßten Tee in die Flasche. Und: Milch ist genauso ein Zucker!!

 

·   Weniger Fruchtsäfte und Schorlen. Zucker- und säurehaltige Getränke umspülen ständig den Mundraum und die Zähne, sie versorgen die Bakterien mit Nährstoffen. Das schädigt den Zahnschmelz – und zwar irreversibel.

 

Ernährung in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft ist die Ernährung nicht nur für die Mutter, sondern auch für das Baby essentiell, da die Entwicklung der Zähne (Odontogenese) schon als Embryo beginnt. Wichtige Stoffe für die Zahnbildung sind Calcium, Fluorid, Vitamin D, Phosphat, das sollte in der Ernährung ausreichend vorhanden sein. Auch im Erwachsenenalter bleibt natürlich die Zufuhr von Vitamin D für die Zahngesundheit wichtig.

 

Zahnverfärbung durch Kaffee, Nikotin und Co.

Zwar ist die Farbe der Zähne kein Bestandteil ihrer Gesundheit. Aber für unser Erscheinungsbild ist das durchaus wichtig. Dafür verantwortlich ist ebenfalls die Ernährung: Säurehaltige Lebensmittel können den Zahnschmelz aufrauen, wodurch Farbstoffe leichter haften bleiben.

Dr. Michel: „Kaffee, Nikotin und Rotwein sind dafür bekannt, zu Zahnverfärbungen zu führen. Eine weitere Rolle spielen Gewürze: Kurkuma oder Curry. Balsamico-Essig, Schwarztee, Cola oder Rotwein können die Zähne ebenfalls verfärben. Genießen Sie das alles einfach in Maßen – und putzen Sie danach die Zähne!“

                                                                                                                         Foto: CMC Munich GmbH

THE BIG JUMP in 3D ab 7. März 2019 im Kino

THE BIG JUMP nimmt den Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise in die Welt des Skifliegens und zeigt diese Hightech-Sportart erstmalig in spektakulären 3D-Bildern.

Das Publikum wird in ein Universum entführt, das für die meisten Menschen unerreichbar ist.

THE BIG JUMP ist der erste Kino-Dokumentarfilm zum Thema Skifliegen und auch die erste abendfüllende 3D-Produktion von dieser riskanten Hochleistungs-Sportart.

 

Der Film spannt den inhaltlichen Bogen weit über das Spektakel der Wettkämpfe hinaus und bezieht auch die weniger bekannten Aspekte mit ein.

THE BIG JUMP Flieg mit uns in 3D erzählt vier emotionsgeladene Geschichten von ganz unterschiedlichen Athleten. Sie tragen den Film als inhaltliche Basis.

Die Gespräche mit den Springern führt der Skiflug-Weltmeister, Olympiasieger und Gewinner der 4-Schanzen-Tournee Sven Hannawald. Er ist derjenige, der alle Höhen und Tiefen des Sports selbst miterlebt hat und die heutigen Springer-Asse mit gezielten Fragen konfrontiert.

 

SVEN HANNAWALD

Persönlicher Ski-Flug-Rekord: 240 m

Skifliegen ist eines der intensivsten Sportarten, weil es dem Urtraum der Menschen am nächsten kommt, dem Fliegen!“

Größten Erfolge:

Vierschanzentournee - Sieger

Olympiade: 1x Gold, 2x Silber

Nordische Ski-WM: 2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze

Ski-Flug WM: 2x Gold, 1x Silber

18 Weltcupsiege (Einzel)

1 Weltcupsieg (Team)

 

THEMA SKIFLIEGEN

Die Springer beim Skifliegen gehen an und beinahe über die Grenzen des menschlich Machbaren. Skifliegen ist nicht bloß Überwindung, sondern ein vorsätzlicher Verstoß gegen Naturgesetze. Ein Zuschauer bekommt von der Herausforderung nur etwas mit, wenn er so wie Athleten oben am Ablauf stehen kann – mit 3D ist das nun zum ersten Mal möglich.

Zum Unterschied von anderen Sportarten ist Skispringen vor allem ein mentaler Akt. Hier sind Können, Erfahrung, Gefühl und Mut die Basis für einen Vorgang, in dem wenige Sekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden. Dadurch können auch ältere Athleten zur Weltspitze gehören, wie derzeit etwa der Japaner Noriaki Kasai. In anderen Leistungssportarten wäre das undenkbar.

 

Der Film:

Auf die Höhepunkte der Skiflugtage am Kulm und der WM in Oberstdorf fokussiert, zeigt der Film ein umfassendes Bild des Sports aus der Sicht von Athleten, Trainern, Veranstaltern und Fans.

Er beleuchtet aber auch die weitere Entwicklung des Sports und seine komplexen Abläufe in einer veränderten Umwelt.

Neben den Wettkämpfen erlebt der Zuschauer die unterschiedlichen Zugänge zum Sport, die Vorbereitung im Sommer,

das Herantasten an die letzten Leistungsreserven, die oft kritischen Seiten des Erfolgs und die Konzepte zur Überwindung der Angst – zeigt aber auch die stillen, privaten Momenten – abseits der Wettkämpfe und der lauten Öffentlichkeit.

                                                                                                                                 Fotos: CAMINO Filmverleih, KINOSTAR Filmverleih

                                                                                                                                                               

Staatsminister Bernd Sibler bei der Führung durch die Ausstellung Alex Katz

Presse-Neujahrsempfang des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler im Museum Brandhorst in München

Rund 60 Gäste begrüßte Minister Sibler am Dienstagabend, dem 5. Februar 2019 im Museum Brandhorst. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter bayerischer und bundesweiter Medien wie dem ZDF, dem Spiegel oder der BUNTE ließen sich in die Welt des Künstlers Alex Katz im Museum Brandhorst entführen. Im Anschluss an den Besuch der Ausstellung hatten die Gäste bei Cocktails und einem Flying Buffet Gelegenheit zum Austausch u.a. auch mit dem Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst Ministerialdirektor Dr. Rolf-Dieter Jungk sowie den Abteilungsleitern Ministerialdirigent Dr. Johannes Eberle (Forschung und Wissenschaftssystem) und Ministerialdirigent Dr. Michael Mihatsch (Universitäten und Hochschulmedizin).

 

 

Die Ausstellung Alex Katz

Begeistert waren die Medienvertreter auch von der Führung durch die Ausstellung „Alex Katz“.
Mit Alex Katz stellt das Museum Brandhorst einen der bekanntesten und beliebtesten Künstler der letzten Jahrzehnte vor. Gefeiert für seine ikonischen Porträts stilbewusster Frauen und für seine impressionistischen Landschaftsdarstellungen, hat der inzwischen 91-Jährige Katz Generationen von Malern inspiriert.

 

Die Sensibilität für vibrierende Oberflächen verbindet er zwanglos mit der Augenblickhaftigkeit der Fotografie – viele seiner Gemälde wirken wie virtuos gemalte Schnappschüsse oder Modefotografien. Nicht zuletzt deshalb gilt Alex Katz als einer der wichtigsten Vorläufer der Pop Art. Mit ihren über 80 ausgestellten Werken, darunter einige Schlüsselwerke des Künstlers, ermöglicht die Ausstellung einen retrospektiven Überblick über das zeitlose Oeuvre seit den 1950er-Jahren bis heute.

 

Das einzigartige, inzwischen rund 70 Jahre umspannende Werk von Alex Katz widmet sich ganz der Darstellung des Hier und Jetzt und der Unmittelbarkeit der menschlichen Wahrnehmung – ein Bekenntnis zu dem, was der Künstler oft als „painting in the present tense“ bezeichnet hat.

Er arbeitet wechselweise im Freien, von fotografischen Vorlagen und eigenen Skizzen und konzentriert sich auf Themen aus seinem unmittelbaren Umfeld: Porträts von Familie (insbesondere seiner Frau Ada) und Freunden, künstlerischen Mitstreitern, aber auch Szenen des geselligen Miteinanders, Architekturszenen, Landschaften und Blumen. Überall entfaltet sich Katz’ malerische Virtuosität in produktiver Auseinandersetzung mit der Bildwelt des Films, der Mode und der Werbung.

 

Die Ausstellung beginnt mit Werken Mitte der 1950er und frühen 1960er Jahre, darunter Porträts des renommierten Choreografen und Tänzers Paul Taylor und seiner Tanzgruppe, für die Katz zahlreiche Bühnenbilder entworfen hat. In einer Reihe wegweisender Einzel- und Gruppenporträts aus den 1960er Jahren begründet Katz’ seinen unverkennbaren Stil. Gleichzeitig eröffnen sie Einblicke in das soziale und künstlerische Milieu New Yorks. Zwei große Ausstellungsräume mit Landschaften zeigen Katz, wie er sich höchst virtuos an der Grenze zwischen abstraktem Gestus und kühlem Realismus bewegt. Die Qualität des Lichts selbst, ob direkt, reflektierend oder diffus, wird in diesen Bildern zu einem zentralen Thema. Einzelne Pinselstriche konturieren Körper und Gegenstände und bewahren doch stets ihren Stellenwert als eigenständige Zeichen.

http://www.museum-brandhorst.de/de/ausstellungen/alex-katz.html

                                                                                                                                               Fotos: StMWK

Rodenstock Eyewear Show 2019 am 24. Januar im Isarforum auf der Museumsinsel  „A new Vision of Style“: VIPs feierten die neuesten Brillen-Trends und die Promi-Kids 

Rodenstock Eyewear Show in München: Boris Becker-Tochter Anna Ermakova, Luna Schweiger, Tyger Lobinger, Lucia Strunz und die Kinder Nathan und Mia von Giulia Siegel haben auf dem Laufsteg den Durchblick – und auch das bekannte Männer-Model Thomas Seitel lief bei der Show mit 

VIPs wie Angela Ermakova, Esther Schweins, Tim Lobinger, Heino Ferch, Claudia Effenberg, Erol Sander und Sascha Hehn unter den Gästen 

Bei diesen Models schauten die Gäste genauer hin! Denn bei der großen „Rodenstock Eyewear Show“ präsentierten die Kinder zahlreicher Prominenter die neuesten Brillentrends: Anna Ermakova, die Tochter von Tennis-Legende Boris BeckerClaudia Effenberg-TochterLucia StrunzTyger Lobinger, der Sohn von Ex-Hochspringer Tim LobingerLuna Schweiger, die Tochter von Schauspieler Til Schweiger sowie die Zwillinge von Giulia Siegel, Mia und Nathan Wehrmann. Ebenfalls auch dem Laufsteg: Männer-Model und Akrobat Thomas Seitel, der natürlich im Fokus der Fotografen stand. Er war nicht angekündigt und das heimliche Highlight des Events. 

Das Münchner Brillen-Unternehmen „Rodenstock“ hatte auch in diesem Jahr wieder im Rahmen der Münchner Messe „opti“ zum großen Event geladen. Dieses Mal ins „Isarforum“ auf der Museumsinsel. Unter dem Motto „A new Vision of Style“ spielte Rodenstock bei der neuen Kollektion und beim Look der Show mit Elementen aus Retro und Moderne. Donnernden Applaus für die modelnden Brillenträger/innen gab es vor allem von den prominenten Müttern und Vätern, die in der ersten Reihe saßen. Angela ErmakovaTim Lobinger, Giulia Siegel und Claudia Effenberg ließen es sich nicht nehmen, dem Nachwuchs die Daumen zu drücken. Prominente Schützenhilfe gab es zudem von zahlreichen weiteren Brillen-Fans wie Schauspielerin Esther Schweins, Moderatorin Minh-Khai Phan- Thi, den Schauspielern Heino Ferch, Erol Sander und Sascha Hehn, Moderator Alexander Mazza, Model Shermine Shahrivar und Simone Ballack

Anna Ermakova und ihre Mutter Angela waren eigens für die Show von London nach München gekommen. Auf dem Laufsteg hat Anna schon Erfahrung sammeln können. Nun war es ihr erster Auftritt als Brillen-Model für Rodenstock: „Ich freue mich sehr, heute hier zu sein. Ich trage selbst gelegentlich Brille, deshalb passt es sehr gut. Ich habe mir die neue Kollektion angeschaut und viele coole Modelle entdeckt“, schwärmte sie. „Morgen geht es schon wieder zurück nach London. Ich studiere dort seit dem Sommer Kunstgeschichte. Aber ich liebe es, gelegentlich zu modeln.“ Ihr Berufsziel? „Ich weiß es noch nicht genau. Ich schaue, was das Leben bringt.“ Ihre Mutter Angela war an diesem Abend fast immer an ihrer Seite. „Sie begleitet mich so oft sie kann. Das ist schön, denn es ist eine wunderbare Unterstützung“, so Anna

Auch Luna Schweiger (22) lief erstmals bei der Show mit: „Ich bin ein großer Brillen-Fan und trage seit ich 14 Jahre alt bin eine Lesebrille. Ich mag die Brillen hier, denn sie sind schlicht und modern zugleich. Ich komme heute eigens aus Paris, wo ich derzeit lebe und studiere.“ 

Lucia Strunz (20), die bildhübsche Tochter von Thomas Strunz und Claudia Effenberg, war schon im Vorjahr mit dabei gewesen. „Dies Mal komme ich extra aus Mailand, wo ich seit zwei Wochen ein Auslandssemester absolviere“, erzählte sie. „Ich studiere Marken- und Mode- Management im vierten Semester und das gelegentliche Modeln ist eine schöne Abwechslung für mich. Ich bin für die Show heute extra schon um sechs Uhr morgens aufgestanden, um rechtzeitig in München zu sein. Die Lesebrille, die ich im Vorjahr hier präsentiert habe, war megacool und ich trage sie heute noch. Ich mag die Rodenstock-Brillen, denn sie sind zum einen klassisch, haben aber auch das gewisse Etwas“ 

Zum zweiten Mal bewies Tyger Lobinger (19), der älteste Sohn von Ex-Hochspringer Tim Lobinger, sein Laufsteg-Talent. Dieses Mal war erstmals sein Vater mitgekommen, um seinem Sohn die Daumen zu drücken. Seit dem Bekanntwerden der Leukämie- Erkrankung Tim Lobingers war es der erste rote Teppich und auch der erste gemeinsame Auftritt von Vater und Sohn in der Öffentlichkeit. „Es ist schön, dass mein Vater heute mit dabei ist“, freute sich Tyger. „Wir haben uns länger nicht sehen können, da ich nicht in München lebe. ich spiele beim SG Wattenscheid 09 in der vierten Liga. Mein Ziel ist es, Fußballprofi zu werden. Aber gelegentlich zu Modeln macht mir großen Spaß. Mein Vater und ich gehen nach der Show noch gemeinsam einen Burger essen.“ Ist sein Vater sein Vorbild? „Was das Sportliche angeht auf jeden Fall. Und wir sind uns sehr ähnlich, sowohl optisch und auch was den Charakter angeht. Von ihm habe ich die die Liebe zum Sport geerbt.“ 

Tim Lobinger: „Letztes Jahr konnte ich leider nicht kommen. Aber dieses Mal hat es geklappt. Ich bin gesundheitlich einen Riesenschritt nach vorne gegangen und freue mich sehr, dass ich diesen Abend heute hier mit meinem Sohn verbringen kann,“ 

Claudia Effenberg kam mit Sohn Thommy und filmte den „Walk“ ihrer Tochter stolz mit dem Handy. Und schwärmte: „Ich habe früher selbst für Rodenstock gemodelt, das war im Jahr 1989 und damals einer meiner ersten Model-Jobs. Cool, dass jetzt Lucia hier auf dem Laufsteg steht. Es ist großartig zu sehen, wie modern Rodenstock geworden ist und mit der Zeit geht.“ Sie trug selbst Brille: „Ich trage sie immer und habe wie ich finde auch ein Brillengesicht.“ 

Ihren allerersten Model-Auftritt hatten Mia und Nathan Wehrmann, die 16 Jahre alten Zwillinge von Giulia Siegel. „Wir sind heute zum ersten Mal auf dem Laufsteg“, erzählten die Zwillinge, die von ihrer Mutter Giulia Siegel und Vater Hans Wehrmann im Publikum an diesem Abend unterstützt wurden. „Unsere Mutter hat uns vorab einige gute Tipps gegeben was das Laufen angeht“, so Nathan. Wollen die beiden in die Fußstapfen ihrer Mutter treten, die ja auch Karriere als Model machte? Mia: „Das Modeln interessiert mich und es ist heute eine gute Gelegenheit, es einmal auszuprobieren. Aber erst einmal möchte ich studieren: Kriminologie oder Psychologie.“ Und Nathan fügte hinzu: „Ich glaube, meine Schwester hat das größere Talent was das Modeln. angeht. Nebenher könnte ich mir das allerdings vorstellen. Aber hauptberuflich interessiert mich die Luftfahrt.“ 

Schauspieler Sascha Hehn ist ein seltener Gast auf dem Red Carpet. Diesen Event ließ er sich nicht entgehen: „Ich brauche eine Brille und trage sie auch gerne“, erzählte er. An diesem Abend ein Modell mit Gläsern in knalligem Orange: „Ich sehe die Welt heute in Orange – das ist eben Rodenstock. Sie haben nicht nur coole Modelle, sondern auch sehr gute Gläser“, lobte er. 

Kein Weg war zu weit um die neuen Modelle zu bewundern. Schauspielerin Esther Schweins kam eigens nach München: „Ich habe schon öfter beim Drehen Brille getragen. Und ich liebe Sonnenbrillen, davon habe ich eine Menge.“ 

Ich trage eine Lesebrille und mag bunte Brillen“, erzählte Heino Ferch, der mit seiner Frau Marie-Jeanette gekommen war. „Aber wichtiger als die Optik ist für mich die Zweckmäßigkeit.“ 

Luxusmakler Marcel Remus kam eigens für diesen Abend mit seiner Mutter Silke aus Mallorca. „Ich bin extrem kurzsichtig und sehe ohne Brille nur zehn Zentimeter wei. Die Experten von Rodenstock haben mir jetzt eine Brille perfekt angepasst und dafür gesorgt, dass ich jetzt den perfekten Durchblick habe.“ 

Die Brille ist seit langem auch ein modisches Accessoire. Dass Brillen längst modetauglich sind, zeigt auch die hohe Resonanz auf unsere alljährliche Rodenstock Eyewear Show“, so Gastgeber Oliver Kastalio, CEO der Rodenstock Group. „Das Motto des Abends lautet „A new Vision of Style“. Rodenstock blickt auf eine mehr als 140-jährige Erfolgsgeschichte zurück, geht aber mit der Zeit und präsentiert Rodenstock Eyewear im komplett neuen Look – einen Mix aus retro und modern. Das zeigt sich auch bei den Brillen-Trends. Angesagt ist der Retro-Chic, aber mit modernem Twist. Herzstücke der neuen Kollektion sind Neuinterpretationen unserer beliebten Klassiker“, so Kastalio. „Unsere Designer haben sich dabei aus dem hauseigenen Archiv inspirieren lassen. Das Ergebnis ist eine Hommage an die ikonischen Designs von damals, die heute noch aktuell sind. Unser Ziel ist es, Rodenstock mit dem neuen Markenlook und innovativen Produktkonzepten als moderne Marke zu etablieren, die zwar die Vergangenheit zitiert, aber am Puls der Zeit agiert.“ 

Moderatorin Minh-Khai Phan-Thi kam eigens aus Berlin: „Eine Brille ist für mich Notwendigkeit und schönes Accessoire zugleich. Ich brauche sie vor allem zum Autofahren.“ 

Brille und Babybäuchlein: Moderatorin Nina Moghaddam freut sich auf ihr zweites Kind: „Geburtstermin ist im Mai. Ich bin total fit, deshalb bin ich gerne hier. Zumal Brillen auch coole Accessoires sind, die die Persönlichkeit unterstreichen." 

Dabei: Schauspieler Erol SanderVanessa Birkenstock, Schauspieler und Musiker Ben Blaskovic, Designerin Verena Ofarim, Model-Agent Peyman Amin, Schauspielerin Nicole Brühl mit ihren Kindern Bennett und Charles, Ex-Hockey-Ass Stefan Blöcher (ist Rodenstock-Markenbotschafter), Moderatorin Carolin HenselerAlexander Hindersmann, der bei der Show neben Shermine Shahrivar saß, Schauspielerin Isabella Hübner, ARD- Moderatorin Mareile Höppner, Moderator Alexander Mazza, Schauspieler Florian Odendahl, Sky-Moderator Gregor TeicherDr. Bruno SälzerSimone Ballack, Moderator Norbert Dobeleit, uvm. 

Andrea Vodermayr

                                                                                                                     Fotos: Getty Images for Rodenstock

100 Jahre Circus Krone München                                                                                                                        Jana Mandana Lacey-Krone und ihr Mann Martin Lacey jr. feiern das Jubiläum am 25. Dezember 2018 mit dem neuen Winterprogramm                                                                        

EINE PETERSBURGER SCHLITTENFAHRT, DIGITALE CLOWNS UND DIE GRÖSSTE RAUBTIERNUMMER DER WELT

Am ersten Weihnachtstag startet die Wintersaison des Circus Krone mit circensischen Highlights aus aller Welt.

Zum 100. Mal eröffnet heuer der Circus Krone eine Wintersaison in seinem Münchner Stammhaus. Vom 25. Dezember bis zum 31. März wird der Bayerische Nationalcircus drei verschiedene internationale Jubiläums - Programme im monatlichen Wechsel präsentieren.

Das erste Programm beginnt traditionsgemäß am ersten Weihnachtstag und läuft bis zum 31.Januar.        Circus Chefin Jana Mandana-Lacey-Krone feierte schon vorab mit ihrem Mann, dem Löwendompteur Martin Lacey jr.,ihrem Sohn Alexis-Henry Lacey-Krone, ihrem Team und einer riesigen Geburtstagstorte das kommende Jubiläum.

 

Jana Mandana-Lacey-Krone wurde von Christel Sembach-Krone adoptiert und ist damit ihre direkte Nachfolgerin. Sie ist jetzt bei Circus Krone Herrin des Marstalls über 60 Hengste und einer Vielzahl von Exoten

 

Jana Mandana stand schon als Mädchen in der Manege. Sie war gerade drei Jahre alt, als sie das erste Mal in der Manege stand. Auf einem kleinen Shetland-Pony zeigten "Die Jüngste und das Kleinste" einen Manegenritt der besonderen Art.

Damals muss sie auch das Herz an den Circus verloren haben, denn von nun an verbrachte sie jeden freie Minute hier und genoss den hautnahen Kontakt zu den Tieren.

Wenn die Tiere heute sprechen könnten, gäbe es wohl viel Aufregung im Circus Krone: Die Kamele Suleika und Tanja würden behaupten, Jana Mandana sei ein Trampeltier.

"Schwachsinn", würden die indischen Elefantendamen Mala und Bara tröten. "Sie ist eindeutig eine Elefantin". Und selbstverständlich haben auch die Araberhengste Samir und Jamil ihre eigene Meinung: “Logisch, Jana kann nur eine Stute sein." Die haben mich alle in Ihre Familien aufgenommen", lacht die Meisterschülerin von Christel Sembach-Krone.

 

"Ich bin für sie Spielkamerad, Lehrerin, Leittier und Schmusepuppe."

Anstrengend diese Großfamilie. Für Jana beginnt der Tag um acht Uhr früh mit einem Gute-Morgen-Besuch bei den Pferden und endet fast nie vor Mitternacht nach der letzten

Kontrollrunde durch die Ställe: Alle wohlauf ? Die Felle fein gestriegelt? Keiner hungrig ?

Dazwischen Proben, Schminken, zwei Vorstellungen täglich. 7 1/2 Monate auf Saison, dann im Münchner Kronebau. Urlaub gibt es nicht, nur 30 auftrittsfreie Tage im Jahr. Und dennoch kann sie sich "nichts Schöneres" vorstellen als Tag für Tag mit ihren Tieren zu leben und zu arbeiten. Das Wohlergehen ihrer vierbeinigen Schützlinge steht stets dabei im Vordergrund.

"Sie sind ein Teil von mir und gehören einfach mit zur Familie".

 

Mit Tieren zu arbeiten sei das "Schwerste vom Schweren", betont die symphatische Trainerin.

"Clowns, Jongleure und Akrobaten haben nur die Verantwortung für sich selbst. Ich dagegen arbeite mit Manegenpartnern, die auch einmal ihren eigenen Kopf haben, wenn sie Hunger haben, spielen wollen oder einfach schlecht geschlafen haben".

Aber Jana Mandana (sie heißt wirklich so nach ihrer persischen Großmutter), Tochter eines Schweizer Unternehmerpaares kennt es nicht anders. "Ich lebe im Circus seitdem ich denken kann", erzählt sie.

 

Anfangs haben mich die Pferde am meisten fasziniert, wie alle kleinen Mädchen. Mit 17

habe ich dann vier Kamele bekommen, danach Zebras und Lamas - und schließlich die

Elefanten, die weltberühmte Dickhäuterherde des Hauses.

In der "Krone-Celebration" tritt sie mit drei Paradenummern des klassischen Tiercircus auf:

Zum einen präsentiert Krones "Frau für alle Felle" die vielseitigen Exoten des Hauses mit

leichter Hand. In einer orientalischen Phantasie formt sie eigenwillige Wüstenschiffe und lebhafte Zebras zu einem einfallsreichen Dressurtableau und führt sie temporeich durchs Sägemehl. Zum anderen zeigt sie mit Lipizzanerhengst "Favory Servola" eine perfekt gerittene Hohe Schule im Tango-Rhythmus und harmonische Freiheitsdressuren zum Träumen schön.

Außerdem begeistert sie mit Krones gelehrigen Wappentieren in einer Choreographie aus Schwergewicht und Anmut. Nach wochenlangem Training während der Wintermonate glänzen die wuchtiggrauen Riesen mit einer traumhaft schönen Manegenkür und meistern auch schwierige Trickfolgen mit viel Rüsselspitzengefühl. Dass sie sich ausgerechnet Elefanten zu ihren neuen Lieblingstieren erkor, liegt an dem Besonderen, das diese "Giganten des Dschungels" für sie haben: Ihre Anmut und Eleganz, ihre Liebenswürdigkeit und auch ihre Augen. Jana kennt die Gedanken ihrer Tiere und liebt sie dafür.

Und was erhält sie von ihnen zurück: 3.5 Tonnen Zärtlichkeit.

Auf artgerechte Verpflegung und Haltung aller Tiere legt man bei Krone großen Wert. Dies gilt auch für das Erlernen der Dressuren. Dabei wird der natürliche Spieltrieb und das enge Vertrauensverhältnis zwischen Elefanten und Tierlehrer ausgenützt.

"Mit Zwang erreicht man bei diesen verspielten und intelligenten Tieren überhaupt nichts"

(Originalton der Tierlehrerin Jana Mandana).

Circustiere sind Partner bei der Entwicklung neuer Nummern. Wie eine Mutter ihr Baby erzieht Krones Tierflüsterin die vierbeinigen Schüler mit sanfter Strenge. Jede Dressur besteht aus Respekt, Liebe, Vertrauen und Autorität. 1 1/2 Jahre dauert es, bis die Tierartisten ihrem Trainer hundertprozentig vertrauen, aber auch den nötigen Respekt haben.

Jede Rüsseldame aus Krones Dickhäuterherde, die aus vier indischen und drei afrikanischen Elefanten besteht, besitzt ihren eigenen Charakter. Alpha-Lady Jana Mandana hat es in all den Jahren gelernt, die Körpersprache ihrer Schützlinge ganz genau zu verstehen und ihre Launen zu respektieren. "Angst kenne ich nicht", sagt sie. "Ich kenne nur Respekt, Einfühlungsvermögen und innere Stärke".

 

 

Chronik des Circus Kronebaus München 28.5.1905: Gründung des Circus Krone als Zeltcircus auf dem Bremer Freimarkt. In den Folgejahren gastiert Circus Krone mehrfach auf der Münchner Theresienwiese - mit sehr großem Erfolg. Ende 1918: Carl Krone erwirbt das Marsfeld in München und erhält nach zähen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung die Erlaubnis, einen festen Circusbau dort zu errichten (Alternativen waren Frankfurt und Königsberg). Baubeginn während der Wirren der Räterepublik durch die Fa. Holzbau GmbH 10.5.1919: Premiere im festen Kronebau an der Marsstraße, einem Holzbau mit 4.000 Sitzplätzen, Riesenerfolg trotz abendlicher Sperrstunde. Circus in München wird zur Tradition: Jeden Winter spielt Krone auf, im Sommer zieht der größte Zeltcircus seiner Zeit durch Europa. 31.5.1932: Schulfrei für die Stadt München: Großer Parade-Umzug mit Artisten und Tieren durch die Innenstadt zur Theresienwiese. Mehr als 100.000 Zuschauer säumen die Straßen. 7.12.1935: Heirat von Frieda Krone, der einzigen Tochter des Circuskönigs Carl Krone, mit Carl Sembach, dem bekannten Raubtier-Dompteur, in der St. Matthäus Kirche. Halb München steht Spalier als die sechsspännige Prachtkutsche vom Kronebau zur Kirche an der Sonnenstraße fährt. 27.11.1936: Geburt von Christel Sembach-Krone im Krankenhaus am Rot-Kreuz-Platz Januar 1937: Carl Krone kauft ein Gestüt vor den Toren Münchens, in Weßling und errichtet die Krone-Farm. Im Münchner Kronebau gibt sich die Creme de la Creme der internationalen Circuswelt die Ehre. 1939-1945: Zweiter Weltkrieg: Krone spielt weiter trotz der Kriegswirren. Im Sommer Tourneen bis 1943 mit dem Zeltcircus, im Winter wird der Kronebau in München bespielt. Fast jede Vorstellung wird durch Fliegeralarm unterbrochen. 17.12.1944: Zerstörung des Krone-Baus durch Allierte Luftangriffe Glück im Unglück: Im Sommer 1944 wurden Mensch und Tier nach Weßling evakuiert und überstehen dort das Kriegsende unversehrt.

 

Sommer 1945: Wiederaufbau des Krone-Baus In München (ein Holzbau mit 3.000 Plätzen) 11.11.1945: Erste Vorstellung nach dem Krieg in Garmisch-Partenkirchen, auf Wunsch der Amerikaner, zum 60.Geburtstag von General Patton Weihnachten 1945: Premiere im neuen Kronebau auf dem Münchner Marsfeld Das Programm heißt: "Lichterglanz im Roten Ring" Es folgen Circus- und Manegenspiele im Kronebau "Bayern spielt auf" 1948: Währungsreform - Circus Krone geht als Menagerie auf die Wiesn 1949: Krone geht wieder auf Reisen: Erste Station Rosenheim 23.12.1962: Einweihung des Dritten Münchner Kronebaus (erbaut während der Sommertournee von April-Dezember/Architekt Ludwig Galitz) Ganz München war auf den Beinen als die Familie Sembach-Krone mit 3.000 Gästen zur Gala-Premiere bat - unter Anwesenheit der gesamten Bayerischen Staatsregierung und des Münchner Stadtrats 1967: Umbenennung der angrenzenden Straße in "Zirkus-Krone-Straße" auf Initiative des damaligen Münchner Oberbürgermeisters Dr. Hans- Jochen Vogel HEUTE: Der Kronebau ist das einzige feste Circusgebäude im deutsch-sprachigen Raum mit 3.000 SItzplätzen und festen Stallungen für alle Tiere, Probemanegen, Werkstätten, Büros, Garderoben und der einzig-artigen freitragenden Circuskuppel mit 18 Meter Höhe.

Premiere ist traditionell jeden Winter am Ersten Weihnachtstag. Gespielt wird bis Ende März mit drei verschiedenen, internationalen Programmen im monatlichen Wechsel. In der Winterspielzeit 2017/18 besuchten mehr als 420.000 Gäste das Münchner Stammhaus und erfreuten sich an der dargebotenen, erstklassigen Circuskunst. Seit 50 Jahren schenkt Circus Krone seiner Heimatstadt München jeden Winter vier komplette Sondervorstellungen für Heimkinder und Senioren. Weit über 750.000 Bedürftigen wurde dadurch ein unvergesslicher Nachmittag im Circus Krone bereitet.

www.circus-krone.com                                                                             Fotos: Circus Krone/lifestyle-luxury.de

3.352.640 Euro erzielte die große SAT1 Gold Spendengala für die José Carreras Leukämie-Stiftung

Insgesamt mehr als 220 Millionen Euro hat die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung bereits an Spenden für den Kampf gegen Leukämie und andere Blut- und Knochenmarkserkrankungen generiert und damit über 1.200 Forschungs- und Sozialprojekte initiiert. Am Mittwoch Abend kamen im Verlauf der 24. José Carreras Gala bis zum Sendeschluss noch einmal 3.352.640 Euro hinzu. Da die Spenden-Hotline unter (+49) 01802 400 100 weiter geschaltet ist, wird sich dieser Betrag sogar noch erhöhen.

 

José Carreras: „Ich bin überwältigt von dieser nachhaltigen Unterstützung durch das deutsche Publikum und sehr, sehr dankbar. Diese Treue ist in der heutigen Fernsehzeit keine Selbstverständlichkeit. Jeder Euro hilft, Leben zu retten und Leid zu lindern. Unser großes Ziel lautet: Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem. Und auf diesem Weg haben wir bereits viel erreicht. Ich treffe regelmäßig Patienten, um ihnen Mut zuzusprechen, und sehe, dass immer mehr von ihnen diese Krankheit besiegen.“

 

Der Weltstar erkrankte 1987 selbst an Leukämie und gründete aus Dankbarkeit über die eigene Heilung 1995 die gemeinnützige Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. und anschließend die zugehörige Stiftung. Ebenfalls 1995 initiierte José Carreras die 1. José Carreras Gala, um gemeinsam mit internationalen und nationalen Künstlerfreunden Spenden für den Kampf gegen Leukämie zu sammeln.

Auch bei der 24. José Carreras Gala, die am Mittwochabend live bei SAT.1 Gold im frei empfangbaren Fernsehen aus den Bavaria Studios in München übertragen wurde, waren wieder zahlreiche prominente Künstler dabei. Neben José Carreras standen Nico Santos, Jonas Kaufmann, die Regensburger Domspatzen, Christina Stürmer, Raphaela Gromes, Santiano & Sarah Jane Scott, LEA, David Garrett, die Musicalstars von „Der Medicus“, Michael Schulte, Sophie Pacini und Heinz Rudolf Kunze auf der Bühne.

 

An den Spenden-Telefonen saßen Dieter Bach, Kristina Bach, Armin Bittner, Veronica Ferres, Ronja Forcher, Martin Gruber, Dieter Hallervorden, Marianne Hartl, Michael Hartl, Alexander Hold, Ferdinand Hofer, Mareile Höppner, Patrick Lindner, Tim Lobinger, Alexander Mazza, Christina Obergföll, Bernhard Paul, Anahita Rehbein, Lukas Rieger, Nina Ruge, Inge Steiner, Matthias Steiner, Elmar Wepper und Barbara Wussow.

Und an der Seite von José Carreras führten Co-Moderatorin Nina Eichinger, Panel-Kapitän Matthias Killing, News-Sprecherin Marlene Lufen und Außen-Reporter Peter Hardenacke durch den Abend.

 

Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung: „Ich danke unserem TV-Partner SAT.1 Gold und der ProSiebenSat.1 Media SE, allen Teilnehmern und Gästen sowie unseren Spenderinnen und Spendern sehr herzlich für diese großartige Unterstützung. Die Spenden aus der 24. José Carreras Gala helfen uns, weitere wichtige Forschungs- und Sozialprojekte im Kampf gegen Leukämie zu fördern. So ist ein derzeitiger Forschungsschwerpunkt eine Multi-Center-Studie zum Thema Graft-versus-Host-Erkrankung, an der sich zahlreiche renommierte deutsche Transplantationszentren in internationalem Verbund beteiligen. Ziel ist es, nach einer Stammzelltransplantation das Risiko von schweren bis lebensbedrohenden Komplikationen zu minimieren. Bei den Sozialprojekten sind wir sehr glücklich, dass das Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern am Universitätsklinikum Regensburg in diesem Jahr eröffnet werden konnte.“

 

Die Sponsoren des Abends: BMW Niederlassung Niederlassung für die Bereitstellung von
Shuttle-Fahrzeugen mit Fahrdienst.

Metabolic Balance GmbH & Co.KG für die Vermittlung von Sponsoring.

Die Südlichen Weinstrasse e.V. für Ausschank und die Bereitstellung von Weingetränken.

Peter Mertes KG für die Bereitstellung von Sektgetränken.

Blümer Schiffsgastronomie GmbH für Ausschank und den Verzicht auf Korkgeld.

Futurecom Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH für die Zurverfügungstellung von Ausstattungsmobiliar.

Produziert wurde die 24. José Carreras Gala von Kimmig Entertainment.

SAT.1 Gold David Garrett Nico Santos Heinz Rudolf Kunze Santiano BMW Kristina Bach - Die offizielle Fanpage Jonas Kaufmann Christina Stürmer Veronica Ferres Matthias Killing Metabolic Balance Chopard Peter Mertes Weingut & Weinkellerei Futurecom

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                Fotos: Thorsten Fricke

Der traditionelle Herbstball mit dem Motto: „Nacht der Golfer“ und natürlich auch "Nicht Golfer" :-)

Auch dieses Jahr stand der traditionelle Herbstball für die Münchner Society ganz oben auf dem vorweihnachtlichen Terminkalender. Georg Schmidt vom Munich Diamond's Businessclub hatte ein unterhaltsames Programm zusammengestellt.

 

Höhepunkt war die Tombola mit Gewinnen vom Be Change Conceptstore in Starnberg (Friederike Müller), Hotelgutscheinen und Champagner.
Das Programmdes Abends:
Eröffnung des Balles mit dem Fahnenregiment der Narrhalla München und dem offiziellen Prinzenpaar der Landeshauptstadt München Fabrician I. und Sarah I.

Mit dabei die Show- und Eventband SUNSET mit Peter und Sängerin Janine. Mit 18 Jahren komponierte Sie eigene Songs und wurde von Weltkonzernen wie BMW und Grammer für Werbesongs engagiert. Sie stand mit vielen Künstlern auf der Bühne und sang Vorproduktionen für Ivonne Catterfeld und "GZSZ".

​Folgende Showeinlagen waren zu sehen:
Charles Albertus der Meister des Steptanz mit seinem Team.
Der Grandseigneur des Steptanzes ist seit Jahren erfolgreich als Steptänzer, Entertainer und Choreograph. Seine Reise führte ihn vom Turniertanz über Ballett zum Steptanz. Eine professionelle Gesangsausbildung bei Victoria Prestel, Professorin im Mozarteum Innsbruck, erweiterten seine künstlerischen Möglichkeiten.
Erfolgreiche Tourneen durch ganzDeutschland gefolgt von unzähligen Galas und Gastspielen im In- und Ausland, Choreographien für Fernsehserien, Showprogrammen unter anderem für Filmbälle, Pressefeste, Geschäftsevents und Tanzveranstaltungen finden wir in seiner Biographie.

Die Magic Diamonds vom SV Mering - die Munich Diamonds ® Showtanzgruppe zeigte uglaubliche Akrobatik

Golf & Dance beim Herbstball im Bayerischen Hof
In der „Golf Activity Lounge“ im 1.Stock erwartete Golfer und Nicht-Golfer ein Puttinggrün auf dem man ganz elegant im Balloutfit putten konnte.

Der Herbstball - einer der besten Gründe nicht in den Winterschlaf zu fallen.

www.herbstball.info

www.be-change.de

www.diestarnbergerin.de 

                                                                                                                              Fotos: lifestyle-luxury.de

100 Prozent Starpower beim Luis Trenker Store-Opening in Kitzbühel                    Überraschungsbesuch von Andreas Gabalier

Kitzbühel im Andreas Gabalier-Fieber! Am Wochenende trat der gefeierte  Volks Rock n’ Roller beim „Musikfestival“ in der Gamsstadt auf. Am Tag vor seinem Auftritt, am Freitag, ließ er es sich nicht nehmen, zum großen Opening des neuen Luis Trenker-Stores zu kommen. Label-Gründer Michi Klemera feierte die offizielle Einweihung seines Stores in der Jochbergerstrasse in der Gamsstadt - mit Überraschungsgast Andreas Gabalier. Der Alpenrocker liebt den alpinen Lifestyle des Kultlabels: „Michi und ich kennen uns schon seit vielen Jahren. Es ist toll, wie er Tradition und Mode verbindet“, so Gabalier, der sich bestens gelaunt präsentierte. Er blieb rund anderthalb Stunden, ließ sich von Michi Klemera durch den Store führen, bewunderte die Kollektion und machte dann auch noch zahlreiche Fotos und Selfies mit seiner Fangemeinde.

Andreas Gabalier begeistert mich seit vielen Jahren“, freute sich Gastgeber Michi Klemera. „Wir haben vor einigen Jahren zusammen mit Markus Meindl sogar eine eigene Kollektion entwickelt und verkauft. Seitdem sind wir uns freundschaftlich verbunden und ich habe höchsten Respekt vor seiner Leistung. Es ist eine Riesen-Ehre für uns, dass er sich vor seinem großen Konzert hier in Kitzbühel die Zeit nimmt, uns zu besuchen. Das ist ein wunderbarer Startschuss für unseren neuen Store, der jetzt viel mehr Platz für unsere Kollektion bietet. Wir haben schon seit einigen Jahren ein Geschäft in Kitzbühel, sind aber im Mai in diesen größeren Store umgezogen.“ Zur Luis Trenker-Fangemeinde zählen neben Gabalier auch Prominente wie zum Beispiel Bergsteiger-Ikone Reinhold Messner, Entertainer Thomas Gottschalk, Arnold Schwarzenegger und Schauspieler Hardy Krüger jr. Warum lieben die Leute, und nicht nur die VIPs, seine Kleidung? „Wir sind zu 100% alpiner Lifestyle. Wir sind Mode, Sport und Tracht in einem. Wir haben unsere eigene DNA und verbinden Tradition und Moderne. In dieser Nische fühlen wir uns richtig wohl. Unser Ziel ist es, nicht nur den Gipfel zu erreichen, sondern Spuren zu hinterlassen“, so Michi Klemera, der das Label im Jahr 1995 gründete und Hauptgesellschafter ist. Sitz des Unternehmens ist in Bozen: „Neben Kitzbühel haben wir Stores in Innsbruck, Wien, Meran und in Keitum auf Sylt. Wir haben weltweit über 400 Kunden, zahlreiche Shop in Shops und auch einen eigenen Online Shop.“

Im Store konnten die Gäste die neueste Luis Trenker-Kollektion sowie Accessoires, Schuhe, Gürtel, Mützen und Tücher bewundern. Bei musikalischer Unterhaltung am E-Piano von Musikerin Katharina Königsfeld und italienischen Drink und Fingerfood feierten außerdem: Uschi Grote (Uschi Grote Store), Katrin Schlechter (Kitz Sport), Bianca P. Stöckl (Gästemagazin Kirchberg), Carsten und Claudia Schulze (Lebensräume Kitzbühel), Jennifer Born (Fräulein Kitz), Maximilian Weichler (Zacapa Rhum), Paul Oberrauch (Living Kitzbühel), Sylvia Arpino, Iris Dahan (Kitz Magazin), Alexandra Schenk, Alexander Kottmayer (Well Done), uvm. Gäste.
www.luistrenker.com
Andrea Vodermayr

                                                             Fotos: G. Nitschke/Brauer Photos

Sportminister Joachim Herrmann verlieh den "Bayerischen Sportpreis 2018" an Jahrhundertsportlerinnen und -sportler in der BMW Welt  München

Ausgezeichnet wurden: Franz Beckenbauer, Rosi Mittermaier-Neureuther, Maria Höfl-Riesch, Verena Bentele, Klaus Wolfermann und Heide Ecker-Rosendahl - große TV-Gala mit Senta Berger, Günter Netzer, Wolfgang Fierek, der Band BOSSE und vielen mehr.

Anlässlich des Jubiläumsjahres 100 Jahre Freistaat und 200 Jahre Verfassungsstaat Bayern wurde am 21. Juli 2018 in der BMW Welt in München der Bayerische Sportpreis, heuer unter diesem Motto „WIR FEIERN BAYERN“ ,von Sportminister Joachim Herrmann an Jahrhundertsportlerinnen und -sportler verliehen.

Die Veranstaltung ist laut Herrmann ein besonderer Anlass, um die einzigartigen Trainingsbedingungen, vorausschauende und zielgerichtete Investitionen in die Sportstätten des Landes und besonders auch in die hervorragende Arbeit der haupt- wie auch ehrenamtlichen Sportfachleute in Verbänden und Vereinen zu würdigen. „Bayern ist Sportland Nummer eins – unsere Spitzensportler genießen auf der ganzen Welt hohes Ansehen und das nicht nur wegen der regelmäßigen Medaillenflut bei den Olympischen Spielen, Weltmeister- oder Europameisterschaften“, so Herrmann. „Unsere Sportlerinnen und Sportler sind wahre Exportschlager, auf der ganzen Welt kennt man ihre Gesichter, sie sind Idole für die Jugend. Vor allem im Wintersport und im Fußball ist Bayern ein Powerfaktor.“ Herrmann ist Vorsitzender der Jury, die auch in diesem Jahr die Preisträger des Bayerischen Sportpreises, Bayerns Jahrhundertsportlerinnen und Jahrhundertsportler, vorgeschlagen hat.

Adidas und Puma sind als starke Partner aus der Wirtschaft mit dabei – beinahe jeder kennt die beiden Weltkonzerne und ihre Produkte. Die Brüder Adolf (Adi) und Rudolf (Rudi) Dassler haben aus einer kleinen Schuhfabrik in Herzogenaurach zwei weltbekannte Firmen gemacht. Diese Unternehmen werden als Sport-Dauerbrenner des Jahrhunderts ausgezeichnet.

In diesem Jahr stand der Bayerische Sportpreis unter dem Motto „Bayerische Jahrhundertsportler und Jahrhundertsportlerinnen“. 

 

Bayerischer Jahrhundertsportler“ - Fußballikone Franz Beckenbauer

 

Franz Beckenbauer hat über Jahrzehnte hinweg den Fußball in Deutschland geprägt. Sein außergewöhnliches fußballerisches Talent fiel früh auf und die Münchner Topvereine buhlten schnell um den jungen Beckenbauer.

Am Ende machte der FC Bayern München, damals die Nr. 2 im Münchner Vereinsfußball, das Rennen und sicherte sich die Dienste des Top-Talents. Mit 18 Jahren debütierte Franz Beckenbauer in der Profimannschaft gegen die Kiezkicker vom FC St. Pauli und steuerte zum 4:0 Sieg sein erstes Pflichtspieltor bei. Beckenbauer wurde schnell Stammspieler des FC Bayern München und erzielte bereits 1966 seinen ersten Titel: Der FC Bayern München setzte sich im Finale des DFB-Pokals gegen den Meidericher SV durch.

Was darauf folgte ist Fußballgeschichte:

Beckenbauer und sein FC Bayern konnten mit ihm als Spieler und später als Kapitän von 1964 bis 1977 vier Meistertitel, vier DFB-Pokalsiege, drei Europapokalsiege der Landesmeister, einen Europapokalsieg der

Pokalsieger und einen Weltpokalsieg feiern – einmalig in der Geschichte

Fußballdeutschlands. In diese Zeit fielen auch sein Welt- und

Europameistertitel mit der Deutschen Fußballnationalmannschaft, beide Titel als Kapitän der DFB-Elf. Nach seiner erfolgreichen Karriere beim FC Bayern ließ Beckenbauer bei Cosmos New York und beim Hamburger SV seine Karriere ausklingen.

1984 übernahm er das Amt des Teamchefs der Nationalmannschaft, das er bis zum Gewinn des WM-Titels 1990 ausübte, ehe er Vereinstrainer von Olympique Marseille und beim FC Bayern München wurde. Zusätzlich zu seiner Trainerkarriere war Franz Beckenbauer seit Anfang der 1990er-Jahre als Funktionär tätig, zuerst als Vizepräsident und von 1994 bis 2009 als Präsident des FC Bayern

München. Weitere Posten bekleidete Beckenbauer unter anderem im FIFA-Exekutivkomitee und auch in diversen Expertenkommissionen der UEFA.

 

Bayerische Jahrhundertsportlerin“ – Biathletin Magdalena Holzer (geb. Neuner)

 

Die Wallgauerin ist eine der erfolgreichsten Biathletinnen in der Geschichte ihres Sports. Zwei Olympiasiege, zwölf Weltmeistertitel, drei Gesamtweltcuptitel, 34 Weltcupsiege und 63 Podiumsplatzierungen

verdeutlichen die herausragenden Leistungen von Magdalena Holzer. Ab der Weltcupsaison 2006/07 fest zum deutschen Aufgebot gehörend, erreichte sie bereits bei ihren ersten Weltmeisterschaften in Antholz drei

Goldmedaillen.

Nach der Weltmeisterschaft 2011 war Magdalena Holzer alleinige Rekordtitelträgerin im Frauen-Biathlon. Trotz ihres bereits frühen Rücktritts vom aktiven Sport im Alter von 25 Jahren rangiert Magdalena Holzer in der

geschlechterübergreifenden Bestenliste bei Biathlonweltmeisterschaften auf Nummer zwei hinter ihrem Vorbild Ole Einar Björndalen. Seit ihrem Karriereende engagiert sich Magdalena Holzer ehrenamtlich für soziale

Einrichtungen und ist als Co-Kommentatorin für die ARD im Biathlon- Weltcup tätig

 

Bayerische Jahrhundertsportlerin – Jetzt-erst-recht“ – die Biathletin und Langläuferin Verena Bentele

 

Verena Bentele nahm 1996 erstmals an einer Weltmeisterschaft in den Disziplinen Langlauf und Biathlon teil und legte bereits damals den Grundstein für eine der erfolgreichsten Karrieren im Leistungssport der

Menschen mit Handicap. Zunächst mit ihrem Begleitläufer Fritz Lankes und danach mit Thomas Friedrich konnte Verena Bentele 16 Medaillen bei Paralympischen Spielen, davon zwölf in Gold, und neun Medaillen bei

Weltmeisterschaften erringen.

Nach ihrem Karriereende wurde Bentele 2014 zur Behindertenbeauftragten der Bundesregierung ernannt und ist auch weiterhin sportlich aktiv: So bestieg sie 2013 den höchsten Berg Afrikas, den Kilimandscharo, und als erster blinder Mensch auch den Mount Meru im selben Bergmassiv.

 

Bayerische Jahrhundert-Mannschaft“ – die Fußball-Abteilung des FC Bayern München

 

Der FC Bayern München ist mit über 284.000 Mitgliedern der mitgliederstärkste Sportverein der Welt. Seinen Bekanntheitsgrad verdankt der Verein vor allem seiner Fußballabteilung, die seit 2001 in die FC Bayern München AG ausgegliedert ist. Seit der Saison 1965/66 spielt der Verein ununterbrochen in der 1. Fußball-Bundesliga und ist mit 27 Meistertiteln deutscher Rekordmeister und ebenso mit 18 Pokalsiegen deutscher Rekordpokalsieger.

Die erste Meisterschaft konnte der FC Bayern München 1932 feiern, ab den 1960er-Jahren begann der bis heute andauernde Höhenflug des Deutschen Rekordmeisters.

Mit jungen Spielern, die zu Weltstars wurden, wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Sepp Maier gelang 1964/65 der Aufstieg in die erste Liga und danach eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte war das im Jahr 2013 gewonnene „Triple“, bestehend aus Deutschem Meistertitel,

Deutschem Pokal und Champions-League-Titel.

 

Bayerischer Sportmoment des Jahrhunderts“ – der „Goldene Sonntag“ bei den Olympischen Spielen 1972 mit Klaus Wolfermann, Heide Ecker-Rosendahl , Hildegard Falck und Bernd Kannenberg.

 

Der 3. September 1972 ist als legendärer „Goldener Sonntag“ in die Geschichte der deutschen Leichtathletik eingegangen. An diesem Tag konnten Klaus Wolfermann, Hildegard Falck, Bernd Kannenberg und Heide Ecker-Rosendahl drei Goldmedaillen – sowie Ecker-Rosendahl noch eine Silbermedaille – bei den Olympischen Spielen in München erringen, eine Leistung die seitdem den deutschen Leichtathleten nie wieder gelungen ist.

Klaus Wolfermann triumphierte im Speerwurf über den favorisierten Letten Janis Lutsis, Hildegard Falck gewann einen couragierten Lauf über die 800 Meter mit 0,1 Sekunden Vorsprung und Bernd Kannenberg entschied das

Rennen der Geher über 50 Kilometer in souveräner Manier und weitem Abstand zum Zweitplatzierten für sich.

 

Komplettiert wurde der „Goldene Sonntag“ durch die Silbermedaille für Heide Ecker-Rosendahl im Fünfkampf.

An der Fernsehgala werden aus diesem furiosen Quartett die Leichtathletik- Legenden Klaus Wolfermann und Heide Ecker-Rosendahl teilnehmen, stellvertretend für die erfolgreichen Athleten dieses denkwürdigen und

unvergessenen Sporttags.

 

Bayerischer Dauerbrenner des Jahrhunderts“ – die erfolgreiche Unternehmensgeschichte der Gebrüder Dassler aus Herzogenaurach

  • adidas AG und PUMA SE

Rudolf und sein jüngerer Bruder Adolf „Adi“ Dassler aus Herzogenaurach haben mit den kreativen und innovativen Produkten ihrer Unternehmen die Sportwelt verändert und nachhaltig geprägt.

Die Geschichte beginnt in einer kleinen Stadt in Mittelfranken. Auf Adi Dasslers erste Tüfteleien in der häuslichen Waschküche folgte 1924 die Eintragung der „Gebrüder Dassler Schuhfabrik“ in das Handelsregister, zusammen mit seinem Bruder Rudolf. Goldmedaillen in Amsterdam (1928, Lina Radke) und Berlin (1936, Jesse Owens) markieren die ersten Meilensteine – und sind erst der Anfang.

1948 beschlossen die beiden Brüder, sich zu trennen. Rudolf Dassler gründete PUMA und Adolf gab seinem Unternehmen den Namen adidas.

adidas produziert heute mehr als 900 Mio. Produkte pro Jahr, über 56.000 Menschen arbeiten weltweit für die Firma mit den traditionellen drei Streifen. Auch Puma gehört zum Kreis der weltweit größten Sportartikelhersteller mit mehr als 13.000 Mitarbeitern.

Ein Beweis dafür, dass beide Unternehmen es hervorragend verstehen, sich immer wieder auf die neuesten Trends in Sport und Freizeit einzustellen und mit innovativen und praxisgerechten Lösungen die Sportwelt zu begeistern. Die Namen adidas und Puma kennen Sportler auf der ganzen Welt.

 

Der „Persönliche Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten“ geht in diesem Jahr an die herausragenden Botschafter des Bayerischen Wintersports – die Ski-Alpinstars Rosi Mittermaier-Neureuther, Maria Höfl-Riesch, und

Markus Wasmeier, die Parasportlerin Anna Schaffelhuber, der Rodler Georg Hackl und der Erfolgstrainer der Nordischen Kombinierer Hermann Weinbuch.

 

Rosi Mittermaier-Neureuther ist seit 1976 als „Gold-Rosi“ weltweit bekannt.

Die Reit im Winklerin kennt das Skifahren von Kindesbeinen an. Bereits als

Jugendliche empfiehlt sie sich für den Kader des Deutschen Ski-Verbands und gewinnt ihre ersten Rennen. In den folgenden Jahren holt sie deutsche Meistertitel und Weltcup-Siege. 1976 schreibt sie Sportgeschichte, als sie bei den Olympischen Spielen in Innsbruck jeweils Gold in der Abfahrt und im Slalom und Silber im Riesenslalom holt.

Aufgrund dieser hervorragenden Leistungen wurde sie 1976 Sportlerin des Jahres und beendete auf dem Höhepunkt ihrer Laufbahn ihre aktive Sportlerkarriere.

Ihren ersten Weltcupsieg feierte Maria Höfl-Riesch am 30. Januar 2004 in der Abfahrt von Haus im Ennstal. Zwei Tage später entschied sie auch den Super-G für sich. Sie belegte in der Weltcup-Gesamtwertung einen fulminanten dritten Platz und bestätigte damit ihre Allroundqualitäten.

Ihren ersten WM-Titel feierte Maria Höfl-Riesch bei der Weltmeisterschaft 2009 in

Val-d’Isère, und auch in der Gesamtwertung erreichte sie einen starken zweiten Platz. Die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver gestalteten sich ebenfalls sehr erfolgreich für die Partenkirchnerin: So gewann sie die Goldmedaille in der Super-Kombination und im Slalom.

In den folgenden Jahren etablierte sie sich an der Weltspitze – sie konnte sowohl den Gesamtweltcup für sich entscheiden und wurde Weltmeisterin in der Super-Kombination in Schladming 2013.

In ihrer letzten Saison 2013/14 stieg Maria Höfl-Riesch endgültig zu einer der erfolgreichsten Skifahrerinnen der Geschichte auf, als sie bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 ihre dritte olympische Goldmedaille sowie eine weitere Silbermedaille gewinnen konnte und Zweite im Gesamtweltcup wurde. Damit war sie von 2008 bis 2014, also in sieben aufeinanderfolgenden Jahren, immer unter den ersten drei der Weltcup-Gesamtwertung, ein Resultat, welches vor ihr nur vier Skifahrerinnen und Skifahrer geschafft haben. Am 20. März 2014 gab Maria Höfl-Riesch ihr Karriereende bekannt und wurde zum zweiten Mal nach 2010 zur „Sportlerin des Jahres“ gewählt.

 

Markus Wasmeier bestritt in seiner Sportart Rennen in sämtlichen Disziplinen. Seinen ersten großen Triumph fuhr er in Bormio bei den Weltmeisterschaften 1985 ein und wurde vor dem Favoriten Pirmin Zurbriggen völlig überraschend Weltmeister in seiner Paradedisziplin Riesenslalom. In den folgenden Jahren erwies sich Markus Wasmeier als ein beständiger Spitzenläufer. So holte er unter anderem eine Bronzemedaille in Crans-Montana im Super-G und konnte mehrmals

Weltcuprennen in den verschiedenen Disziplinen für sich entscheiden. Die Olympischen Winterspiele von 1988 und 1992 verliefen nicht zur vollsten Zufriedenheit des bis dahin so erfolgreichen Wintersportlers, und kurz vor

den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer zählte Markus Wasmeier bereits nicht mehr zum engeren Favoritenkreis. Doch dann schaffte Markus Wasmeier das schier Unglaubliche: Er siegte völlig unerwartet im Super-G und im Riesenslalom und war somit seit Franz Pfnür 1936 der erste deutsche Skirennläufer, der Olympiasieger wurde.

Nach dieser historischen Saison für den deutschen Skisport beendete Markus Wasmeier seine aktive Sportlerkarriere und war, nach der Wahl zum Sportler des Jahres 1994, bei der ARD Ski-Experte. Dort begeisterte er das Publikum durch seine Fachkompetenz, aber auch durch seine Handkamera-Fahrten, bei denen er vor den Weltcuprennen die Piste für die Zuschauer an den Bildschirmen abfuhr. Heute engagiert sich Markus Wasmeier vor allem für das 2007 von ihm und Freunden eröffnete Bauernhof- und Wintersportmuseum am Schliersee.

 

Anna Schaffelhuber ist von Geburt an querschnittsgelähmt. Mit fünf Jahren tauschte sie zum ersten Mal den Rollstuhl gegen den Mono-Ski.

Keine zehn Jahre später wurde sie in den Rennkader aufgenommen, mit 17

Jahren fuhr sie zu ihren ersten Paralympics nach Vancouver. Dort gewann sie überraschend Bronze im Super-G. Vier Jahre später wurde Anna Schaffelhuber bei den Spielen in Sotschi mit Gold in allen fünf alpinen Disziplinen zur erfolgreichsten Athletin der Spiele und wurde zur Symbolfigur des Behindertensports. Fünfmal wurde sie zu Deutschlands Behindertensportlerin des Jahres gewählt. 2015 ging der Paralympic Sport Award für die beste Behindertensportlerin der Welt an sie. Auf der Piste im Jeongseon Alpine Center bei den Paralympics in Südkorea 2018 gewann Anna Schaffelhuber zweimal Gold und einmal Silber, setzte ihren schon seit Jahren andauernden Siegeszug fort und unterstrich damit erneute ihre absolute Ausnahmestellung.

 

Georg Hackl

war einer der weltweit erfolgreichsten Rennrodler, der auf allen namhaften Rodelbahnen Siege erzielte und über 18 Jahre zu beständigen Spitze des Rodelsportes gehörte. Er war als Tüftler bekannt, der sich in jeder freien Minute der Optimierung seines Schlittens widmete.

Hackls Karriere begann 1987 mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft, die er im Laufe der Zeit 16 Mal errang. Schon im Jahr darauf konnte er auch die Europameisterschaften für sich entscheiden und gewann zudem noch die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen in Calgary hinter Jens Müller

(DDR). 1989 wurde er zum ersten Mal Weltmeister und holte den Weltcup-Gesamtsieg. Diesen Erfolg übertraf er im Folgejahr noch, als er neben WM und Weltcup auch die Europameisterschaften gewann.

Bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville gewann Hackl erstmals die Goldmedaille. Im nächsten Jahr wurde er Vize-Weltmeister und errang als Mitglied des deutschen Teams WM-Mannschaftsgold, was der Sportler, nachdem er 1994 bei den Olympischen Winterspielen in Lillehammer abermals Gold im Einzel geholt hatte, 1995 wiederholen konnte. Auch bei den Olympischen Spielen 1998 holte er erneut Gold.

Nach einem Sturz in einem Wertungslauf musste Hackl 1999 ausgerechnet bei der WM auf seiner Hausbahn in Königssee eine Niederlage hinnehmen.

Nach WM- und EM-Mannschaftsgold 2000 wurde er 2001 wieder Vizeweltmeister und holte nochmals Mannschaftsgold.

Bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City gewann er hinter einem seiner größten Konkurrenten, dem Italiener Armin Zöggeler, Silber und damit seine insgesamt fünfte olympische Medaille. Nach Beendigung seiner aktiven Sportlaufbahn absolvierte Hackl eine dreijährige Ausbildung zum Diplom-Trainer an der Trainerakademie Köln, die er im April 2009 als Bester seines Jahrgangs mit der Note 1,1 abschloss.

 

Hermann Weinbuch,

Medaillenschmied und Medaillensammler, ist seit1996 leitender Bundestrainer. Er ist der erfolgreichste Bundestrainer derdeutschen Sportgeschichte, eine lebende Legende.

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1985 und 1987 gewann er als Aktiver drei Goldmedaillen und eine Bronzemedaille. Zudem gewann er inder Saison 1985/86 den Gesamtweltcup in der Nordischen Kombination.

Als Bundestrainer hat Weinbuch jetzt schon 48 Medaillen gesammelt. 13 davon bei Olympischen Spielen (vier Mal Gold), die anderen bei Weltmeisterschaften. Bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang /Südkorea feierte er mit seinen Sportlern einen Dreifach-Triumph. Seine größte Qualität: Stars zu einem Team zu formen.

                                                                             Fotos: Bayerischer Sportpreis

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© Monika Küspert , Hannes Gangl