Monika Küspert Hannes Gangl
  Monika Küspert                                                          Hannes Gangl

Das Staatstheater am Gärtnerplatz präsentiert die Spielzeit 2020/2021

Das Gärtnerplatztheater plant in der kommenden Saison elf Premieren, darunter drei Uraufführungen und eine deutschsprachige Erstaufführung. Dem ungewissen weiteren Infektionsgeschehen geschuldet wurde zudem vorerst nur für die Vorstellungen bis 30. November ein detaillierter Spielplan veröffentlicht. Die weitere Terminplanung wird im Herbst bekanntgegeben. Eventuell fortbestehenden Einschränkungen auf der Bühne und im Orchestergraben, begegnet das Haus mit einem besonderen Preisgefüge, abhängig von der Ausstattung und der musikalischen Umsetzbarkeit.

Tickets für alle Vorstellungen vom 13. September bis 30. November 2020 sind im vorgezogenen Vorverkauf ab 20. Juli erhältlich.
Eröffnet wird die Saison 2020 | 2021 am 13. September mit Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Zauberflöte«, gefolgt vom Musicalhit »Priscilla – Königin der Wüste« ab dem 16. September.

Die Absage des diesjährigen Oktoberfestes hat viele Münchner hart getroffen.

Das beliebte Singspiel »Im weißen Rössl« mit Musik von Ralph Benatzky tröstet sicher den ein oder anderen über den Verlust hinweg.
Als Eröffnungspremiere wird Peter I. Tschaikowskys »Eugen Onegin« unter der Regie von Ben Baur zu sehen sein.

Zum 50-jährigen Jubiläum des Ballettensembles des Staatstheaters am Gärtnerplatz bringt Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner die Uraufführung von »Undine – ein Traumballett« auf die Bühne und thematisiert damit den gegensätzlichen Wunsch, anders zu sein und doch dazuzugehören.

Im Auftrag des Gärtnerplatztheaters hat Johanna Doderer die Oper »Schuberts Reise nach Atzenbrugg« komponiert. Gemeinsam mit dem berühmten österreichischen Dichter Peter Turrini ist ein zartes, sinnliches Werk über ein Künstlerdasein entstanden – heiter, abgründig und im Schubert’schen Sinne melancholisch. Staatsintendant Josef E. Köpplinger inszeniert die Uraufführung, die um ein Jahr auf April 2021 verschoben wurde.

Nach der skandalumtosten Münchner Erstaufführung im Jahr 1928 ist Ernst Kreneks »Jonny spielt auf« in der Inszenierung von Peter Lund und unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall wieder zurück am Gärtnerplatztheater.

Eine weitere Opern-Premiere ist »Der Barbier von Sevilla« von Gioachino Rossini in der Inszenierung von Josef E. Köpplinger in Kooperation mit dem Gran Teatre del Liceu Barcelona und dem Théâtre du Capitole Toulouse. Diese Produktion konnte im Zuge der Schließzeiten der Theater nicht zur Erstaufführung in Barcelona kommen und feiert daher am Gärtnerplatztheater ihre Premiere.

Für die Ballett-Uraufführung »Der Sturm« konnte Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner die Choreografin Ina Christel Johannessen gewinnen. Die derzeit zu den innovativsten Tanzschaffenden Skandinaviens zählende Norwegerin hat sich zum Ziel gesetzt, Shakespeares letztes Meisterwerk »The Tempest« in Kontrast zur heutigen Konsumgesellschaft zu setzen.

Die Operetten-Premiere »Der Vetter aus Dingsda« von Herman Haller und Rideamus wird unter der Regie von Lukas Wachernig als bunte 60er-Jahre Musikkomödie auf die Bühne gebracht.

Das Musical »Non(n)sens« von Dan Goggin ist gewissermaßen der Vorläufer des berühmten »Sister Act« und kommt im März 2021 das erste Mal im Staatstheater am Gärtnerplatz zur Aufführung.

Das Komische Oratorium »Monthy Python´s Das Leben des Brian« von Eric Idle und John Du Prez nach dem gleichnamigen Kultfilm bildet im Juli 2021 einen humorvollen Abschluss der Spielzeit.

 

Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz unter der Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall setzt die Reihe »Sinfonische Lyrik« mit der Manfred-Sinfonie und Gustav Mahlers 4. Sinfonie fort. Beim Neujahrskonzerts 2021 »Prosit Neujahr aus der k.-u.-k.-Monarchie« erklingen die schönsten Melodien der Jahrhundertwende, verbunden durch die launigen Moderationen von Anthony Bramall. Und unter dem Titel »Von auserlesener Harmonie« präsentiert das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz ein Barockkonzert.

Die fünf Sopranistinnen des Gärtnerplatztheaters gestalten als »Primadonnen« einen unterhaltsamen Abend voll Frauenpower und den mitreißendsten Hits aus Oper, Operette, Musical und Pop.

Im Repertoire zeigt das Gärtnerplatztheater Höhepunkte aus Oper, Operette, Musical und Tanz. Darunter die Wiederaufnahmen der Operetten »Viktoria und ihr Husar« und »Die Faschingsfee«, wobei letztere nach dem Wiedereinzug das erste Mal auf der Bühne des Gärtnerplatztheaters zu sehen ist, sowie die Opern »La Cenerentola« von Gioachino Rossini und »Martha« in der Inszenierung von Loriot. Außerdem ist die kultige Dancesoap »Minutemade« wieder im Programm.

Das Junge Gärtnerplatztheater präsentiert die Konzerte für junges Publikum »Der Karneval der Tiere« von Camille Saint-Saëns und »Das kleine ich-bin-ich« von Elisabeth Naske nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Mira Lobe und Susi Weigel.

Mit den Musiktheaterstücken »CSI Opera« und »Der Baum der Erinnerung« ist es wieder in Schulen unterwegs. Außerdem erarbeitet die Gärtnerplatz Jugend das Musiktheaterprojekt »Twelfth Night oder Was ihr wollt« von William Shakespeare.

Zu Gast am Gärtnerplatztheater sind »Nikolaus Habjan & Musicbanda Franui« mit der Deutschland-Premiere ihres neuen Georg-Kreisler-Liederabends »Alles nicht wahr«, die »Wiener Comedian Harmonists« und Gerd Anthoff, Conny Glogger und Michael Lerchenberg mit den »Opern auf Bayrisch«.

Weitere Informationen zum Spielplan und Preisen sind auf der Website des Gärtnerplatztheaters unter www.gaertnerplatztheater.de zu finden.

Die Premieren und Uraufführungen der Spielzeit 2020 | 2021 im Gärtnerplatztheater:

 

EUGEN ONEGIN Lyrische Szenen von Peter I. Tschaikowsky
Premiere 8. Oktober 2020

 

UNDINE – EIN TRAUMBALLETT Uraufführung Ballett von Karl Alfred Schreiner
Premiere 12. November 2020

 

ANNA BOLENA Tragedia Lirica von Gaetano Donizetti, Konzertante Aufführung
Premiere 26. November 2020

 

DER VETTER AUS DINGSA Operette von Herman Haller und Rideamus, Musik von Eduard Künneke
Premiere 17. Dezember 2020

 

DAS MEDIUM Tragödie für Soli und Orchester von Gian Carlo Menotti
Premiere 21. Januar 2021, Studiobühne

 

JONNY SPIELT AUF Oper von Ernst Krenek
Premiere 4. März 2021

 

NON(N)SENS Musical Comedy von Dan Goggin
Premiere 31. März 2021

 

SCHUBERTS REISE NACH ATZENBRUGG Uraufführung, Oper von Johanna Doderer
Libretto von Peter Turrini
Auftragswerk des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Premiere 30. April 2021

 

DER STURM Uraufführung, Ballett von Ina Christel Johannessen
Premiere 20. Mai 2021

 

DER BARBIER VON SEVILLA Opera buffa von Gioachino Rossini
Premiere 8. Juli 2021

 

MONTHY PYTHON´S DAS LEBEN DES BRIAN Deutschsprachige Erstaufführung
Komisches Oratorium von Eric Idle und John Du Prez
Nach dem gleichnamigen Film
15. Juli 2021

 

Tickets für alle Vorstellungen bis 30. November 2020 sind im vorgezogenen Vorverkauf ab 20. Juli erhältlich unter Tel 089 2185 1960 oder www.gaertnerplatztheater.de.

                                                    Fotos : Gärtnerplatz Theater

The Flirts

Linda Jo Rizzo: Eine Song-Parodie zum 65.

Gleich zwei Jubiläen – und gefeiert werden darf nicht.

Am 1. April wurde Sängerin Linda Jo Rizzo 65 und war gleichzeitig seit 35 Jahren in München.

Natürlich sieht die quirlige  Amerikanerin mit italienischen Wurzeln viel jünger aus. Nicht zuletzt, weil sie täglich Sport treibt.

Normalerweise im Fitness-Studio, momentan im Treppenhaus ihrer Wohnung Nähe Olympiapark. „Ich renne oder hüpfe mehrmals hoch in den 5. Stock, vorwärts und rückwärts, lasse Stufen dazwischen aus, mache Push-ups am Treppengeländer und nebenher noch Gymnastik für Po und Beine“, lacht  Linda, die bei einer Größe von 1,70 Meter 55 Kilo wiegt. Sport gibt positive Energie.

 

Bis 1985 war sie Mitglied der international erfolgreichen Disco-Girls-Band „The Flirts“ (u.a. der Chartbreaker „Passion“), dann holte sie Musikproduzent und Sänger Fancy (u.a. „Slice me nice“) nach München, seither schreiben sie auch gemeinsam Songtexte. „Ich bin dankbar für München und froh, dass ich hier meine Solokarriere gestartet habe und mich verwirklichen konnte“.

 

Wie geht es bei ihr in der Corona-Krise weiter?

Wir wollten zu meinem Geburtstag eine CD mit meinen unveröffentlichten Songs aufnehmen, das wird nun erst einmal verschoben.“ 

Gerade hat sie ein Online-Projekt gestartet: ein Lyrik-Video mit positiven Botschaften von Stars der 80er Jahre wie Ken Laszlo und Gazebo.

 

Etliche Auftritte, unter anderem in New York und im „Roy“, wurden verschoben. „Das Virus kommt vom Himmel, das ist irgendwas Spirituelles, damit die Menschen lernen, miteinander und auch mit der Umwelt respektvoll umzugehen“, glaubt Linda Jo Rizzo. Sie ist glücklicher Single. „Ich habe zwei Ehen hinter mir, bin lieber gut allein als schlecht zu zweit, Einsamkeit kenne ich nicht.“

Ihre vielen Kontakte in der ganzen Welt und zu ihrer Family hält sie durch Telefonate und Skypen aufrecht, ihre Tochter Francesca, 24, besucht sie regelmäßig, „wir gehen zusammen im Olypark spazieren und essen.“

 

Lindas zweite große Leidenschaft neben Singen und Entertainen: Kochen. „Am liebsten gesund, mit natürlichen Zutaten und jeden Tag Gemüse, Obst und Vitamine.“ 

Linda Jo Rizzo war die neue Schwabinger Gisela.

Von 2000 bis 2008 führte sie das „Piazza Linda“ – ein Musikkellerlokal in der Schwabinger Elisabethstraße, eine bunte Mischung mit eigenen Live-Auftritten und die junger Künstler, gepaart mit italienischer Küche nach übermittelten Rezepten ihrer Familie.

„Man nannte mich damals die neue Schwabinger Gisela“, lacht sie.

 

Hat sie denn Angst vor der Zukunft? „Momentan habe ich noch keine negativen Gedanken, aber wie alle Künstler mache ich mir schon Sorgen, ob ich in ein paar Monaten noch die Miete zahlen kann“, gesteht sie. Denn große Rücklagen habe sie keine. „Ich bin aber dennoch guter Dinge, irgendwie geht es immer weiter, zumindest war das bei mir die letzten Jahrzehnte so.“

 

Morgens nach dem Aufstehen: zuerst einmal ein Stimmcheck: „Lalala“ in verschiedenen Tonlagen. „Wenn es gut klingt, wird auch der Tag gut, diesen Tipp hat mir vor langer Zeit mal Dragqueen Divine gegeben, daran halte ich mich“, trällert Linda Jo Rizzo am Telefon. Und wie verbringt sie nun ihren Geburtstag? „Feiern kann man ja nicht.

 

Deshalb gönne ich mir selbst ein Lied, eine Art Parodie auf den Beatles-Song „When I’m 64“, das nehme ich auch gerade auf und stelle es am Mittwoch in die sozialen Netzwerke“, sagt Linda Jo Rizzo am Telefon und trällert: „My husbands are gone, I feel so alive, now I’m 65.“ (Übersetzung: „Meine Ehemänner sind weg, ich fühle mich so lebendig, jetzt bin ich 65“).

Ja, ein bisserl Selbstironie ist es, was uns in diesen schweren Zeit aufrecht erhält ….

Daniela Schwan

                                          Fotos: EH

Dan Lucas mit seiner Band "Helter Skelter" im Circus Krone 2019

Martin Kain (Monaco-Franze-Double)

Nicole Belstler-Boettcher(Schauspielerin)

Dan Lucas mit Freundin Nadine Mader

Dan Lucas und Nadine Mader

66. Geburtstag in Corona-Zeiten                                                                                                                          Rockstar Dan Lucas - Dinner daheim statt Auftritt und Wellness-Auszeit

Ich habe keine Augst. Meine Freundin Nadine und ich halten uns an die Vorgaben und vermeiden soziale persönliche Kontakte“, erzählt Rockstar Dan Lucas, der am 28. März 66 wurde und seinen Ehrentag so ganz anders geplant hatte.

Eigentlich hätte er ein Konzert mit seiner Classic-Rock-Band „Helter Skelter“ gegeben – abgesagt. Und mit seiner Nadine wollte er einen schönen Wellness-Tag verbringen. Alles geschlossen.

„Ja, alles ein bisschen verrückt“, sagt er. Dabei sollte doch mit 66 Jahren das Leben erst recht anfangen, wie Udo Jürgens doch in seinem Kult-Hit sang. Doch die gute Laune lässt sich der Sieger der SAT.1 Musik-Casting-Show „The Voice Senior“ 2018 nicht vermiesen.

 

Wie sein Alltag in Corona-Zeiten aussieht, was ihn jung hält, wie seine Beziehung mit der mehr als 20 Jahre jüngeren BR-Redaktionsassistentin Nadine Mader klappt, und welche Achterbahnfahrten des Lebens er hinter sich hat, schildert uns das Powerbündel mit der Gänsehautstimme – Markenzeichen: blaue Augen, schulterlanges graues Haar, Turnschuhe, Statement-Ketten und ein verschmitztes, jungenhaftes Lächeln – am Telefon.

 

Hallo Herr Lucas! Happy birthday. Wie wird in Corona-Zeiten gefeiert?

 

Dan Lucas: Danke! Eigentlich hätte ich einen Auftritt mit meiner Band Helter Skelter gehabt. Es ist ein Samstag. Alternativ hätten Nadine und ich einen schönen Wellness-Tag eingelegt – alles eingeschlossen. So werden wir wohl daheim bleiben und gemeinsam ein bisschen feiern.

 

Was machen denn Künstler wie Sie jetzt in dieser unruhigen Zeit?

 

Dan Lucas: Alles ein bisschen verrückt zur Zeit! Mein Leitspruch lautet „Wir müssen jetzt zusammenstehen - auch wenn dazwischen zwei Meter Abstand sind.“ Ich bin größtenteils daheim, da ja auch Fitnessstudio und Schwimmbad ausfallen. Und schreibe an neuen weiteren Songs für’s nächste Album und lerne meine Musical Rolle, den Alberich im Nibelungenmusical „Der Ring“ von Frank Nimsgern im Ludwigs Festspielhaus in Füssen vom 25. Juli bis 9. August.

Das ist unfassbar und die Freude riesengroß.

 

Gratuliere! Glauben Sie, dass Ihr Sieg 2018 bei „The Voice Senior“ der Auslöser war für Ihre Erfolgswelle?

 

Dan Lucas: Ganz sicher! Durch die Auftritte im Fernsehen bin ich wieder in die Erinnerung der Menschen zurückgekehrt und hatte die Möglichkeit, mich vor großem Publikum zu präsentieren. Außerdem konnte ich durch das Engagement bei Rock Meets Classic einige meiner musikalischen Idole persönlich kennen lernen. Das war natürlich toll! Es wird auch wieder musikalische Veröffentlichungen geben, ich bin ja bei Universal Music unter Vertrag.

 

Was braucht man, um in einer Casting-Show zu bestehen?

 

Dan Lucas: Vor allem Talent und dann aber natürlich auch ein bisschen Glück, den musikalischen Geschmack des Publikums zu treffen.

 

Verraten Sie doch mal, wie es hinter den Kulissen der Casting-Show zugeht – auch für dieses Jahr werden ja wieder neue Senior-Talente gesucht.

 

Dan Lucas: Das war für mich eine sehr interessante Reise! Alles war perfekt organisiert und wir „Talente“ wurden sehr gut betreut. Die meisten Sachen wurden ja im Studio in Berlin Adlershof aufgenommen. Hier war ich ja auch schon Anfang der 80er Jahre bei DDR Fernsehproduktionen. Natürlich hat sich viel verändert, dass meiste war nicht wiederzuerkennen. Aber eines Tages stand ich dann in einem Fahrstuhl, hergestellt in einem volkseigenen Betrieb (VEB) der DDR. Und der hat tatsächlich noch einwandfrei funktioniert!

 

Das Format ist für Musiker 60 plus. Fühlen Sie sich denn als „Senior“?

 

Dan Lucas: Natürlich nicht! Die Sechs ist doch nur eine Zahl, ich fühle mich ganz und gar nicht so. Ich glaube, dass gute Gene wichtig sind. Ich gehe regelmäßig schwimmen und die Musik hält auch jung!

 

Heute bin ich treu und fühle mich angekommen“

 

Ein weiterer Jungbrunnen ist Ihre mehr als zwei Jahrzehnte jüngere Freundin Nadine Mader.

 

Dan Lucas: Nein! Ich habe mich schon immer jung gefühlt, unabhängig von der Partnerin.

 

Okay. Sie haben sich 2010 in der Live-Musikkneipe „Schwabinger Podium“ kennengelernt und wirken noch immer frisch verliebt. Wie schaffen Sie das?

 

Dan Lucas: Ich finde, dass wir ein perfektes Paar sind und uns gegenseitig sehr gut ergänzen. Wir verreisen gerne, sind aber auch gern daheim und kochen gemeinsam. Vor allem ist mir wichtig, dass sie auch bei meinen Auftritten immer dabei ist.

 

Ihre Freundin ist Ihr „Lebenselixier“?

 

Dan Lucas: Nein, Weißbier ist mein Lebenselixier (lacht). Aber Nadine ist immer für mich da, sie ist zuverlässig und interessiert sich für meine Arbeit. Wir arrangieren uns gut miteinander und unterstützen uns gegenseitig.

 

Was schätzt Nadine an Ihnen?

 

Dan Lucas: Meine Power (lacht erneut), meinen Humor, und ich denke, dass sie weiß, dass sie sich immer auf mich verlassen kann.

 

Sie haben ja schon eine Ehe-Runde hinter sich. Würden Sie nochmals „ja“ sagen?

 

Dan Lucas: Ehrlich gesagt: Ich habe sogar schon zwei Runden hinter mir. Man lernt aus Fehlern, Nadine würde ich sofort heiraten, weil ich dieses Mal weiß, dass sie die Richtige wäre. Aber wir erachten es nicht als notwendig!

 

Was machen Sie denn beziehungsmäßig heute anders als früher?

 

Dan Lucas: Ich bin treu und fühle mich endlich angekommen!

und das trotz Tausender von Fans auf allen Kanälen, Groupies bei den Auftritten: in Ihrer Branche lernt man ständig Frauen kennen. Wie kommt Nadine damit klar?

 

Dan Lucas: Eifersucht war bei uns nie ein Thema. Nadine weiß, wie sehr ich sie liebe und muss sich keine Sorgen machen.

 

Ihr ultimativer Beziehungstipp?

 

Dan Lucas: Vertrauen ganz wichtig. Und über alles zu reden ...

 

Erzählen Sie doch kurz aus Ihren Anfängen als Rocksänger und Gitarrist in der DDR, damals noch unter Ihrem bürgerlichen Namen Lutz Salzwedel.

 

Dan Lucas: Zunächst habe ich ja studiert und ein paar Jahre als Lehrer gearbeitet. In verschiedenen Bands habe ich nebenbei Musik gemacht. Dann habe ich nochmal studiert und meinen Berufsausweis als Sänger und Gitarrist erhalten. Mit den Bands „Passion“ und „Karussell“ war ich schon erfolgreich,  aber erst nach meiner Flucht in den Westen kamen die ersten richtigen musikalischen Erfolge. Die Auftritte als Support für Nena und Meatloaf waren schon Highlights. Aber auch der Gewinn eines internationalen Songcontests in Istanbul 1993, meine CD Produktionen in Canada und Los Angeles brachten viele positive Erfahrungen.

 

Apropos Flucht, bei der Sie auch 1985 auch erst mal Ihre Familie zurücklassen mussten. Wie haben diese extremen Achterbahnfahrten des Lebens Sie geprägt? 

 

Dan Lucas: Ich habe in meinem Leben mehrfach ganz von vorne anfangen müssen. Das war nicht immer einfach, aber ich bin aus diesen Situationen immer gestärkt heraus gegangen. Daraus habe ich gelernt, nicht aufzugeben und jeden neuen Tag zu genießen.

 

Ist das auch Ihr Lebensmotto?

 

Dan Lucas: Ja. Und: es gibt im Leben immer wieder neue Herausforderungen. Packen wir's an!

 

Inzwischen sind Sie in Bayern heimisch geworden. Was gefällt Ihnen an der Weltstadt mit Herz?

 

Dan Lucas: Ich bin seit 1990 in Bayern und habe die meiste Zeit in München gearbeitet und gelebt. Mir gefällt die Münchner Lebensart aber auch die tolle Landschaft im Umland.

 

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

 

Dan Lucas: Hoffentlich gesund und munter auf irgendeiner Bühne!

 

Abschließend noch eine Frage! Haben Sie Angst vorm Virus?

 

Dan Lucas: Nein! Wir halten uns an die Vorgaben und vermeiden persönliche soziale Kontakt ...

Alles Gute! Und bleiben Sie gesund!

Interview: Daniela Schwan

                                                Fotos: Klaus Weißenberg

Frauenpower bei der Lesung von Claudia Irsfeld in der Boutique München Mitte

Frauen verdienen im Schnitt 21% weniger als Männer (Gender Pay Gap) und bekommen durchschnittlich 40% weniger Rente.

 

Das hat viele Ursachen – zum Beispiel arbeiten Frauen häufiger in Teilzeit und seltener in Führungspositionen. Ein weiterer Grund, der oft vernachlässigt wird, besteht darin, dass Frauen im Vergleich zu Männern sowohl ihr Gehalt anders verhandeln als auch anders behandelt werden.

 

Das Buch „Frauen und Gehalt. So verhandeln Sie gelassen und erfolgreich“ (Marie von Mallwitz Verlag) zeigt, warum das so ist, welche geschlechts-spezifischen Muster hier wirken, in welchem Verhandlungsdilemma Frauen stecken und wie Frauen mit diesem Wissen souverän, kompetent, mutig und erfolgreich ihr Gehalt verhandeln können ….

 

Darum und um viel mehr ging es bei der Lesung der Autorin Claudia Irsfeld in der schicken Boutique München Mitte in der Residenzstraße 21 von Julie Noll.

Ladiespower pur, viele der weiblichen Teilnehmer erschienen Dresscode-gemäß in Pink, der neuen Farbe für starke Frauen …

 

Unter anderem dabei: Schauspielerin Christine Zierl, die Sängerinnen Joan Orleans und Linda Jo Rizzo, Influencerin Bianca (cocadamalagueta, 274.000 Abonnenten), Nana Mouskouri-Double NANA, Stadträtin Gabriele Neff, Zahn- und Beauty-Ärtzin Dr. Susanne Hubbertz-Obermüller, Designerin Angelika Zwerenz, Monaco-Franze-Double Martin Kain, Coiffeur Dirk Eichfeld-Kilian („Figaro München“) ...

 

                                                                                                        Fotos: Franz Göbel

Neujahrskonzert bei Bentley

Das hat München noch nie erlebt: Klassik-Klänge erfüllten erstmals den schmucken Showroom von Bentley München in der Moosacher Straße.

 

Das Kammerorchester der Münchner Philharmoniker begeisterte über 150 Bentley-Fans und Prominenz aus Film, Society und Sport.

 

Gastgeber Helmut Zöllner, im zweiten Jahr Chef von Bentley München, schaffte es dank seines 1a-Netzwerkes und einer findigen Idee, dass ein außergewöhnlicher Abend im Autohaus nach dem 90-Minuten-Konzert mit Standing Ovation endete.

 

Dabei spielte der Auto-Experte bei seinem eigenen Event diesmal nicht die erste Geige, sondern –im wahrsten Sinne des Wortes –der geniale Geiger und Dirigent des Kammerorchesters, Lorenz Nasturica-Herschcowici, mit seiner einzigartigen Stradivari–und Multi-Instrumentalist Christoph („Stofferl“) Well mit seiner Trompete, Ziehharmonika und bayrischer Gaudi.

Eine nie dagewesene Kombi, die nur noch von der stimmgewaltigen Sopranistin Angelina Ahmedova übertroffen wurde.

 

Ich komme ja viel herum, aber so einen kurzweiligen Abend in einem Autohaus habe ich noch nie erlebt“, schwärmte Regisseur und Schauspieler Otto Retzer, der wenige Tage vor seiner Hüft-OP zusammen mit seiner smarten Ehefrau Shirley „jede Sekunde genoss!“

Prinzessin Uschi zu Hohenlohe war sich mit Diskus-Olympiasieger Lars Riedel und der ehemaligen Bob & Rodel-Queen Susi Erdmann einig: „In München wird man ja ständig von Top-Events verwöhnt, aber dieser war mal etwas ganz Anderes–überraschend, kurzweilig und sehr unterhaltsam.“

 

Lorenz Nasturica-Herschcowici: „Auch für uns war es ein ganz anderes Konzert-Erlebnis. Das Allerschönste aber war, dass wir mit dieser Premiere auch noch Gutes für arme Kinder tun konnten.“

Prof. Dr. Dieter Adamwar gerührt und stolz, runde 15.000 Euro Direktspenden der Gäste für die Haunersche Kinderklinik entgegen zu nehmen: „Wir sind leider auf Spenden angewiesen. Die Kinder benötigen dringend medizinische Geräte, Gehhilfen und vieles mehr. Allein ein neuer Lokomat für das Gangtraining der Kinder kostet nicht weniger als 300.000 Euro...!“

 

Mehr als ein Bentley...Das Konzert mit Dallmayr-Catering genossen u.a.: Robert Salzl (Schörghuber), das Münchner Champagner-Duo Bernd Huber & Martin Würfl (Guy Charbaut), Pegasus Aufsichtsrat Herbert Osthoff.                                                                                                                                                  Fotos: © BrauerPhotos

Christmas Ladies Lunch für den guten Zweck in der Heine Villa in Hamburg

Birgit Fischer-Höper (Event-und PR-Managerin) und Dietmar Holubek in Kooperation mit Shima Lehmann luden zum Christmas Ladies Lunch, unterstützt durch den Eagles Charity Golf Club, nach Hamburg ein.

Es war eine Veranstaltung, die noch lange in Erinnerung bleiben wird: „Mit hochkarätigen Gästen, einem exklusiven Programm und fantastischem Essen wollten wir diese Veranstaltung unvergesslich gestalten. Wir haben uns sehr gefreut, dass unsere Gäste so zahlreich erschienen sind und das Event mit einer tollen Spendensumme unterstützt haben. So konnten wir der Til Schweiger Foundation eine Gesamtsumme in Höhe von 20.000 € überreichen! Wir sind sehr glücklich diese so wichtige Sache mit einem Beitrag unterstützen zu dürfen.“, erzählten die Veranstalter Birgit Fischer-Höper und Dietmar Holubek begeistert.

 

Für die Til Schweiger Foundation war der Stiftungvorsitzende Til Schweiger anwesend, der den Spendenscheck entgegengenommen hat.

 

Jedes Kind hat das Recht auf Schutz und Geborgenheit, gesunde Ernährung und Bildung – die Voraussetzung für einen guten Start ins Leben. Ziel der Til Schweiger Foundation ist die Lebensperspektiven von benachteiligten Kindern und Jugendlichen jeglicher Herkunft in Deutschland nachhaltig zu verbessern – und ihnen die Chance für einen guten Start in ihr Leben zu ermöglichen.

Begonnen hat die Veranstaltung bei AIGNER, Poststraße 2-4 in 20354 Hamburg, mit einem Champagnerempfang. Ein AIGNER-Shuttle brachte die Gäste zur Heine-Villa in die Elbchaussee, wo es ab 11:30 Uhr mit dem Christmas Ladies Lunch losging.

Die beliebte TV-Moderatorin Marie Amière führte charmant durch das Programm.

 

Mit einer Tombola, einer stillen Versteigerung und einer lauten Versteigerung wurde für den guten Zweck gesammelt.

Es wurden besondere Preise angeboten, wie z.B. 2 Business Class Tickets Hamburg - Antalya, eine Geburtstagsfeier auf Schloß Westerburg  für 10 Personen inkl. der Übernachtung, gesponsert von FCR-Immobilien sowie eine Bronze Skulptur, gesponsort von der Middleway Gallery.

 

Mit dabei waren unter anderem Yasmina Filali, Katja Suding, Marion Fedder, Nova Meierheinrich.

Text: MUNICH CONNEXxxions

                                          Fotos: Andre Lenthe für Munich Connexxxions

Eine Vision wird Realität: "Zeppelin - das Musical" kommt ins Ludwigs Festspielhaus in Füssen

Ralph Siegel hat einen Traum. Er, die Ikone des Deutschen Eurovision Songcontest und mit über 2000 veröffentlichten Titeln als Komponist unzähliger berühmter Songs für alle großen Stars von Peter Alexander, Udo Jürgens, Katja Epstein, Nicole, Dschinghis Khan bis Marianne Rosenberg etc. arbeitet er seit Jahren an der Verwirklichung seines großen Traums – ein Musical über den Pionier der Luftschifffahrt, dem berühmten Grafen Zeppelin zum einen und zum anderen über den letzten Flug der Hindenburg und sein dramatisches Ende.

Der Geschichte des visionären Konstrukteurs Graf Zeppelin, sein unbeirrbarer Glauben an die Technik, wird in einer parallelen Handlung der letzte Flug der Hindenburg gegenübergestellt. Somit spannt das Musical einen beeindruckenden Bogen vom Beginn bis zum Ende einer Ära.

Der Absturz des Luftschiffes LZ 129 „ Die Hindenburg“ , gilt als einer eine der tiefgreifendsten Momente in der Geschichte des 20. Jahrhunderts und hat sich in die Köpfe der Menschen Weltweit eingebrannt.

 

Mit dem bekannten Berliner Buchautor Hans Dieter Schreeb, fand er einen kongenialen Historiker und Partner.

Ralph Siegel selbst schrieb die Liedertexte und die teils dramatisch der Zeit angepasste Musik.

Schon 2017 gewährten sie bei einem Reading in Berlin erste Einblicke. Das Publikum war hingerissen.

Eine Mischung aus kritischem Geschichtsunterricht, bester Unterhaltung und emotionaler Titel. Aber wo sollte dieses Meisterwerk seinen Platz finden?

Ludwigs Festspielhaus hat mich sofort begeistert, die außergewöhnliche Bühne, die Architektur, die einzigartige Lage und vor allem in das Team um Theaterdirektor Benjamin Sahler, habe ich mich sofort verliebt.“, schwärmt Ralph Siegel.

 

Nun wird seine Vision Wirklichkeit und das mit starken Partnern. Mit Manfred Hertlein, hat er einen der ganz Großen der Branche als Co-Produzent gewonnen. Hertlein zählt zu den wichtigsten und erfolgreichsten Veranstaltern der deutschen Musikszene, Stars wie Andre Gabalier sind bei ihm unter Vertrag.

 

Für die positive Entwicklung in Ludwigs Festspielhaus und dessen Wahrnehmung als Leuchtturm innerhalb der deutschen Veranstaltungshäuser, ist diese Produktion ein weiterer Meilenstein.

Denn erstmals produziert das Festspielhaus eine Welturaufführung nicht auf eigenes Risiko, sondern hat mit Ralph Siegel und Manfred Hertlein zwei starke Partner und Schwergewichte der Branche mit im Boot.

 

Opern- und Musicalsängerin Anna Maria Kaufmann, bekannt u.a. aus „Das Phantom der Oper“, wird in Musical „Zeppelin“ eine der Hauptrollen spielen. „Dieses Musical hat mich so überzeugt, von der Geschichte. Dass ich da Teil sein darf, ist für mich eine große Freude und Ehre“, sagte die Sängerin bei der Pressekonferenz.  Kaufmann soll eine Journalistin spielen und ist der erste Star, der für das Musical verpflichten werden konnte.

 

Die künstlerische Leitung und Regie wird Benjamin Sahler übernehmen. Der Theaterdirektor des Festspielhauses wurde für seine Inszenierung von Ludwig2 – das Musical mit dem Musical1 Award als beliebtestes Musical ausgezeichnet. Seine Neuinszenierung von DIE PÄPSTIN sorgte 2017 deutschlandweit für Aufsehen. Seit 2018 wird das Stück in Füssen gespielt, im Sommer 2019 gab es eine Gastproduktion mit Ex-No-Angel-Start Sandy Mölling in der Hauptrolle in Stuttgart.

 

Am 26. November 2020 soll das Musical „Zeppelin“ im Ludwigs-Festspielhaus in Füssen seine Welturaufführung feiern. Es ist das dritte Musical von Ralph Siegel. Karten für das Musical gibt es ab sofort in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

                                                                Fotos: CONNECTIONS PR

Unter dem Titel „Fotografie ist die Botschaft“ präsentiert der Künstler Stefan Hunstein eine Werkschau seiner Arbeiten aus den vergangenen 40 Jahren bis 27. November in der Rathausgalerie / Kunsthalle München

In Einzelwerken, Serien und Installationen ist seine Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie umfassend dokumentiert, für die er 1991 den Deutschen Fotopreis für Fotografie als Kunst erhalten hat. Im Fokus von Stefan Hunsteins Werk steht immer die Auslotung der verschiedenen Ausdrucks- und

Darstellungsmöglichkeiten des Mediums Fotografie. In Anlehnung an Marshall McLuhans These „Das Medium ist die Botschaft“ stellt er die Fotografie selbst in den Mittelpunkt seiner Arbeit: So ist sein Blick in das Innere der Fotografie gerichtet und nicht dem Versuch erlegen, ein Abbild der Wirklichkeit zu erstellen. Sein Ansatz war daher nie ein dokumentarischer, sondern stets darauf fixiert, was der eigentliche Zweck des Mediums sein soll: Die Fotografie bewirkt unabhängig von ihren Inhalten eine Veränderung der Wahrnehmung und des Denkens. Sie stellt neue Wirklichkeiten her.

 

In seinem „Ersten fotografischen Manifest“, das er anlässlich der Verleihung des Fotopreises verfasste, stellt er fest: „Die Realität, die die Fotografie in immer neuen Varianten behauptet, ist eine Lüge.“ Erst die Poesie, der künstlerische Blick bringt die Dinge zum Sprechen. „Darum: statt Dokumentation Fiktion / statt Sichtbarem Unsichtbares / statt Fotos Poesie.“ Für die Ausstellung ist dieses Manifest wie ein Leitfaden und Qualitätsmesser zu lesen.

Sein tiefer Zweifel an der Abbildbarkeit der Wirklichkeit, sein Misstrauen gegenüber dem Authentizitätsschwindel prägt auch Hunsteins jüngste Arbeiten aus dem Jahr 2019 „Say hi to the camera“ und das titelgebende Werk „Fotografie ist die Botschaft“. Sein kritischer Kommentar auf die in der ganzen Welt vorherrschende Selfie-Kultur ist ein fulminanter Höhepunkt der Ausstellung und rückt die Frage nach den Eigenschaften des Mediums Fotografie und seiner Bedeutung ins Zentrum. „Fotografie ist der hilflose Versuch, Zeit oder den besonderen Augenblick festzuhalten. Fotografie will den Moment der Vergänglichkeit entreißen, ihn vor dem Tod bewahren“, erklärt Stefan Hunstein. Zeit und Tod spielen daher – einem Forschungsprojekt gleich – in vielen seiner Werke eine zentrale Rolle. Schon mit einer seiner ersten Arbeiten, „Der Schuss“ (1979), bezieht er sich auf die Endlichkeit des Lebens – mit dem Tod als seinem Spiegelbild. Seitdem ist das Thema Gegenstand seiner Motivsuche. Schön war’s!

Werke zur deutschen Geschichte

Stefan Hunstein ist bekannt für seine kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit.

Die Bilder, in denen sich Hunstein mit historischem Bildmaterial und politischen Themen auseinandersetzt, gehören zu einem wichtigen Teil der Ausstellung. So breitet sich ein ganzes Panorama von historischen Fotos, die durch ihre Kolorierung Aktualität und erfahrbare Nähe gewinnen, wie eine „Schlachtenmalerei“ vor dem Betrachter aus. Dazu gehören auch die 99 Ansichtskarten aus der deutschen Nachkriegszeit der 1950er Jahren, die Hunstein in „Schön war’s!“ durch seine fotografische Bearbeitung zu einem bonbonbunten Psychogramm einer neuen Bundesrepublik macht, die sich fröhlich in die Verdrängung flüchtet. Zu einer starken, fast monumentalen Bildsprache findet Hunstein in der Installation

„Die Augen der Attentäter“ von 2005. Die siebenteilige Leuchtkasten-Installation ist ein politisches, aber auch künstlerisches Manifest.

Skeptiker der Fotografie

Stefan Hunstein zeigt sich als unermüdlich Suchender und selbsternannter „Skeptiker der Fotografie“. Kompromisslos und streng, aber auch mit einem höchst präzisen Blick für Details erlebt man den Künstler in der komprimierten und wunderbar verdichteten Werkauswahl für seine Überschau.

Der konzeptuellen, fotografischen Arbeit von Hunstein haftet stets etwas surreal-traumhaftes an, das sich am stärksten in den beiden Serien „Der Blick in den Himmel“ von 2013 und „Im Eis“ von 2014 manifestiert. Mit „Im Eis“ hat Hunstein Traumbilder geschaffen, denen etwas Unwirkliches und zugleich Theatralisches mit der Landschaft als Bühne anhaftet. In der Serie, die ihre eigene Zeit beansprucht und für die Hunstein vier Wochen in der Arktis unterwegs war, verbindet sich Fragiles mit Monumentalem, Schönheit der Natur mit ihren Schrecken, poetische Szenerien mit abstrakten Räumen.

Landschaft verdichtet sich zu einer eigenen Form und ist nicht lediglich ästhetische Abbildung einer fremden Welt, sondern Essenz des Sichtbaren mit einer eigenen Realität.

Stefan Hunstein wurde 1991 mit dem Deutschen Fotopreis ausgezeichnet. Seine Arbeiten wurden in vielen europäischen Städten gezeigt, unter anderem im Münchner Haus der Kunst, in der Hamburger Kunsthalle, der Kunsthalle Wien und im Lenbachhaus München sowie im Deutschen Bundestag in Berlin.

Sonderveranstaltung während der Ausstellung

Sonntag, 17. November 2019, 11.00 Uhr: Vortrag über Fotografie in der Rathausgalerie München

                         Fotos: Stefan Hunstein

„Get Together“ von Uschi Binner-Metzer (Dream Wedding) und Sabine Emmerich (Alpini Bayern) im Porsche Zentrum München Süd

Das „Get Together“ von Uschi Binner-Metzer (Dream Wedding) und Sabine Emmerich (Alpini Bayern) im Porsche Zentrum München Süd bot den Gästen einen guten Mix aus Kontakten , Informationen, Unterhaltung und Gesprächen.

Die Gäste informierten sich über die aktuellen Porsche Modelle und konnten natürlich auch Probesitzen. Besondere Weine und Getränke wurden gereicht sowie ein nicht alltägliches, nachhaltiges Fingerfood-Buffet. Hochwertiger Schmuck, Beauty-Produkte, Lifestyle Drinks sowie exklusive Reisen stellten sich vor.

 

Charity-Partner an diesem Abend war die Anton Schrobenhauser-Stiftung kids to life in Unterhaching, für die auch Mario Götze als Testimonial tätig ist. Direkt vom Flughafen kam der Geschäftsführer des Porsche Zentrums München Süd –Cornelius Wilkens – vorbei, um vom neuen und innovativen Modell „Taycan“ zu berichten. Florian Stadler, gebürtiger Augsburger und u.a. bekannt aus „Sturm der Liebe“, eilte direkt nach seinen Proben zum neuen Theaterstück „Sonny Boys“ in der „Komödie im Bayrischen Hof“ zum Event.

 

Das Theaterstück feiert am 6.11.2019 Premiere und Florian Stadler steht neben Peter Weck und Friedrich von Thun auf der Bühne. „Ich hatte selbst einen Porsche Boxster, der mittlerweile schon als Youngtimer gilt. Diese Marke zieht einen einfach immer wieder in ihren Bann und die technischen Innovationen werden stetig spannender.“ Markus Mensch, Influencer aus Regensburg: „Schon das Porsche Rendezvous in Augsburg vor ein paar Wochen war ein tolles Erlebnis. Umso mehr freut man sich, dass man beim Get Together im Porsche Zentrum München Süd ein Teil der Porsche-Familie sein kann und man sich wiedersieht."

Chris Hanisch, It-Boy aus München: „ Tolles Networking-Event bei dem jeder die Möglichkeit bekommt, sein Business vorzustellen. Dank Drinks, Gewinnspielen und schöner Atmosphäre wird Netzwerken entspannt und definitiv erfolgreich!“                                                    

                                                                                                             Fotos © Cedric Arnold

v.li:Dan Pyle, Andreas Baumgartl

A.Baumgartl, Florentine Rosemeyer,

Dan Pyle

DAN PYLE aus den USA stellt seine neuen Bilder in der Galerie Andreas Baumgartl München vor

Direkt von der Hand aufs Papier mit unglaublicher Detailgenauigkeit -

Dan Pyle ist ein Meister des Zeichnens mit Kohle auf Papier, eines der führenden Vertreter des amerikanischen Realismus.

Dan Pyle wurde im Jahr 1954 in Wolf Point/Montana geboren und lebt und arbeitet in Los Angeles,CA. Seine Werke werden vorwiegend in den USA und Europa ausgestellt. Dan Pyles Arbeiten reflektieren seinen unglaublichen Enthusiasmus für das Detail, was dazu führt, dass seine Arbeiten im ersten Augenblick oftmals für eine Fotografie gehalten werden. Seine unverwechselbare technisch und ästhetisch höchst überzeugende Sprache, spiegelt das typische „Wunschbild“ wie Motorisierung, Erotik oder Konsumobjekte wider. Die Anonymität, die seine Kunst vermittelt ist seinerseits gewollt.

Er versteht es gekonnt, Schatten und Kontraste bei seinen Zeichnungen zu verwenden, die seine Figuren und Gegenstände lebendig wirken lassen. Seine Darstellung des menschlichen Körpers mit seinen Muskeln,seiner Physiognomie und Bewegung überträgt er, geprägt durch seine Vergangenheit als Balletttänzer, ausdrucksstark. Seine Motive stellen unkonventionelle und gealterte Objekte dar, welche er selbst fotografiert und in seine Kohlekompositionen transformiert. So gelingt es dem Künstler unser zeitgenössisches Wesen einzufangen!

 

Dan Pyle erhält regelmäßig Preise und Auszeichnungen für seine realistischen Zeichnungen, zudem wird seine Arbeit bereits in zahlreichen Kunstmagazinen und Büchern gewürdigt.

Galerie Andreas Baumgartl Prannerstrasse 5 in München

www.galerie-baumgartl.de

                               Fotos: CvO PR / lifestyle-luxury.de / Slapar/Lionscat

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© Monika Küspert , Hannes Gangl