Monika Küspert Hannes Gangl
  Monika Küspert                                                          Hannes Gangl

Frederico Girotto, Raffaele Boscaini

K.Englisch von Stelzer,      R.Boscaini

mit Colleghi del personale

Das Campari Haus erstrahlt in neuem Licht                                                                                                    Die Masi Wine Bar Munich eröffnete auf der Maximilianstrasse

In neuem Glanz lässt Masi mit seiner eleganten Flagship-Location Masi Wine Bar Munich das bekannte Campari Haus auf der Maximilianstraße erstrahlen.

Masi, der führende Amarone-Hersteller aus der Valpolicella, ist gleichzeitig einer der weltweit renommiertesten, italienischen Produzenten von Premiumweinen.

Mit der Eröffnung seiner exquisiten Genussoase auf der Münchner Luxusmeile setzt Masi weit mehr als ein rein strategisches Zeichen.

 

Die Masi Wine Bar Munich ist das achte Highlight der Masi Wine Experience, einem Projekt von Masi Agricola S.p.A..

Es verbindet internationale Konnotation und Positionierung unter den wichtigsten Luxus-Marken mit italienischer Geselligkeit und Leidenschaft für guten Wein und Essen in einem raffinierten Genusskonzept. Federico Girotto, CEO von Masi, erklärt: "Die Eröffnung in München verstärkt die Präsenz der Masi Wine Experience auf den internationalen Märkten und ist gleichzeitig eine Synergie mit unserem Vertrieb in Deutschland, da wir hier ein hohes Potenzial sehen. Mit seiner Einzigartigkeit wird auch dieser Standort den Wert der Marke Masi spürbar aufwerten. Hier können wir direkt mit den Konsumenten in Kontakt treten. Die Marke bleibt weinzentriert ergänzt um die Lifestyle-Dimension."

 

Die Masi Wine Bar auf der Luxusmeile Maximilianstraße möchte für München ein Highlight voll italienischer Lebensfreude und Weingenuss sein. "Wir sind sehr stolz auf diese Neueröffnung, bei der unsere Werte Authentizität, Gastfreundschaft und Internationalität voll zum Tragen kommen. Ich bin davon überzeugt, dass dies die beste Visitenkarte ist, um die Marke Masi all jenen näher zu bringen, die Wein lieben oder auch einfach das Genussvolle, Gesellige und Einfache. Das macht den italienischen Lebensstil aus und steht auf der ganzen Welt für Lebensfreude", sagt Raffaele Boscaini, Marketingdirektor von Masi. In Zusammenarbeit mit der Architektin Giovanna Mar vom Studio Architetti Mar ist das ansprechende Ambiente der Masi Wine Bar Munich entstanden.

 

Wine first – die Masi Philosophie

Geht es um die Wahl des korrespondierenden Weins, setzt Masi stets den Wein in den Mittelpunkt: Wine first. Der Gast wählt zuerst seinen Wein und erhält dann Vorschläge für harmonierende, venezianisch inspirierte Gerichte. Vom schnellen Espresso auf dem Weg ins Büro, über das Frühstück am Vormittag, dem Lunch, einem Aperitif sowie Casual oder Fine Dining wird die Masi Wine Bar zu jeder Tageszeit ihren Gästen das adäquate italienische Lebensgefühl bieten. Noch im Juli darf München sich auf die Terrasseneröffnung im ruhigen Innenhof des Campari Hauses freuen, der auch die gastronomischen Möglichkeiten des Konzepts erweitert. Für Weinliebhaber gibt es zudem das Glück auch glasweise: In der Masi Wine Bar können Gäste alle Weine offen per 0,1L Glas bestellen und so die Vielfalt des Masi Weinsortiments und auch gereifte Amarone verkosten.

 

KÜCHE

In der Masi Wine Bar beginnt der Tag mit einem perfekt zubereiteten Espresso oder Cappuccino. Dazu servieren wir ein ofenfrisches Hörnschen, feines Salzgebäck, vitaminreiche Obstschalen oder ein gesundes Müsli. Die gesamte Auswahl von Weinen der Weingüter von Masi wird zusammen mit Speisen angeboten, die inspiriert sind von der venezianischen Tradition und gleichzeitig modern auf hohem Niveau neu interpretiert wurden. Die Theke, die immer reich gefüllt ist mit köstlichen Häppchen, um den gewählten Wein der Tageszeit entsprechend zu begleiten, eignet sich für ungezwungene Treffen und Gespräche.

 

Das Masi-Erlebnis geht am Tisch bei den Gerichten weiter, in denen der Wein zur Zutat wird. Die Speisen der Karte folgen dem Rhythmus der Jahreszeiten und werden perfekt mit hochwertigen italienischen Produkten abgestimmt. Als große Klassiker, die schon viele Freunde in den Masi Wine Bars gefunden haben, bietet auch die Karte in München z.B. Risotto al Costasera (Risotto zubereitet mit dem ikonischen Amarone Costasera von Masi), frische Eiernudeln, Guancialino brasato (Schmorbraten mit Speck), die edlen Holztabletts mit italienischer Wurst und Käse, dazu Tagesspezialitäten, vegetarische Angebote und solche für Zöliaker.

 

WEINKARTE

Die Weinkarte enthält über 50 Etiketten des Masi-Weinkellers (Masi, Serego Alighieri, Masi Tupungato, Bossi Fedrigotti e Canevel) und umfasst auch große Flaschen sowie alte kostbare Jahrgänge und Cantina Privata Boscaini crus.

 

WEIN PER GLAS

Eine große Auswahl, die das gesamte Sortiment umfasst und im Wechsel auch die prestigeträchtigsten Etiketten und alten Jahrgänge anbietet.

 

 

Masi Wine Bar Munich GmbH Die Masi Wine Bar wird operativ geführt von Klaus Englisch von Stelzer, Geschäftsführer der D&F Marketing GmbH, die im Bereich der High-End-Bordverpflegung für führende internationale Fluggesellschaften tätig ist und als Minderheitsgesellschafter der Masi Wine Bar Munich GmbH fungiert.

 

Masi Wine Bar Munich Maximilianstraße 40

Geöffnet von Montag bis Samstag 9:00 bis 23:00 Uhr.

Email: info@masiwinebar-munich.de Tel: 089 230 32 565

www.masi.it/en/masi-wine-experience/wine-bars-and-restaurants/masi-wine-bar-munich

                                      Fotos: Masi Wine Bar Munich / lifestyle-luxury.de

Der kleine Prinz auf Station 7 – Man sieht nur mit dem Herzen gut

Die Freude ist riesig – denn ab dem 23. Juli darf nach langem Warten endlich wieder unserer Vorhang öffnen und unser Publikum mit einzigartigen Showerlebnissen verzaubern und begeistern. Und für den Anfang könnte man sich keine bessere Show wünschen als „Der kleine Prinz auf Station 7“ – eine Kombination aus prämierter Akrobatik, musikalischer Erzählkunst, Live-Zeichnungen und einem berührenden Thema, das zum Nachdenken anregt.

 

Ein Plädoyer für das Leben, gegossen in eine poetische Geschichte und spektakuläre artistische Bilder: Das ist „Station 7“ – das jüngste Meisterwerk des Varieté-Kult-Autors Markus Pabst und des Berliner Regisseurs Pierre Caesar. Das kongeniale Duo hat den „Kleinen Prinzen“ – das Lieblingsbuch von Millionen Menschen weltweit – in die moderne Welt übertragen. Der Held von „Station 7“ ist Patient in einem Kinder-Hospiz. Mit Mut, dem „Kleinen Prinzen“ und der Hilfe seiner Freunde gelingt es ihm, das Krankenhaus in einen Ort der Freude und Lebenslust zu verwandeln.

 

Natürlich dürfen die beliebten Charaktere des Klassikers von Antoine de Saint-Exupéry auch in der Varieté-Show nicht fehlen, und so treffen wir im Laufe der Show nicht nur den kleinen Prinzen, sondern auch den Fuchs, die Rose, und all die schillernden Persönlichkeiten, die der Prinz auf seinen Reisen kennenlernt.

 

Trotz der Kulisse des Krankenhauses ist die Show weder schwer noch traurig, ganz im Gegenteil – hier eröffnet sich eine lebensbejahende, wunderschöne Fantasiewelt, die gerade nach dieser schwierigen Phase des vergangenen Jahres großen Anklang bei seinem Publikum findet.

 

Besondere Highlights sind die eigens zur Artistik komponierte Musik, sowie das nie zuvor da gewesene gemalte Bühnenbild, das von Ernesto Lucas HO live während der Show im Hintergrund gezeichnet wird.

 

Station 7“ ist bahnbrechendes Varieté-Entertainment für alle Generationen. Die Show entstand nach Vorlage des gleichnamigen Romans von Markus Pabst und ist eine Verneigung vor der Arbeit von Dr. Eckart von Hirschhausen und seiner Stiftung „Humor hilft Heilen“, die das GOP seit Jahren unterstützt.

 

Premiere: Freitag, 23. Juli 2021

Derniere: Sonntag, 12. September 2021

 

Regie: Pierre Caesar & Markus Pabst

Buch: Markus Pabst

Musik: Jack Woodhead, Lukas Thielecke

Choreografie: Alessandro Di Sazio

Bühnenbild, Kostüme: Monica Danielsson Bichsel

Lichtdesign: Pierre Caesar

Eine Produktion von BASE Berlin und GOP showconcept. Änderungen vorbehalten.

 

Giulia Reboldi – Luftartistik

Comedy. Man kennt Luftakrobatik und auch an Kontorsionsdarbietungen („die Kunst des Verbiegens“) hat sich das Publikum längst gewöhnt. Aber diese Disziplinen in der Luft zu kombinieren - das klingt exotisch. Für „Station 7“ wurde für Giulia ein völlig neues Requisit entwickelt und komplett an ihre multiplen artistischen Fähigkeiten angepasst. Spektakulär! Giulia Reboldi, in Italien geborene Schweizerin, absolvierte 2017 an der Staatlichen Artistenschule Berlin.

 

Tim Kriegler – Strapaten

Mit von der Partie als Artist auf der GOP Varieté-Bühne ist Tim Kriegler, ein junger Luftakrobat, ausgebildet auf der Staatlichen Artistenschule in Berlin. Mit seinen erst 22 Jahren hat er es in der Artistik Welt im Wahrsten Sinne ganz nach oben geschafft – er gewann 2018 die Silberne Medaille beim Cirque de Demain und 2019 durfte er sich dann über den silbernen Clown beim berühmten Zirkusfestival in Monte Carlo freuen.

 

Aniko Serfözö – Seiltanz

Aniko Serfözö ist nicht nur Profi-Artistin, sondern auch leidenschaftliche Trainerin in all ihren Disziplinen, egal ob in der Luft oder am Boden. Den Tanz auf dem Seil nimmt sie wörtlich und vollbringt auf diesem Requisit schier unvorstellbare Dinge mit tänzerischer Leichtigkeit. Kein Wunder – die Schweizerin kommt aus dem Ballett bevor sie zur Artistik wechselte.

 

Ernesto Lucas HO – Diabolo, Zeichenkunst

Zeichenkunst Diabolo-Acts hat man im GOP schon das ein oder andere Mal bestaunen können. Ernesto Lucas HO hat aber neben seiner energetischen Diabolo-Darbietung noch etwas völlig Neues im Gepäck: Auf verschiedene Weise, ob mit dem Pinsel oder mit dem elektronischen Stift, lässt er als Zeichenkünstler ganze Bühnenbilder live entstehen. Es ist atemberaubend, in welcher Geschwindigkeit und mit welcher anmutigen Leichtigkeit die Bilder entstehen und wieder vergehen. Eine erstaunliche Kunst, die der junge Künstler in „Station 7“ erstmalig auf einer GOP Bühne zeigt.

 

Nathalie Wecker – Equilibristik, Partnerakrobatik

Nathalie Wecker ist eine Handstandartistin ohne Gleichen. Wenn man ihre Darbietung sieht, hat man das Gefühl, sie tanzt auf ihren Händen. Mit ihrer Ausstrahlung fesselt sie gleich von Beginn an das ganze Publikum. Man hat das Gefühl, die Schwerkraft wird außer Kraft gesetzt und alles ist möglich – egal ob auf beiden Händen oder auf einer Hand. Ihre Darbietung hat eine dynamische, kraftvolle Wirkung und ihre Tricks wirken durch die kleinen, eleganten Bewegungen unfassbar leicht.

 

Ihor Yakymenko – Chinese Pole, Breakdance Er ist einer der krassesten „Gesamtpakete“, die man sich als Regisseur einer modernen VarietéShow wünschen kann. Denn Ihor Yakymenko kann auf der Bühne so gut wie alles. Der Künstler begann zunächst eine Tanzausbildung, um dann an der Staatlichen Artistenschule Berlin neue Wege zu gehen. Hier lernte er sämtliche Grundlagen der Zirkuskunst. Doch sein Hunger nach Bewegung wollte mehr, und so erforschte er im Berliner Großstadtdschungel auch noch andere Bewegungskünste wie z.B. Tricking Breakdance und andere urbane Bewegungsformen. In „Station 7“ begeistert er zudem mit seiner Live-Musik und Beatboxing.

 

Jarnoth – Puppenspieler, Puppenregie

Die Jahrhunderte alte Kunst des Puppenspielens wurde für „Station 7“ wieder entdeckt. JARNOTH schloss 2014 die Ausbildung „Puppenspielkunst“ an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin ab und ist seitdem mit seiner seltenen Kunst überall unterwegs. In seiner Szene gilt er mittlerweile als absolutes Unikat und bringt sein konzeptionelles Talent auch in die Inszenierung von „Station 7“ mit ein. Freuen Sie sich auf schräges Puppenspiel, wie sie es bisher noch nie erlebt haben. Bei seinem Puppenspiel-Solo hören wir die Stimme von Judith Mauthe.

 

Niklas Bothe – Vertikaltuch, Hula Hoop

Niklas Bothe, der 2018 seinen Abschluss an der Staatlichen Artistenschule Berlin machte, verblüfft durch Verbiegungen in schwindelerregenden Höhen und waghalsige Abfaller am Vertikatuch. Dabei lässt er das Klettern und Hangeln ganz leicht aussehen, steigt das Tuch sogar wie eine Treppe empor. Doch auch am Boden bewegt sich der junge Künstler fast magisch und kombiniert u. a. seine abstrakte Beweglichkeit mit Tanz und dem Kreisen von Hula Hoop-Reifen. Fast hypnotisch verfließen seine Bewegungen zu einem Kunstwerk.

 

Toke Reimann – Cyr Wheel, Partnerakrobatik

Seit frühester Kindheit hat Toke Reimann Spaß an der Bewegung. Lange probierte er sich beim Geräteturnen aus, bevor er 2012 an die Staatliche Artistenschule Berlin wechselte, wo er täglich seiner Begabung nachkommen konnte. Seitdem arbeitet er nun leidenschaftlich mit dem Cyr Wheel und konnte sein Talent bereits auf zahlreichen Festivals, Events und Shows unter Beweis stellen. Mit einer weiteren Ausbildung in Schauspiel und Tanz bringt Toke Reinmann die ideale Kombination für „Station 7“ mit.

 

Maik Dehnelt – Gesang

Maik Dehnelt absolvierte seine Ausbildung an der Berliner Musicalschule. Es folgten die ersten Musicalrollen in den Berliner Aufführungen von „Der Hauptmann von Köpenick" sowie im Weihnachtsmusical „Viel Gefühl im freien Fall". Seitdem tourte er deutschlandweit mit diversen Musicals. Zuletzt war der junge Musicaldarsteller in „Herrscher der Träume", in „Pinocchio – Das Musical" und als Thomas in „Pippi Langstrumpf" zu sehen. Mit „Station 7“ folgt nun seine erste Varieté Produktion.

 

Denis Klopov – Clown, Balldrehen, Glasharfe

Denis Klopov ist ein wahrer Meister seines Fachs und verzaubert das Publikum mit Charme, Humor und außergewöhnlichen Talenten. Mit seiner virtuosen Darbietung an der Glasharfe und der seltenen Kunst des Balldrehens entführt er in eine nostalgisch-märchenhafte Welt klassischer Zirkus-Tradition und zieht damit Jung und Alt in seinen Bann

 

 

Der kleine Prinz auf Station 7“ wird vom 23. Juli bis 12. September 2021 im GOP Varieté-Theater München gespielt.

Eintrittskarten für das GOP München sind für 49 Euro erhältlich, inklusive einem 2- Gänge-Menü als Arrangement bereits ab 70 Euro.

Kinder bis einschließlich 14 Jahre zahlen 22 Euro,

Schüler/Studenten/Azubis bis 27 Jahre zahlen 35 Euro. Preise zzgl. 1,50 Euro Servicegebühr und ggf. 3,90 Euro Versand.

 

Showtime ist mittwochs bis freitags um 20 Uhr, samstags um 17.30 und 21 Uhr, sonn- und feiertags um 14.00 und 18.00 Uhr.

Tickets und Gutscheine unter (089) 210 288 444 oder www.variete.de

Showdauer: ca. 90 Minuten (ohne Pause)

 

Kids für nix“: Anlässlich der bayerischen Sommerferien erhält ab dem 30. Juli 2021 bis Ende der Showzeit am 12. September jedes Kind bis 14 Jahre, das in Begleitung eines regulär zahlenden Erwachsenen die Show besucht, freien Eintritt.

www.variete.de
                                                                       Fotos: GOP

"Eugen Onegin"

"Schuberts Reise nach Atzenbrugg"

"Udine ein Traumballett"

Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Gärtnerplatztheater München am 14. Mai 2021

Die Wiedereröffnung der Theater, Opern- und Konzerthäuser ist nach einer langen Durststrecke, in der Kunst überwiegend im digitalen Raum stattfinden musste, endlich wieder möglich.

 

Das Staatstheater am Gärtnerplatz hat einen Spielplan ab dem 14. Mai 2021 erarbeitet.

Dieser besticht durch die Vielfalt, die das Theater so einzigartig macht und sieht gleich zwei Uraufführungen und zwei Premieren vor.
Vorverkaufsstart für die Vorstellungen vom 14. Mai bis 6. Juni ist am Dienstag, 11. Mai um 10.00 Uhr. Umfassende und erprobte Hygienerichtlinien sorgen dabei für größtmögliche Sicherheit des Publikums. Diese Maßnahmen werden ab einer 7-Tage-Inzidenz über 50 ergänzt durch Schnelltests, die vor Einlass in das Theater nachgewiesen werden müssen.

Die erste Vorstellung wird am Freitag, 14. Mai um 19.30 Uhr die Oper »Eugen Onegin« von Peter I. Tschaikowsky sein.

Die Titelpartien singen Mária Celeng als Tatjana und Matija Meić als Eugen Onegin.
Es folgt am Sonntag, 16. Mai um 18 Uhr die Uraufführung der Oper »Schuberts Reise nach Atzenbrugg« von Johanna Doderer in der Inszenierung von Staatsintendant Josef E. Köpplinger.
Die Uraufführung von »Undine – ein Traumballett« von Choreograf und Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner musste ebenfalls bereits mehrfach verschoben werden, am 19. Mai um 19.30 Uhr ist nun die Premiere angesetzt.

Mit dem Broadway-Musical-Hit »Non(n)sens« von Dan Goggin in der Inszenierung von Staatsintendant Josef E. Köpplinger folgt am Samstag, 22. Mai eine weitere Premiere. Die himmlische Komödie, die gewissermaßen der Vorläufer des berühmten »Sister Act« ist, kam 1985 in New York heraus und wurde dort neun Jahre am Stück gespielt.

Die Operette »Der Vetter aus Dingsda« in der Inszenierung von Lukas Wachernig wird am 3. Juni um 19.30 Uhr Premiere vor Publikum feiern, nachdem die Vorpremiere von Eduard Künnekes spritziger Musikkomödie bereits im Live-Stream zu erleben war.

Detaillierte Informationen zu dem Spielplan und Preisen sind auf der Website des Theaters unter www.gaertnerplatztheater.de zu finden.

Tickets für alle Vorstellungen vom 14. Mai bis 6. Juni 2021 sind ab 11. Mai um 10 Uhr ausschließlich telefonisch und online erhältlich unter Tel 089 2185 1960 oder www.gaertnerplatztheater.de.                                                         Foto: Gärtnerplatztheater

Residenz-und Nationaltheater

Gasteig

Deutsches Theater

Protest der Münchner Bühnen                                                                                                                  Häuser leuchten rot

Vom 2. bis voraussichtlich 30. November wurde von der Bayerischen Staatsregierung erneut die Schließung aller Theater angeordnet.

Nach dem gemeinsamen offenen Brief ihrer Intendantinnen und Intendanten an Ministerpräsident Markus Söder vom 26. Oktober, setzen die Bühnen jetzt ein Zeichen.

 

Während der Dauer der Schließung werden die Bayerische Staatsoper, das Residenztheater, der Gasteig, das Gärtnerplatztheater, das Prinzregententheater, das Staatstheater Augsburg sowie das Deutsche Theater jeweils von 16.30 bis 22 Uhr rot beleuchtet.

 

Dieses Statement soll unter dem Motto #alarmstuferot das Augenmerk auf die besondere Situation der Kulturschaffenden richten.

 

Die Tatsache, dass umfangreiche Hygienekonzepte vorliegen und erprobt sind, findet bei der Entscheidung keine Berücksichtigung.

Des Weiteren wird außer Acht gelassen, dass kulturelle Einrichtungen mehr als bloße Freizeiteinrichtungen sind.

Die Ensembles der beteiligten Theater formulieren dies in einem offenen Brief:

»Auf die gesellschaftliche Lage kreativ zu reagieren und Denkanstöße anzubieten, ist unsere Kunst.

Eine Kunst, die in diesen Zeiten Halt geben kann und muss.«

 

Neues aus dem Deutschen Theater München - Hoffentlich bald grünes Licht

Alarmstufe Rot heißt es derzeit für die Kultur. Im Rahmen der gleichnamigen Aktion zur Schließung der Theater im November ist auch das Deutsche Theater in München bis Ende des Monats Abend für Abend beleuchtet.

Bleibt die Hoffnung auf grünes Licht ab Anfang Dezember.

 

Dann ist ein vielfältiges und spannendes Programm für große und kleine Kulturfans geplant.

In der ganz neuen Reihe „Musical Salon“ werden Traumpaare des Genres wie Jan Ammann & Lisa Habermann, Thomas Borchert & Nadine Heyne, Maya Hakvoort & Kevin Tarte, Sabrina Weckerlin & Philipp Büttner, Anna-Maria Kaufmann und Dave Kaufmann und viele mehr präsentiert.

Das Familien-Musical „Janosch - Oh wie schön ist Panama“ nach dem gleichnamigen Kinofilm feiert seine Uraufführung und wurde aufgrund der aktuellen Situation vom Silbersaal ins große Haus verlegt.

Die Musik schrieb Reinhold Hoffmann, bekannt als Mitglied der bayerischen Kult-Band Haindling.

 

Im kommenden Jahr folgen mit drei Produktionen des Jungen Theater Bonn weitere zauberhafte Stücke für Kinder.

 

Alle Vorstellungen finden natürlich unter Berücksichtigung sämtlicher Auflagen und mit einem ausgearbeiteten Hygienekonzept statt, das sich in der Vergangenheit bereits bestens bewährt hat. Das Deutsche Theater verfügt darüber hinaus über eine hoch moderne Klimaanlage, die einen neunfachen Luftaustausch pro Stunde ermöglicht.

www.deutsches-theater.de

www.muenchen.de/veranstaltungen/theaterbuehnen

www.gaertnerplatztheater.de                                                                    

                                                                            Fotos: Staatstheater Bayern

Das Staatstheater am Gärtnerplatz präsentiert die Spielzeit 2020/2021

Das Gärtnerplatztheater plant in der kommenden Saison elf Premieren, darunter drei Uraufführungen und eine deutschsprachige Erstaufführung. Dem ungewissen weiteren Infektionsgeschehen geschuldet wurde zudem vorerst nur für die Vorstellungen bis 30. November ein detaillierter Spielplan veröffentlicht. Die weitere Terminplanung wird im Herbst bekanntgegeben. Eventuell fortbestehenden Einschränkungen auf der Bühne und im Orchestergraben, begegnet das Haus mit einem besonderen Preisgefüge, abhängig von der Ausstattung und der musikalischen Umsetzbarkeit.

Tickets für alle Vorstellungen vom 13. September bis 30. November 2020 sind im vorgezogenen Vorverkauf ab 20. Juli erhältlich.
Eröffnet wird die Saison 2020 | 2021 am 13. September mit Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Zauberflöte«, gefolgt vom Musicalhit »Priscilla – Königin der Wüste« ab dem 16. September.

Die Absage des diesjährigen Oktoberfestes hat viele Münchner hart getroffen.

Das beliebte Singspiel »Im weißen Rössl« mit Musik von Ralph Benatzky tröstet sicher den ein oder anderen über den Verlust hinweg.
Als Eröffnungspremiere wird Peter I. Tschaikowskys »Eugen Onegin« unter der Regie von Ben Baur zu sehen sein.

Zum 50-jährigen Jubiläum des Ballettensembles des Staatstheaters am Gärtnerplatz bringt Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner die Uraufführung von »Undine – ein Traumballett« auf die Bühne und thematisiert damit den gegensätzlichen Wunsch, anders zu sein und doch dazuzugehören.

Im Auftrag des Gärtnerplatztheaters hat Johanna Doderer die Oper »Schuberts Reise nach Atzenbrugg« komponiert. Gemeinsam mit dem berühmten österreichischen Dichter Peter Turrini ist ein zartes, sinnliches Werk über ein Künstlerdasein entstanden – heiter, abgründig und im Schubert’schen Sinne melancholisch. Staatsintendant Josef E. Köpplinger inszeniert die Uraufführung, die um ein Jahr auf April 2021 verschoben wurde.

Nach der skandalumtosten Münchner Erstaufführung im Jahr 1928 ist Ernst Kreneks »Jonny spielt auf« in der Inszenierung von Peter Lund und unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall wieder zurück am Gärtnerplatztheater.

Eine weitere Opern-Premiere ist »Der Barbier von Sevilla« von Gioachino Rossini in der Inszenierung von Josef E. Köpplinger in Kooperation mit dem Gran Teatre del Liceu Barcelona und dem Théâtre du Capitole Toulouse. Diese Produktion konnte im Zuge der Schließzeiten der Theater nicht zur Erstaufführung in Barcelona kommen und feiert daher am Gärtnerplatztheater ihre Premiere.

Für die Ballett-Uraufführung »Der Sturm« konnte Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner die Choreografin Ina Christel Johannessen gewinnen. Die derzeit zu den innovativsten Tanzschaffenden Skandinaviens zählende Norwegerin hat sich zum Ziel gesetzt, Shakespeares letztes Meisterwerk »The Tempest« in Kontrast zur heutigen Konsumgesellschaft zu setzen.

Die Operetten-Premiere »Der Vetter aus Dingsda« von Herman Haller und Rideamus wird unter der Regie von Lukas Wachernig als bunte 60er-Jahre Musikkomödie auf die Bühne gebracht.

Das Musical »Non(n)sens« von Dan Goggin ist gewissermaßen der Vorläufer des berühmten »Sister Act« und kommt im März 2021 das erste Mal im Staatstheater am Gärtnerplatz zur Aufführung.

Das Komische Oratorium »Monthy Python´s Das Leben des Brian« von Eric Idle und John Du Prez nach dem gleichnamigen Kultfilm bildet im Juli 2021 einen humorvollen Abschluss der Spielzeit.

 

Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz unter der Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall setzt die Reihe »Sinfonische Lyrik« mit der Manfred-Sinfonie und Gustav Mahlers 4. Sinfonie fort. Beim Neujahrskonzerts 2021 »Prosit Neujahr aus der k.-u.-k.-Monarchie« erklingen die schönsten Melodien der Jahrhundertwende, verbunden durch die launigen Moderationen von Anthony Bramall. Und unter dem Titel »Von auserlesener Harmonie« präsentiert das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz ein Barockkonzert.

Die fünf Sopranistinnen des Gärtnerplatztheaters gestalten als »Primadonnen« einen unterhaltsamen Abend voll Frauenpower und den mitreißendsten Hits aus Oper, Operette, Musical und Pop.

Im Repertoire zeigt das Gärtnerplatztheater Höhepunkte aus Oper, Operette, Musical und Tanz. Darunter die Wiederaufnahmen der Operetten »Viktoria und ihr Husar« und »Die Faschingsfee«, wobei letztere nach dem Wiedereinzug das erste Mal auf der Bühne des Gärtnerplatztheaters zu sehen ist, sowie die Opern »La Cenerentola« von Gioachino Rossini und »Martha« in der Inszenierung von Loriot. Außerdem ist die kultige Dancesoap »Minutemade« wieder im Programm.

Das Junge Gärtnerplatztheater präsentiert die Konzerte für junges Publikum »Der Karneval der Tiere« von Camille Saint-Saëns und »Das kleine ich-bin-ich« von Elisabeth Naske nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Mira Lobe und Susi Weigel.

Mit den Musiktheaterstücken »CSI Opera« und »Der Baum der Erinnerung« ist es wieder in Schulen unterwegs. Außerdem erarbeitet die Gärtnerplatz Jugend das Musiktheaterprojekt »Twelfth Night oder Was ihr wollt« von William Shakespeare.

Zu Gast am Gärtnerplatztheater sind »Nikolaus Habjan & Musicbanda Franui« mit der Deutschland-Premiere ihres neuen Georg-Kreisler-Liederabends »Alles nicht wahr«, die »Wiener Comedian Harmonists« und Gerd Anthoff, Conny Glogger und Michael Lerchenberg mit den »Opern auf Bayrisch«.

Weitere Informationen zum Spielplan und Preisen sind auf der Website des Gärtnerplatztheaters unter www.gaertnerplatztheater.de zu finden.

Die Premieren und Uraufführungen der Spielzeit 2020 | 2021 im Gärtnerplatztheater:

 

EUGEN ONEGIN Lyrische Szenen von Peter I. Tschaikowsky
Premiere 8. Oktober 2020

 

UNDINE – EIN TRAUMBALLETT Uraufführung Ballett von Karl Alfred Schreiner
Premiere 12. November 2020

 

ANNA BOLENA Tragedia Lirica von Gaetano Donizetti, Konzertante Aufführung
Premiere 26. November 2020

 

DER VETTER AUS DINGSA Operette von Herman Haller und Rideamus, Musik von Eduard Künneke
Premiere 17. Dezember 2020

 

DAS MEDIUM Tragödie für Soli und Orchester von Gian Carlo Menotti
Premiere 21. Januar 2021, Studiobühne

 

JONNY SPIELT AUF Oper von Ernst Krenek
Premiere 4. März 2021

 

NON(N)SENS Musical Comedy von Dan Goggin
Premiere 31. März 2021

 

SCHUBERTS REISE NACH ATZENBRUGG Uraufführung, Oper von Johanna Doderer
Libretto von Peter Turrini
Auftragswerk des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Premiere 30. April 2021

 

DER STURM Uraufführung, Ballett von Ina Christel Johannessen
Premiere 20. Mai 2021

 

DER BARBIER VON SEVILLA Opera buffa von Gioachino Rossini
Premiere 8. Juli 2021

 

MONTHY PYTHON´S DAS LEBEN DES BRIAN Deutschsprachige Erstaufführung
Komisches Oratorium von Eric Idle und John Du Prez
Nach dem gleichnamigen Film
15. Juli 2021

 

Tickets für alle Vorstellungen bis 30. November 2020 sind im vorgezogenen Vorverkauf ab 20. Juli erhältlich unter Tel 089 2185 1960 oder www.gaertnerplatztheater.de.

                                                    Fotos : Gärtnerplatz Theater

The Flirts

Linda Jo Rizzo: Eine Song-Parodie zum 65.

Gleich zwei Jubiläen – und gefeiert werden darf nicht.

Am 1. April wurde Sängerin Linda Jo Rizzo 65 und war gleichzeitig seit 35 Jahren in München.

Natürlich sieht die quirlige  Amerikanerin mit italienischen Wurzeln viel jünger aus. Nicht zuletzt, weil sie täglich Sport treibt.

Normalerweise im Fitness-Studio, momentan im Treppenhaus ihrer Wohnung Nähe Olympiapark. „Ich renne oder hüpfe mehrmals hoch in den 5. Stock, vorwärts und rückwärts, lasse Stufen dazwischen aus, mache Push-ups am Treppengeländer und nebenher noch Gymnastik für Po und Beine“, lacht  Linda, die bei einer Größe von 1,70 Meter 55 Kilo wiegt. Sport gibt positive Energie.

 

Bis 1985 war sie Mitglied der international erfolgreichen Disco-Girls-Band „The Flirts“ (u.a. der Chartbreaker „Passion“), dann holte sie Musikproduzent und Sänger Fancy (u.a. „Slice me nice“) nach München, seither schreiben sie auch gemeinsam Songtexte. „Ich bin dankbar für München und froh, dass ich hier meine Solokarriere gestartet habe und mich verwirklichen konnte“.

 

Wie geht es bei ihr in der Corona-Krise weiter?

Wir wollten zu meinem Geburtstag eine CD mit meinen unveröffentlichten Songs aufnehmen, das wird nun erst einmal verschoben.“ 

Gerade hat sie ein Online-Projekt gestartet: ein Lyrik-Video mit positiven Botschaften von Stars der 80er Jahre wie Ken Laszlo und Gazebo.

 

Etliche Auftritte, unter anderem in New York und im „Roy“, wurden verschoben. „Das Virus kommt vom Himmel, das ist irgendwas Spirituelles, damit die Menschen lernen, miteinander und auch mit der Umwelt respektvoll umzugehen“, glaubt Linda Jo Rizzo. Sie ist glücklicher Single. „Ich habe zwei Ehen hinter mir, bin lieber gut allein als schlecht zu zweit, Einsamkeit kenne ich nicht.“

Ihre vielen Kontakte in der ganzen Welt und zu ihrer Family hält sie durch Telefonate und Skypen aufrecht, ihre Tochter Francesca, 24, besucht sie regelmäßig, „wir gehen zusammen im Olypark spazieren und essen.“

 

Lindas zweite große Leidenschaft neben Singen und Entertainen: Kochen. „Am liebsten gesund, mit natürlichen Zutaten und jeden Tag Gemüse, Obst und Vitamine.“ 

Linda Jo Rizzo war die neue Schwabinger Gisela.

Von 2000 bis 2008 führte sie das „Piazza Linda“ – ein Musikkellerlokal in der Schwabinger Elisabethstraße, eine bunte Mischung mit eigenen Live-Auftritten und die junger Künstler, gepaart mit italienischer Küche nach übermittelten Rezepten ihrer Familie.

„Man nannte mich damals die neue Schwabinger Gisela“, lacht sie.

 

Hat sie denn Angst vor der Zukunft? „Momentan habe ich noch keine negativen Gedanken, aber wie alle Künstler mache ich mir schon Sorgen, ob ich in ein paar Monaten noch die Miete zahlen kann“, gesteht sie. Denn große Rücklagen habe sie keine. „Ich bin aber dennoch guter Dinge, irgendwie geht es immer weiter, zumindest war das bei mir die letzten Jahrzehnte so.“

 

Morgens nach dem Aufstehen: zuerst einmal ein Stimmcheck: „Lalala“ in verschiedenen Tonlagen. „Wenn es gut klingt, wird auch der Tag gut, diesen Tipp hat mir vor langer Zeit mal Dragqueen Divine gegeben, daran halte ich mich“, trällert Linda Jo Rizzo am Telefon. Und wie verbringt sie nun ihren Geburtstag? „Feiern kann man ja nicht.

 

Deshalb gönne ich mir selbst ein Lied, eine Art Parodie auf den Beatles-Song „When I’m 64“, das nehme ich auch gerade auf und stelle es am Mittwoch in die sozialen Netzwerke“, sagt Linda Jo Rizzo am Telefon und trällert: „My husbands are gone, I feel so alive, now I’m 65.“ (Übersetzung: „Meine Ehemänner sind weg, ich fühle mich so lebendig, jetzt bin ich 65“).

Ja, ein bisserl Selbstironie ist es, was uns in diesen schweren Zeit aufrecht erhält ….

Daniela Schwan

                                          Fotos: EH

Dan Lucas mit seiner Band "Helter Skelter" im Circus Krone 2019

Martin Kain (Monaco-Franze-Double)

Nicole Belstler-Boettcher(Schauspielerin)

Dan Lucas mit Freundin Nadine Mader

Dan Lucas und Nadine Mader

66. Geburtstag in Corona-Zeiten                                                                                                                          Rockstar Dan Lucas - Dinner daheim statt Auftritt und Wellness-Auszeit

Ich habe keine Augst. Meine Freundin Nadine und ich halten uns an die Vorgaben und vermeiden soziale persönliche Kontakte“, erzählt Rockstar Dan Lucas, der am 28. März 66 wurde und seinen Ehrentag so ganz anders geplant hatte.

Eigentlich hätte er ein Konzert mit seiner Classic-Rock-Band „Helter Skelter“ gegeben – abgesagt. Und mit seiner Nadine wollte er einen schönen Wellness-Tag verbringen. Alles geschlossen.

„Ja, alles ein bisschen verrückt“, sagt er. Dabei sollte doch mit 66 Jahren das Leben erst recht anfangen, wie Udo Jürgens doch in seinem Kult-Hit sang. Doch die gute Laune lässt sich der Sieger der SAT.1 Musik-Casting-Show „The Voice Senior“ 2018 nicht vermiesen.

 

Wie sein Alltag in Corona-Zeiten aussieht, was ihn jung hält, wie seine Beziehung mit der mehr als 20 Jahre jüngeren BR-Redaktionsassistentin Nadine Mader klappt, und welche Achterbahnfahrten des Lebens er hinter sich hat, schildert uns das Powerbündel mit der Gänsehautstimme – Markenzeichen: blaue Augen, schulterlanges graues Haar, Turnschuhe, Statement-Ketten und ein verschmitztes, jungenhaftes Lächeln – am Telefon.

 

Hallo Herr Lucas! Happy birthday. Wie wird in Corona-Zeiten gefeiert?

 

Dan Lucas: Danke! Eigentlich hätte ich einen Auftritt mit meiner Band Helter Skelter gehabt. Es ist ein Samstag. Alternativ hätten Nadine und ich einen schönen Wellness-Tag eingelegt – alles eingeschlossen. So werden wir wohl daheim bleiben und gemeinsam ein bisschen feiern.

 

Was machen denn Künstler wie Sie jetzt in dieser unruhigen Zeit?

 

Dan Lucas: Alles ein bisschen verrückt zur Zeit! Mein Leitspruch lautet „Wir müssen jetzt zusammenstehen - auch wenn dazwischen zwei Meter Abstand sind.“ Ich bin größtenteils daheim, da ja auch Fitnessstudio und Schwimmbad ausfallen. Und schreibe an neuen weiteren Songs für’s nächste Album und lerne meine Musical Rolle, den Alberich im Nibelungenmusical „Der Ring“ von Frank Nimsgern im Ludwigs Festspielhaus in Füssen vom 25. Juli bis 9. August.

Das ist unfassbar und die Freude riesengroß.

 

Gratuliere! Glauben Sie, dass Ihr Sieg 2018 bei „The Voice Senior“ der Auslöser war für Ihre Erfolgswelle?

 

Dan Lucas: Ganz sicher! Durch die Auftritte im Fernsehen bin ich wieder in die Erinnerung der Menschen zurückgekehrt und hatte die Möglichkeit, mich vor großem Publikum zu präsentieren. Außerdem konnte ich durch das Engagement bei Rock Meets Classic einige meiner musikalischen Idole persönlich kennen lernen. Das war natürlich toll! Es wird auch wieder musikalische Veröffentlichungen geben, ich bin ja bei Universal Music unter Vertrag.

 

Was braucht man, um in einer Casting-Show zu bestehen?

 

Dan Lucas: Vor allem Talent und dann aber natürlich auch ein bisschen Glück, den musikalischen Geschmack des Publikums zu treffen.

 

Verraten Sie doch mal, wie es hinter den Kulissen der Casting-Show zugeht – auch für dieses Jahr werden ja wieder neue Senior-Talente gesucht.

 

Dan Lucas: Das war für mich eine sehr interessante Reise! Alles war perfekt organisiert und wir „Talente“ wurden sehr gut betreut. Die meisten Sachen wurden ja im Studio in Berlin Adlershof aufgenommen. Hier war ich ja auch schon Anfang der 80er Jahre bei DDR Fernsehproduktionen. Natürlich hat sich viel verändert, dass meiste war nicht wiederzuerkennen. Aber eines Tages stand ich dann in einem Fahrstuhl, hergestellt in einem volkseigenen Betrieb (VEB) der DDR. Und der hat tatsächlich noch einwandfrei funktioniert!

 

Das Format ist für Musiker 60 plus. Fühlen Sie sich denn als „Senior“?

 

Dan Lucas: Natürlich nicht! Die Sechs ist doch nur eine Zahl, ich fühle mich ganz und gar nicht so. Ich glaube, dass gute Gene wichtig sind. Ich gehe regelmäßig schwimmen und die Musik hält auch jung!

 

Heute bin ich treu und fühle mich angekommen“

 

Ein weiterer Jungbrunnen ist Ihre mehr als zwei Jahrzehnte jüngere Freundin Nadine Mader.

 

Dan Lucas: Nein! Ich habe mich schon immer jung gefühlt, unabhängig von der Partnerin.

 

Okay. Sie haben sich 2010 in der Live-Musikkneipe „Schwabinger Podium“ kennengelernt und wirken noch immer frisch verliebt. Wie schaffen Sie das?

 

Dan Lucas: Ich finde, dass wir ein perfektes Paar sind und uns gegenseitig sehr gut ergänzen. Wir verreisen gerne, sind aber auch gern daheim und kochen gemeinsam. Vor allem ist mir wichtig, dass sie auch bei meinen Auftritten immer dabei ist.

 

Ihre Freundin ist Ihr „Lebenselixier“?

 

Dan Lucas: Nein, Weißbier ist mein Lebenselixier (lacht). Aber Nadine ist immer für mich da, sie ist zuverlässig und interessiert sich für meine Arbeit. Wir arrangieren uns gut miteinander und unterstützen uns gegenseitig.

 

Was schätzt Nadine an Ihnen?

 

Dan Lucas: Meine Power (lacht erneut), meinen Humor, und ich denke, dass sie weiß, dass sie sich immer auf mich verlassen kann.

 

Sie haben ja schon eine Ehe-Runde hinter sich. Würden Sie nochmals „ja“ sagen?

 

Dan Lucas: Ehrlich gesagt: Ich habe sogar schon zwei Runden hinter mir. Man lernt aus Fehlern, Nadine würde ich sofort heiraten, weil ich dieses Mal weiß, dass sie die Richtige wäre. Aber wir erachten es nicht als notwendig!

 

Was machen Sie denn beziehungsmäßig heute anders als früher?

 

Dan Lucas: Ich bin treu und fühle mich endlich angekommen!

und das trotz Tausender von Fans auf allen Kanälen, Groupies bei den Auftritten: in Ihrer Branche lernt man ständig Frauen kennen. Wie kommt Nadine damit klar?

 

Dan Lucas: Eifersucht war bei uns nie ein Thema. Nadine weiß, wie sehr ich sie liebe und muss sich keine Sorgen machen.

 

Ihr ultimativer Beziehungstipp?

 

Dan Lucas: Vertrauen ganz wichtig. Und über alles zu reden ...

 

Erzählen Sie doch kurz aus Ihren Anfängen als Rocksänger und Gitarrist in der DDR, damals noch unter Ihrem bürgerlichen Namen Lutz Salzwedel.

 

Dan Lucas: Zunächst habe ich ja studiert und ein paar Jahre als Lehrer gearbeitet. In verschiedenen Bands habe ich nebenbei Musik gemacht. Dann habe ich nochmal studiert und meinen Berufsausweis als Sänger und Gitarrist erhalten. Mit den Bands „Passion“ und „Karussell“ war ich schon erfolgreich,  aber erst nach meiner Flucht in den Westen kamen die ersten richtigen musikalischen Erfolge. Die Auftritte als Support für Nena und Meatloaf waren schon Highlights. Aber auch der Gewinn eines internationalen Songcontests in Istanbul 1993, meine CD Produktionen in Canada und Los Angeles brachten viele positive Erfahrungen.

 

Apropos Flucht, bei der Sie auch 1985 auch erst mal Ihre Familie zurücklassen mussten. Wie haben diese extremen Achterbahnfahrten des Lebens Sie geprägt? 

 

Dan Lucas: Ich habe in meinem Leben mehrfach ganz von vorne anfangen müssen. Das war nicht immer einfach, aber ich bin aus diesen Situationen immer gestärkt heraus gegangen. Daraus habe ich gelernt, nicht aufzugeben und jeden neuen Tag zu genießen.

 

Ist das auch Ihr Lebensmotto?

 

Dan Lucas: Ja. Und: es gibt im Leben immer wieder neue Herausforderungen. Packen wir's an!

 

Inzwischen sind Sie in Bayern heimisch geworden. Was gefällt Ihnen an der Weltstadt mit Herz?

 

Dan Lucas: Ich bin seit 1990 in Bayern und habe die meiste Zeit in München gearbeitet und gelebt. Mir gefällt die Münchner Lebensart aber auch die tolle Landschaft im Umland.

 

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

 

Dan Lucas: Hoffentlich gesund und munter auf irgendeiner Bühne!

 

Abschließend noch eine Frage! Haben Sie Angst vorm Virus?

 

Dan Lucas: Nein! Wir halten uns an die Vorgaben und vermeiden persönliche soziale Kontakt ...

Alles Gute! Und bleiben Sie gesund!

Interview: Daniela Schwan

                                                Fotos: Klaus Weißenberg

Frauenpower bei der Lesung von Claudia Irsfeld in der Boutique München Mitte

Frauen verdienen im Schnitt 21% weniger als Männer (Gender Pay Gap) und bekommen durchschnittlich 40% weniger Rente.

 

Das hat viele Ursachen – zum Beispiel arbeiten Frauen häufiger in Teilzeit und seltener in Führungspositionen. Ein weiterer Grund, der oft vernachlässigt wird, besteht darin, dass Frauen im Vergleich zu Männern sowohl ihr Gehalt anders verhandeln als auch anders behandelt werden.

 

Das Buch „Frauen und Gehalt. So verhandeln Sie gelassen und erfolgreich“ (Marie von Mallwitz Verlag) zeigt, warum das so ist, welche geschlechts-spezifischen Muster hier wirken, in welchem Verhandlungsdilemma Frauen stecken und wie Frauen mit diesem Wissen souverän, kompetent, mutig und erfolgreich ihr Gehalt verhandeln können ….

 

Darum und um viel mehr ging es bei der Lesung der Autorin Claudia Irsfeld in der schicken Boutique München Mitte in der Residenzstraße 21 von Julie Noll.

Ladiespower pur, viele der weiblichen Teilnehmer erschienen Dresscode-gemäß in Pink, der neuen Farbe für starke Frauen …

 

Unter anderem dabei: Schauspielerin Christine Zierl, die Sängerinnen Joan Orleans und Linda Jo Rizzo, Influencerin Bianca (cocadamalagueta, 274.000 Abonnenten), Nana Mouskouri-Double NANA, Stadträtin Gabriele Neff, Zahn- und Beauty-Ärtzin Dr. Susanne Hubbertz-Obermüller, Designerin Angelika Zwerenz, Monaco-Franze-Double Martin Kain, Coiffeur Dirk Eichfeld-Kilian („Figaro München“) ...

 

                                                                                                        Fotos: Franz Göbel

Neujahrskonzert bei Bentley

Das hat München noch nie erlebt: Klassik-Klänge erfüllten erstmals den schmucken Showroom von Bentley München in der Moosacher Straße.

 

Das Kammerorchester der Münchner Philharmoniker begeisterte über 150 Bentley-Fans und Prominenz aus Film, Society und Sport.

 

Gastgeber Helmut Zöllner, im zweiten Jahr Chef von Bentley München, schaffte es dank seines 1a-Netzwerkes und einer findigen Idee, dass ein außergewöhnlicher Abend im Autohaus nach dem 90-Minuten-Konzert mit Standing Ovation endete.

 

Dabei spielte der Auto-Experte bei seinem eigenen Event diesmal nicht die erste Geige, sondern –im wahrsten Sinne des Wortes –der geniale Geiger und Dirigent des Kammerorchesters, Lorenz Nasturica-Herschcowici, mit seiner einzigartigen Stradivari–und Multi-Instrumentalist Christoph („Stofferl“) Well mit seiner Trompete, Ziehharmonika und bayrischer Gaudi.

Eine nie dagewesene Kombi, die nur noch von der stimmgewaltigen Sopranistin Angelina Ahmedova übertroffen wurde.

 

Ich komme ja viel herum, aber so einen kurzweiligen Abend in einem Autohaus habe ich noch nie erlebt“, schwärmte Regisseur und Schauspieler Otto Retzer, der wenige Tage vor seiner Hüft-OP zusammen mit seiner smarten Ehefrau Shirley „jede Sekunde genoss!“

Prinzessin Uschi zu Hohenlohe war sich mit Diskus-Olympiasieger Lars Riedel und der ehemaligen Bob & Rodel-Queen Susi Erdmann einig: „In München wird man ja ständig von Top-Events verwöhnt, aber dieser war mal etwas ganz Anderes–überraschend, kurzweilig und sehr unterhaltsam.“

 

Lorenz Nasturica-Herschcowici: „Auch für uns war es ein ganz anderes Konzert-Erlebnis. Das Allerschönste aber war, dass wir mit dieser Premiere auch noch Gutes für arme Kinder tun konnten.“

Prof. Dr. Dieter Adamwar gerührt und stolz, runde 15.000 Euro Direktspenden der Gäste für die Haunersche Kinderklinik entgegen zu nehmen: „Wir sind leider auf Spenden angewiesen. Die Kinder benötigen dringend medizinische Geräte, Gehhilfen und vieles mehr. Allein ein neuer Lokomat für das Gangtraining der Kinder kostet nicht weniger als 300.000 Euro...!“

 

Mehr als ein Bentley...Das Konzert mit Dallmayr-Catering genossen u.a.: Robert Salzl (Schörghuber), das Münchner Champagner-Duo Bernd Huber & Martin Würfl (Guy Charbaut), Pegasus Aufsichtsrat Herbert Osthoff.                                                                                                                                                  Fotos: © BrauerPhotos

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Monika Küspert , Hannes Gangl